Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > Schangerschaft festgest. bei gestreutem Krebs
Meine aktuelle Situation:
Vorgeschichte: 2002 Brustkrebs, Brusterhaltend OP, Chemo 4 x adjuvant, Strahlentherapie, Reha, Tamoxifen, Zoladex
2009: Rezidiv: Mastektomie der Brust
Knochenszinti, Lungenröntgen etc. kein Befall im Okt 09
PET-CT im Okt 09 wegen Operationsrand: Pulmonar ( 4 mal) und Ossiläre Anreicherungen im Knochenmark in den Rippen
geplante Therapie: Anti-Hormon und Biophosphonate
Wegbestrahlung der Ovarien
Gestern: beim Ultraschall zum Einzeichnen der Ovarien festgestellte Schwangerschaft.
Wies weitergeht soll ICH nun entscheiden.
Keine kann mir sagen wie meine Erwartungen in dem einen oder anderen Falle sind.
Eine Schwangerschaft dauert mind 34 Wochen, kann ich das packen ? Und danach die anti-hormonelle Therapie beginnen -
Bzw. wenn ich das Kind abtreibe, wer sagt mir dass ich länger lebe?
Vielen Dank für eine Antwort.
Das hat jetzt eine Weile gedauert, bis ich anfangen konnte, Ihnen dazu etwas zu schreiben.
Die Frage lässt sich leider nicht beantworten.
Ohne die Metastasen hätte ich keine Bedenken wegen der Schwangerschaft.
So sieht das natürlich etwas anders aus.
Die Entscheidung für oder gegen die Schwangerschaft ist eine sehr persönliche. Man muss da die ganze Situation der Familie sehen, die geplante Therapie, wo man sehen muss, ob die wenigstens teilweise so durchführbar ist.
Ich denke, das ist eine der schwierigsten Entscheidungen, die ma in seinem Leben treffen muss, und das Ganze ohne die Chancen wirklich abschätzen zu können.
Ich hätte für mich eine Entscheidung, die aber eben nur für mich Gültigkeit hätte.




Hallo,
ich schleiche jetzt seit einigen Tagen um Deinen Beitrag herum...helfen kann ich leider gar nicht und die Entscheidung musst Du treffen bzw. hast sie evtl. schon getroffen.
Beim Lesen hatte ich einen Kloß im Hals und seither musste ich immer wieder an Euch denken - deshalb bin ich jetzt wieder hier.
Wie auch immer Deine Entscheidung ausgefallen ist, sie ist sicher für den Moment erstmal die richtige - auch wenn immer die Frage bleiben wird "Was wäre, wenn ich mich anders entschieden hätte?".
Warum in einer sowieso schon schwierigen Situation dann auch noch solche schweren Entscheidungen fällig werden, weiß ich nicht.
Ich kann nichts anderes tun, als Dir viel Kraft und viele liebe Menschen, die Deine Entscheidung mittragen, an Deiner Seite zu wünschen.
Von ganzem Herzen wünsche ich Dir alles Gute,
Claudia
Lieber Herr Dr. Glöckner, liebe Claudia,
herzlichen Dank für die Antworten.
Inzwischen haben wie die Entscheidung getroffen, dass wir das Kind herzlich willkommen heissen.
Es ist eine Seele, die sch entschlossen hat zu inkarnieren. Und das in dieser Zeit.
Meine Therapie ( Anti-Hormon und oder Chemo) wird dann bis Mai ausgesetzt. Vorausgesetzt die Diagnostik ist stabil ( in einigen Monaten machen wir nochmals eine PET). Ich stehe natürlich unter enger ärztlicher Aufsicht und habe eine sehr gute Psychotherapeutin. Und der Glaube hilft enorm. Inzwischen kann ich mich sogar wieder freuen und die Angst ist etwas in den Hintergrund getreten, wenn sie kommt schaue ich sie an und dann gebe ich sie ab. Es gibt so viele wunderbare Dinge im Leben und in die Zukunft hat noch niemand schauen können.




Liebe mialo,
ich ziehe den Hut vor Deiner Entscheidung!!!
Du bist eine ganz starke Frau und eine Löwenmama.
Ich kann weder sagen "Das hätte ich auch so gemacht" noch "Ich hätte mich anders entschieden" - als selbst nicht Betroffene steht mir das nicht zu.
Aber ich weiß, dass zu Deiner Entscheidung viel Mut, Liebe und Kraft gehört.
Ich wünsche Dir, dem Kind und den Menschen an Deiner Seite alles, alles Gute,
Claudia
Meine Antwort kommt spät, trotzdem möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich größten Respekt vor Ihrer Entscheidung habe und Ihnen alle Kraft der Welt wünsche.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 13.11.09 09:51 | mialo38 | |
| 27.11.09 22:38 | D. Glöckner | |
| 29.11.09 21:59 | ClaudiaM | |
| 30.11.09 07:46 | mialo38 | |
| 30.11.09 10:11 | ClaudiaM | |
| 25.12.09 18:53 | D. Glöckner |
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