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Hallo!
Meine Mutter hatte sich vor ca. 2 Wochen einer Mammographie unterzogen. Leider kam es zur folgender Beurteilung:
Formationen eines gut bis mittelgradig differenzierten, ductal-invasiven Mammakarzinomes (G2) mit Mikroverkalkungen sowie stellenweise DCIS-Komponente (intermediärer Malignitätsgrad) mit Komedo-Nekrosen.
Tumorgröße: 9 mm
Wie würden Sie diesen Krebs beurteilen (Heilungsaussichten, Aggresivität usw.)?Handelt es sich noch um ein Frühstadium? Besteht die Gefahr, dass es zu einer Metastasenbildung gekommen ist und was sind eigentlich Komedo-Nekrosen bzw. sind diese gefährlich?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen!!!
LG
9 mm sind nicht groß, so dass man da schon von einem frühen Befund ausgehen kann. Dabei sind die Heilungschancen meist sehr gut.
Komedo-Nekrosen entstehen durch das Tumor-Wachstum in den Drüsengängen, die diese dann verstopfen. (In der Kosmetik nennt man etwas anderes Komedonen: Mitesser, also verstopfte Talgdrüsen) Das Prinzip ist ähnlich: In einem Gang sammelt sich Material und verstopft diesen. Gefährlich ist das an sich nicht.
Allerdings kann so auch mal Tumorgewebe in benachbarte Gänge gelangen und theoretisch dort Metastasen verursachen.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 30.05.11 15:44 | Blume126 | |
| 05.06.11 21:48 | D. Glöckner |
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