Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > Rezidiv nach im 7. Jahr
Hallo
Ich bin 65 und habe meine OP 2003 gehabt. Zum Glück keine Metas.
5 Jahre bekam ich Arimidex. Dies soll nun abgesetzt werden.
Meine Freundin bekam im 7. Jahr nach 5 Jahren arimidex ein Rezidiv und Knochenmetastasen. Kann ich darauf bestehen weiterhin ein aromatasehemmer zu
nehmen? Oder gibt es noch andere Medikamente, die ich nun nehmen könnte?
Grüße von Niki
Es gibt derzeit keine Daten, die belegen, dass es Sinn machen könnte, die Behandlung noch zu verlängern.
Einerseits ist es schön, dass Sie nicht nur die Nebenwirkungen sehen, sondern die Anti-Hormone-Behandlung quasi als Lebensversicherung sehen.
Anderereits überwiegen nach fünf Jahren die Nebenwirkungen den Nutzen. Daher sollte man vielleicht doch eher damit aufhören.
Vielen Dank, Herr Dr. Glöckner!
Leider finde ich in Ihrer Antwort keinen Hinweis, was wir Betoffene medikamentös nach 5 Jahren Anti-Hormone-Behandlung machen sollen, sind wir dann wirklich für alle Zeit geheilt, oder müssen wir uns dann dem "schicksal ergeben".
Die Nebenwirkungen - Hitzewallungen, starke Gelenkschmerzen usw. - nach der Behandlung mit Arimidex hatte ich durch die tägliche Einnahme von Bondronat im "Griff",
so daß ich keine Beschwerden mehr habe.
Mit Ihrer Meinung "vielleicht doch eher damit aufhören" deuten Sie an, daß eine längere Einnahme von Arimidex eventuel bei mir doch angebracht sein könnte, wenn ich keine
negativen Nebenwirkungen habe.
Mit freundlichem Gruß, Niki
Man kann das machen, weiß aber nicht, ob es etwas bringt. Es könnte sein, dass man die Nebenwirkungen hat, ohne dass es einen Sinn macht.
Daher sollte man es nicht tun.
Auch sonst gibt es keine Medikamente, die nach fünf Jahren noch sinnvoll wären.
Am besten ist das bei Tamoxifen untersucht worden.


hallo,
ist es tatsächlich so, dass ein biphosphonat die gelenkschmerzen durch ds arimidex mindern kann? vielleicht auch ein karpaltunnelsyndrom?
und hast du das auf rezept bekommen? soweit ich weiss, gibt es das nur auf rezept bei knochenmetas?
gruss von der fee
Hallo Herr Dr. Glöckner,
ich habe vor 13 Jahren Brustkrebs gehabt, war noch minimal (1,5 cm) unter Kalkschollen, 7 Lymphknoten wurden entnommen, kein Befall und anschließend Bestrahlungen und 5 Jahre Tamoxifeneinnahme. 2 Jahre später hatte ich Darmkrebs, auch im Anfangsstadium. Weil ein Mikrolymphknoten befallen war, habe ich Chemotherapie bekommen und dann war 11 Jahre lang alles gut. Im März 2009 habe ich einen geschwollenen Lymphknoten unter der Achsel gefühlt (kurz nachdem ich zur Nachsorge bei meiner Ärztin war, die nichts gefunden hat). Bei nochmaliger Vorstellung bei meiner Ärztin, fand auch sie diesen Knoten. Es ging dann alles ganz schnell, Stanze, Feststellung der Bösartigkeit, OP und jetzt habe ich gerade die Bestrahlung beendet. Es war in der Brust selbst kein Tumor, aber bei allen 10 entnommenen L.Knoten von der Achsel bis zum Schlüsselbein Metastasenbefall. Trotzdem sol es ein Brustkrebsrezidiv sein. Zur Weiterbehandlung bekomme ich nun für 5 Jahre Femara und 4 mal 1/2 jährlich eine Infusionslösung Zometa 4 mg/5ml verabreicht. Ich hätte nun gern von Ihnen gewußt, ob das die Behandlung der ersten Wahl ist.Außerdem wüßte ich gern, ob nicht nach angemessener Zeit ni noch dringend ein MRT vorgenommen werden muß.
Vielen Dank im Voraus! Es grüßt Sie herzlich Edita
Die Behandlung geht ducrhaus in Ordnung. Ein MRT hätte ich, wenn nicht schon gemacht, auch jetzt schon mit gemacht. Wann man das dann wiederholt, lässt sich nicht sicher sagen. Da gibt es keine konkreten Daten dazu. Aber jährlich bis höchstens alle zwei Jahre halte ich für sinnvoll
Danke, Herr Dr. Glöckner, für Ihre Antwort.
Von einem MRT war von seiten meiner Ärztin war bisher mit keinem Wort die Rede. Ich weiss noch nicht einmal, wie ich es ihr beibringen soll, ohne ihr auf den Schlips zu treten. Nun fahre ich erstmal zur Anschlußheilbehandlung.
Danach werde ich wieder bei ihr vorstellig, weil sie mir auch noch die Bisphosphonat-Infusion verabreichen muß. Dann werde ich ihr den Vorschlag unterbreiten.
Das wird ohnehin noch einige Monate dauern, weil die Termine für ein MRT bei uns weit im Voraus ausgebucht sind.
Nochmals vielen Dank für Ihren Rat!
Edita
habe die 5 jahre bald (november)geschafft. meine ärztin meinte, daß ich dann mit tamoxifen
aufhören kann, da es sowieso nichts mehr bringt. wer hat erfahrung damit?
Hallo teepott16,
Würde mich auch interessieren.Muss noch zwei Jahre Tamoxifen nehmen.
Dann soll man gesund sein?
L.g
Anne marie
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 21.07.08 15:13 | niki123456 | |
| 21.07.08 18:28 | D. Glöckner | |
| 21.07.08 21:29 | niki123456 | |
| 22.07.08 00:49 | D. Glöckner | |
| 11.08.08 15:09 | fantasyfee06 | |
| 10.07.09 17:14 | edita | |
| 17.07.09 13:38 | D. Glöckner | |
| 22.07.09 22:53 | edita | |
| 03.08.09 15:15 | teepott16 | |
| 09.08.09 19:13 | Anne Marie | |
| 13.08.09 23:58 | D. Glöckner |
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