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Forum: Brustkrebs

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (2471 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

noch eine frage, herr dr. glöckner..
ist es dringendst erforderlich dass zoladex gespritzt zu bekommen zusätzlich zum tamoxifen? ich bin 45 jahre, op rechte brust brusterhaltend, lymphen nicht befallen, G1-tumor, chemo 6 x fec, 33 mal bestrahlung. die regel war nach der chemo ausgeblieben. geht es auch ohne zoladex?
gruss die fee


und was wenn die regel unter nur tamoxifen wieder einsetzt? dann zoladex zwingend?

Antworten zu diesem Thema:

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  • (1101 mal gelesen)
  • Status: Experte

Das kann man nur beurteilen, wenn man die Finktion der Eierstöcke durch FSH-Bestimmung kontrolliert hat.

  • (808 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

hallo herr dr. glöckner,
folgende werte sind bei dem hormontest herausgekommen:
können sie mir das bitte erklären:
östradiol 28,1
progesteron 0,8
fsh 47,8
lh 45,2
prolaktin 5,2
testosteron 0,5
dhea-sulfat 30,9... der wert ist unter normal... was hat das
zu bedeuten????
androstendion 0,801
shbg 69,5
östron 46
17-hydroxy-progesteron 0,4


muss ich jetzt unbedingt noch die zoladex spritzen bekommen?
befinde ich mich jetzt in den wechseljahren?
und was ist mit diesem dhea-wert?


vielen dank für ihre antwort,
gruss die fee

  • (757 mal gelesen)
  • Status: Experte

Die Hormonwerte entsprechen denen in den Wechseljahren...
...allerdings unter Tamoxifen und Zoladex.


Daher kann man das eigentlich nicht wirklich verwenden.


Für das niedrige DHEAS habe ich grad keine Erklärung parat.
Beunruhigen würde mich das aber nicht.

  • (611 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

vielen dank, herr dr. glöckner,
die werte wurden vor zoladex und tamoxifen gemacht.
d. h. bevor ich mit den beiden medis begonnen habe.
sagt das jetzt aus, dass ich auch ohne zoladex bereits richtig in den wechseljahren war? , durch die chemo?
ist denn da das zoladex unbedingt notwendig bei den werten?


danke ihre fee

  • (505 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

und noch eine frage...
wenn ich weiterhin diese extremen magenprobleme mit tamoxifen habe, ist es vertretbar das arimidex zusammen mit zoladex einzunehmen?


weiterhin würde ich gerne wissen..
bei meiner mutter wurde vorige woche brustkrebs diagnostiziert. es besteht somit die möglichkeit dass der bk bei mir erblich bedingt ist. ist es da jetzt notwendig, auch die eierstöcke vorsorglich entfernen zu lassen, da ja dort auch ein erhöhtes erkrankungsrisiko besteht oder ist es ausreichend regelmässig einen gebärmutterultraschall machen zu lassen?


danke ihre fee

  • (611 mal gelesen)
  • Status: Experte

Die Eierstöcke mögen Chemo nicht...
Daher die Werte, die sich aber wieder ändern können.
Daher kann man Zoladex durchaus weiter geben.


Ob es vertretbar ist, Arimidex statt Tamoxifen zu nehmen, kann man nur zusammen mit Ihnen entscheiden.
Zugelassen ist es dafür nicht.


Die theoretische Möglichkeit einer Erblichkeit, also einer Veränderung in den Genen BRCA1 und 2 rechtfertigt die Entfernung der Eierstöcke aus meiner Sicht nicht.


Gründe zur Untersuchung auf solche genetischen Veränderungen sind nach AGO-Leitlinien 2008:
- mindestens 2 Frauen in der Familie mit Brustkrebs, eine unter 51 Jahre
- mindestens 1 Frau in der Familie mit Brustkrebs und eine mit Eierstockkrebs
- mindestens 1 Frau in der Familie mit Brust- und Eierstockkrebs
- mindestens 2 Frauen in der Familie mit Eierstockkrebs
- mindestens 1 Frau in der Familie mit beidseitigem Brustkrebs unter 51 Jahre
- mindestens 1 Frau in der Familie mit Brustkrebs unter 36 Jahre
mindestens 1 Mann in der Familie mit Brustkrebs und eine Verwandte mit Brust- oder Eierstockkrebs


Sollte eine solche Untersuchung Veränderungen ergeben, dann kann man das machen.

  • (471 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo fantasyfee06,
falls du meine Einträge verfolgt hast, weißt du ja, dass ich mich mit ähnlichen Fragen herum geplagt habe.
Nun bin ich für mich einen entscheidenden Schritt weiter. Es lohnt sich doch, sich gründlich zu informieren und nicht immer das hinzunehmen, was der Arzt sagt! Auf dem Wege meiner Recherchen hatte ich letztendlich die Idee, in der Klinik, in der ich operiert wurde, nachzufragen. Zuerst stand ja für mich die Frage im Vordergrund, ob ich nicht lieber Trenantone statt Zoladex bekommen könnte. Mein Arzt hatte ja gemeint, Tr. wäre nicht für BK zugelassen. Für mich ergab sich aber dann ein ganz anderes Ergebnis: da meine Werte sehr günstig und die Rückfallprognose sehr gering sind, wurde mir mitgeteilt, dass ich gar keine GnRH-Analoga brauche! Ich (44) hatte im August 07 eine brusterh. OP, keinen Lmphknotenbefall und als Therapie Bestrahlung (33) und Tamoxifen - keine Chemo. Ich hatte den zuständigen Professor der Klinik persönlich am Telefon, der mir sagte, dass er nach Studium meiner Unterlagen keine Notwendigkeit für die Spritzen sieht. Sonst hätten sie das in die Therapieempfehlung einbezogen. Für mich würde sich nur eine geringe prozentuale Verbesserung der Chancen ergeben. Wenn ich die aber mit den zu erwartenden Nebenwirkungen vergleiche, die mich zu mind. 90% erwarten, ziehe ich das bessere Lebensgefühl vor! Nun muss ich noch irgendwie meinem Gynäkologen mitteilen, dass er nicht auf dem neuesten Stand ist.
Tipp: in der Klinik nachfragen, wo du operiert wurdest!
Alles Gute
connymaus

  • (512 mal gelesen)
  • Status: Experte

Nach den neuesten Empfehlungen ist bei niedrigem Risiko tatsächlich ein GnRH-Analogon, wie Zoladex oder Trenantone, nicht unbedingt nötig.

  • (478 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

hallo...
was habe ich unter niedrigem risiko zu verstehen?
mein tumor war 1,4 cm gross, G 1.. kein lymphenbefall und auch sonst keine metas. hormonpositiv hochgradig, her2 negativ. allerdings ist meine mutter seit voriger woche auch an bk erkrankt, so dass evtl auch erblich sein könnte (sonst niemand in der familie krebs). ist das noch ein niedriges risiko bei mir?
gruss die fee

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