Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > Prognose nach Lymphknotenbefall
Guten Tag Herr Glöcker,
meine Frau wurde im September 2006 nach neoadjuvanter Chemotheraphie brusterhaltend operiert:
ypT1c (1,5 cm), invasiv ductal
ypN1a (1/11), M0 R0
ER+ 12/12
PR+ 4/12
Her2neu negativ /score 0
Sie macht sich nun viel Sorgen wegen des einen befallenen Lymphknotens. Weiterhin hatte die neoadjuvante Chemotheraphie nur wenig angeschlagen, aus 2,5 cm bei der Initialdiagnose wurden gerade einmal 1,5 cm zum OP-Termin.
Welche Auswirkungen haben nach Ihrer Einschätzung diese beiden Sachverhalte auf die Prognose?
Danke
Die Größenreduktion des Tumors ist gar nicht so schlecht. Man darf wirklich nicht in jedem Fall eine Komplettremission erwarten.
Aber es hat sich doch gezeigt, dass die Chemotherapie wirkt.
Eine Hormontherapie ist mit sinnvoll und hat gute Aussichten auf eine Wirksamkeit, da die Hormonrezeptoren deutlich positiv sind.
Der eine befallene Lymphknoten ist da auch kein Grund zu großer Sorge, da die anderen ja nicht befallen waren.
Die Prognose kann man leider nicht für den Einzelfall spezifisch abschätzen.
Aber insgesamt sehe ich das nicht so dramatisch.
Eine ordentliche Nachbehandlung und dann Nachsorge ist allerdings erforderlich.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 22.01.07 20:35 | pike105 | |
| 23.01.07 08:25 | D. Glöckner |
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