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Forum: Chemotherapie

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (9848 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Ich bin neu in diesem Forum. Mein Mann 62 Jahre, der bis Mitte Januar noch voll im Berufsleben stand, erhielt im Februar die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs im fortgeschrittenen Stadium mit Lungenmetastasen. Er kann nicht operiert werden und bekommt nun Gemcitabin.(zum 2. Mal)Er hat sehr wenig Appetit ist müde und sehr depressiv. Ich las auf einer anderen Internet Seite (Krebs Kompass), dass Gemcitabin die Lebenserwartung nicht verlängert. Soll er sich die Strapaze antun oder lieber ohne Chemotherapie so lange leben wie es möglich ist?
Durch die Chemo muss er ja auch wieder mehr Medikamente nehmen. Ich möchte das beste für ihn, weil die Diagnose für uns sowieso schon ein schwerer Schock war. Die Ärzte sagten, wir sollen nun das Leben noch genießen, aber mit der wöchentlichen Chemotherapie dreht sich unser ganzes Leben nur noch ums Krankenhaus. Ans Wegfahren ist nicht zu denken.Wie viel Zeit bleibt uns überhaupt noch?
Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Orlowski

Antworten zu diesem Thema:

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  • (5466 mal gelesen)
  • Status: Experte

Das Gemzar die Lebenserwartung nicht verlängere stimmt nicht, wenngleich es sich hier statistisch nur um Verlängerung von 2-3 Monaten handelt. Die Rate an Komplikationen und Schmerzen durch den Tumor ist unter Therapie geringer. Soviel zur Statistik. Wie es individuell abläuft kann man nie vorhersagen, aber eine Gemzar Therapie ist eine Therapieform, bei der es vorwiegend um Erhaltung der Lebensqualität geht. Sie werden merken, daß sie durch diese milde Therapie nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Und für einen Urlaub darf eine Therapie auch mal verschoben werden.

  • (3146 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Danke, Herr Dr. Hennesser, Ihre Antwort hat mir geholfen.

  • (1174 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Mein Vater ist 86 (!) Jahre alt und bekam jetzt die Diagnose: Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Metastasen auf Leber und Lunge. Natürlich (Alter) nicht oparabel, und man hat uns nahegelegt, auch keine Chemo zu machen. Lebenserwartung weitere 2-4 Monate, und eben die Chemo würde das kaum verlängern, und die vorherigen Nebenwirkungen würden das Leben verschlechtern. Wie sehen Sie das? Brächte eine "milde" Chemo (Gemcitabin?) vielleicht doch etwas - und sei es nur Hoffnung?


Gerhard

  • (1181 mal gelesen)
  • Status: Experte

Ich habe Ihnen direkt auf Ihr Posting geantwortet s.o..
Aber diese Aussage zu Gemzar von 2007 hilft Ihnen sicherlaich auch schon weiter.

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