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Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > prophylakt. Mastektomie, keine Gen-Trägerin

Forum: Brustkrebs

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Autor
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(212 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrter Herr Dr. Glöckner,
ich habe 2 Schwestern. Die erste ist mit 44 Jahren an BK erkrankt, ich mit 47 Jahren und jetzt auch voraussichtlich meine andere Schwester mit 52 Jahren. Ich habe mich testen lassen, bin jedoch keine Genträgerin. Allerdings habe ich große Angst vor einem Rezidiv, irgendwann mal wieder, und überlege mich einer beidseitigen Mastektomie zu unterziehen. Dies scheint jedoch unmöglich zu sein. Einen Arzt zu finden, auch die KK bezahlen dies nicht. Warum? Mein Tumor war 0,5cm, G2, 70% östrogenabhängig, ich wurde BET operiert und mache jetzt die AHB. Dieses Mal habe ich Glück gehabt, aber noch mal will ich das alles nicht mehr erleben. Und ich denke mir, wenn etwas entdeckt wird, dann ist der krebs wieder da!
Warum soll in meinem Fall eine Mastektomie keine gute Lösung sein?
ich würde mich über eine Antwort freuen, danke,
freundliche Grüße
Susann

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
D. Glöckner
(101 mal gelesen)
Status: Experte

Ich kann Ihren Wunsch durchaus nachvollziehen. Allerdings ist die Indikation für eine solche OP das Vorliegen einer Genveränderung, die bei Ihnen nicht vorliegt. Damit wird das wirklich kaum jemand machen und die Kasse es nicht bezahlen.

(68 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo!


Ich habe deinen Beitrag gelesen. Ich bin beidseits an Brustkrebs erkrankt und beidseits amputiert. Da meine Mutter auch früh an Brustkrebs verstorben ist, habe ich mich an der Universität in Heidelberg an das Zentrum für familiär bedingten Brust- und Eierstockkrebs gewandt. Ich bin getestet worden. Bei mir hat man das Gen festgestellt. Wo hat sich deine Angehörige testen lassen. Es gibt in Deutschland 12 Zentren für familiären Brust- und Eierstockkrebs. Den Standort kann man im Internet erfahren. Diese Zentren beraten die Patienten wirklich gut. Vielleicht setzt du dich mal mit einem solchen Zentrum in Verbindung. Mir wurde in dem ersten Gespräch bereits gesagt, dass es auch eine Veranlagung zum vererbten Brustkrebs geben kann, auch wenn man das Gen nicht feststellt. Man hat leider noch nicht alle Gene entschlüsselt, ist sich aber sicher, dass es noch Andere gibt als die, die man bisher kennt,.


Liebe Grüße
Chtina

(66 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Liebe Chtina, ich bin in Hannover an der Med. Hochschule untersucht worden. Keine Genträgerin, aber ich habe eine Wahrscheinlichkeit von 60% Anlageträgerin für erblichen BK zu sein. Also Hochrisikopatientin, komme in ein Früherkennungsprogramm. Mastektomie wird in meinem Fall nicht empfohlen. Nur bei den beiden bekannten Genen. Für unseren "Fall" (3 Schwestern mit BK, aber sonst keiner mit OV-krebs oder BK in der Familie) gibts keine Statistik. Da sind die Gene tatsächlihc noch nicht alle erforscht.
Bin gut beraten worden, trotzdem kann ich mit diesen 60% nicht viel anfangen, was genau das für mich bedeutet.
Ich denke nach wie vor darüber nach, mir alles abnehmen zu lassen, aber eben auch nicht so einfach...
Wünsch Dir alles Gute,
Lg
Susann

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