Startseite > Foren > Forum Chemotherapie > Bspdrkrebs, Wasser in Leber
Sehr geehrter Dr. Hennesser,
bei meinem Vater (Bsp.dr.krebs, Whipple OP im Mai 2002, sein Jan. 04 Metastasen in Leber und Lymphknoten) ist nach einigen Behandlungen mit 5 FU /24 Stunden Laufzeit (davor hatte er Gemzar bekommen) ein Kontroll MRT gemacht wurden. Befund: die Leberherde haben sich von 16 auf 25 mm vergrößert und es sind geringe Mengen Wasser in der Leber. Was hat das mit dem Wasser zu bedeuten? Und wie kann man die Behandlung verändern? Der CA 19-9 steigt stetig und ist jetzt auf 13.000. Der Onkologe meines Vaters will noch 2 Chemos abwarten und dann die Chemo ändern. Was gibt es noch für Möglichkeiten? Außerdem hat mein Vater den großen Wunsch in den Urlaub zu fliegen. Kann es eine 3 wöchige Pause riskieren, oder soll er lieber erst einmal auf seinen Urlaub verzichten?
Vielen Dank im Voraus
Lotter
Die Wasseransammlung weist auf Metastasen im Bauchfell (Peritoneum) hin, es handelt sich vermutlich um Wasser um die Leber herum, nicht im Organ selber. Über die Prognose wissen Sie ja aus früheren Beiträgen Bescheid, ich würde unter diesem Aspekt einen Urlaub sehr befürworten, wenn Ihr Vater diesen Wunsch hat. Auch eine neue Chemo wird den Befund nicht wesentlich bessern, allenfalls eine erneute Verlangsamung bewirken können. Hier sind vor allem Oxaliplatin und Paclitaxel zu nennen.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 01.01.05 11:56 | Lotter | |
| 03.01.05 12:33 | Dr.Hennesser |
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