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Forum: Brustkrebs

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (161 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo!


Ich bin im Moment ziemlich ratlos und bald am Ende. Aufgrund einer Brustkrebserkrankung nehme ich Aromasin. Habe aber auch kurz nach der Krebserkrankung Rheuma bekommen. Habe sehr starke Schmerzen vorwiegend in den Armen und Händen, vorallem nachts. Habe lange MTX (ein Rheumamedikament) genommen. Vertrage jetzt allerdings überhaupt nicht mehr die beiden Medikamente(Aromasin und MTX), Ich habe einen sehr trockenen Mund und insgesamt sehr trockene Augen. Mir ist ständig übel und ich bin dermaßen müde, dass ich 12 Stunden zusammenhängend schlafen kann. Wer hat Erfahrung mit einer Brustkrebserkrankung zusammen mit Rheuma. Ich weiß nicht mehr weiter. Nehme ich das MTX nicht mehr, habe ich Schmerzen, die ich nicht beschreiben kann. Andere Schmerzmittel (Morphine, Ibu, etc.) vertrage ich zusammen mit Aromasin auch nicht. Wer kann mir aus Erfahrung in dieser Situation weiter helfen.


LG
chtina

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
Datum
  • (71 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo Chtina,
so wie sich das anhört ist das alles ein Ergebnis der AHT.
Ich habe schon gehört, dass Aromasin so wirkt. Versuche
vielleicht einen anderen Aromatasehemmer, frage Deinen Arzt
danach. Aber Rheuma und trockene Schleimhäute sind eine
Folge des Hormonentzugs. Ich kann ein Lied davon singen.
Vor allem werden die Schleimhäute so empflindlich, es darf
keiner an einen ran kommen, auch der Zahnarzt nicht.
Das Thema schlafen, kann ich eigentlich ironischer Weise
sagen, sei froh, dass Du schlafen kannst. Aber wenn man
dauernd müde ist, glaube ich schon, dass das nervt.
Aber wie gesagt, versuche anderes Medikament, wenns geht.
Du kannst auch nicht dauernd Schmerzmittel nehmen. Auch
das Rheumamittel ist nicht das Gelbe vom Ei.
Gruss Altmann

  • (60 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo!


Habe alle Aromatasehemmer schon durch. Habe auch Tamoxifen genommen. Die Schmerzen sind nur zwischen 20-30 Prozent durch die Aromatasehemmer bedingt. Habe die Aromatasehemmer auch schon lange Zeit weggelassen, die Schmerzen sind noch zu 70 Prozent geblieben. Das Medikamtent, dass wirklich gegen die Schmezen wirkt, ist Kortison. Innerhalb von 3 Tagen bin ich beschwerde frei. Kann aber weder Kortison noch MTX einnehmen, da ich durch die Chemo bedingt, immer schneller Mundherpes bekomme und dann sofort Kortison und MTX absetzen muss. Hat schon jemand versucht, die Beschwerden durch Aromatasehemmer mit Kortison zu behandeln. Wie waren die Ergebnisse?


Würde mich auf eine Antwort freuen.


LG
Chtina

  • (52 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo Chtine,
also da bin ich wirklich ratlos.
Es wäre eine super Sache, wenn da ein Arzt etwas wissen würde.
Also und wenn Kortison im Spiel ist, da kann ich sowieso nichts
dazu sagen. War nur so ein Gedanke von mir, aber wenn Du alles
schon durch hast? Da bleiben auch bei mir nur Fragezeichen!
Ich glaube nicht, dass man Aromatasehemmer-Symptome mit Kortison behandeln kann, bzw. ausblenden kann. Dann wäre der
Effekt auch weg. Also grosses Fragezeichen.
Gruss Altmann

  • (48 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo!


Danke für deine Antwort. Habe gestern im Internet alle Symptome eingegeben. Mein Kalziumwert ist schon lange erhöht und die Schilddrüsenwerte stimmen nicht. Habe eine Erkrankung gefunden, die 100 % auf meine Symptome passt.. Das ist ein Adenom in der Nebenschilddrüse. Ich muss den Parathormonwert überprüfen lassen. Alle Symptome, die ich habe, stimmen absolut überein. Es ist schon schlimm, wenn man selbst im Internet seine Erkrankung recherchieren muss. Sobald mehrere Erkrankungen zusammen kommen, ist es einfach den Ärzten zuviel, einmal zusammen zu arbeiten. Diese sind dann schlicht überfordert.


Nochmals vielen Dank für deine Antwort.


LG
Chtina

  • (39 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo Chtina,
ja super. Hatte ich auch schon im Net gefunden.
Dann gehst Du zum Arzt und der kuckt Dich komisch an
und Du siehst in dem seinem Gesicht, dass alles was Du
da von Dir gibst, irgendwie aus der Luft gegriffen ist und
nie und nimmer stimmen kann. Dann kommen die Labor-
werte und die sind dann auch merkwürdiger Weise ok.
Das mit der SD ist ein dehnbarer Begriff, auch hier sind
wir keineswegs bei einer endgültigen Erklärung. Man kann
auch nicht viel machen, eventuell Hormonausgleich, aller-
dings künstlich, operieren (Adenom?), so weit war ich
auch schon.
Lass es doch mal untersuchen, vielleicht ergibt sich
ja doch was.
Und Du kannst fünf Stunden recherchieren, findest auch was,
aber der Arzt hat nur 5 Minuten Zeit, er muss sich auf die
Laborwerte verlassen.
Gruss Altmann

  • (38 mal gelesen)
  • Status: Experte

Möglich ist das. Es kann aber auch andere Ursachen haben...


Das Problem ist, dass es Rheumatologen gibt und Onkologen und Gynäkologen und ...
Jeder hat Ahnung auf seinem Gebiet, überschaut aber andere Gebiete längst nicht so, wie es bei Problemen nötig wäre.
Da hilft nur Zusammenarbeit, die aber schon durch das Kassensystem in Deutschland schwierig ist.

Datum/Zeit von Autor Thema
30.08.11 22:54 ChtinaRheuma und Brustkrebs
04.09.11 11:43 AltmannRe: Rheuma und Brustkrebs
04.09.11 20:30 ChtinaRe: Rheuma und Brustkrebs
05.09.11 11:54 AltmannRe: Rheuma und Brustkrebs
05.09.11 20:07 ChtinaRe: Rheuma und Brustkrebs
06.09.11 10:06 AltmannRe: Rheuma und Brustkrebs
10.09.11 23:17 D. GlöcknerRe: Rheuma und Brustkrebs
Derzeit online: Diddi1310, chipsy
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