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Startseite > Foren > Forum Chemotherapie > Blut im Sperma - Nebenwirkung?
![]() Eröffnungsbeitrag des Themas:Titel
Datum
(631 mal gelesen)
Status: Med-Beginner
Hallo, ich bin gerade in der Zeit nach dem 2. Kurs der Erhaltungschemotherapie (5FU, Oxaliplatin und Folinsäre) nach der OP (Rektumresektion mit temp. Ileostomaanlage). Nach dem 1. Kurs habe ich bemerkt, dass das Sperma verfärbt ist. Dann war die Verfärbung nach einigen Tagen wieder verschwunden. Nach dem zweiten Kurs (jetzt 13 Tage dannach) war es wieder da und ist bis jetzt nicht verschwunden. Kann es sich hier um eine Nebenwirkung handeln, die von alleine abheilt? Danke für die Antwort ... Antworten zu diesem Thema:Titel
Datum
(233 mal gelesen)
Status: Experte
Am ehesten handelt es sich um eine Bestrahlungsnebenwirkung, auch wenn diese schon einige Zeit zurückliegen sollte führt sie zur Schleimhautreizung und Verletztlichkeit kleinster Gefäße. Von einer "typischen/häufigen" Nebenwirkung kann man allerdings hier nicht sprechen, sodaß auch andere Ursachen ausgeschlossen werden sollten, am besten durch Ihren Urologen.
(187 mal gelesen)
Status: Med-Beginner
Hallo, nun habe ich das Ergebnis des Urologen! Es handelt sich wohl um Prostatitis. Es wurden Bakterien nachgewiesen! Das Blut ist zwar nicht mehr sichtbar, aber ein leichter Druck ist noch da. Nun habe ich ein Antibiotikum bekommen (Cipriofloxacin 20 Stück). Laut Packungsbeilage kann die Behandlung bis zu 28 Tage mit 2x 500 mg dauern. Nun sind es 20 mit 2x 250 mg. Einen neuen Termin zur Kontrolle hat man mir auch nicht angeboten. Wie soll ich nun einen Behandlungserfolg erkennen? Die heutige Medizin legt wirklich fast alles in Patientenhand. Übrigens noch eine Ergänzung, die Erhaltungschemotherapie habe ich abgebrochen. Das 2. Mal war dann genug für mich!
(116 mal gelesen)
Status: Experte
Dann ist die Diagnose doch gestellt und die Therapie hat offenbar bereits geholfen. Ein neues Rezept ist offenbar notwendig, wenn die Packung aufgebraucht ist.
(103 mal gelesen)
Status: Med-Beginner
Hallo, die Diagnose ist nun gestellt, die Verbesserung war allerdings schon vorher da! Die Therapie hat gerade erst begonnen. Heute ist der 2. Tag. Es folgen also noch 19. Woher kan den die Entzündung plötzlich kommen? Die Chemo habe ich bereits abgebrochen. Da bereits vor der OP keine Krebszellen mehr nachgewiesen werden konnten, stellt sich sowieso die Frage nach der Notwendigkeit der Therapie. Da es hier keine gültige Lehrmeinung gibt und die Meinung der Ärzte zweigespalten ist, liegt die Entscheidung beim Patienten. Fakt ist, dass ich jetzt, 5 Wochen nach der letzten Chemo, immernoch mit Nebenwirkungen kämpfe. Nächste Woche ist dann endlich die Rückverlegung. Und das ist auch schon mal wichtig für die Heilung.
Derzeit online: LissyLou
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