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Guten Tag,
vor Kurzem haben wir aus eigener Tasche eine Mammographie meiner 59-jährigen Mutter berappt. Jetzt, wo wir die Diagnose erhalten haben, wissen wir nicht weiter, zumal wir seit geraumer Zeit nicht mehr versichert sind.
Nun geht es mir in keinster Weise um weiterführende medizinische Empfehlungen, sondern einzig um die Frage, auf welche Operationskosten man sich einstellen muss und wie diese finanziellen Mittel aufzubringen sind, wenn man sich in einer solch ausweglosen Lage befindet.
Gibt es karitative Einrichtungen, die Menschen in Not unter die Arme greifen oder ist man dazu verdammt, qualvoll dahinzusiechen?

Seit 1 1 2009 muß nach der Gesundheitsreform in Deutschland jeder versichert sein.
Auszug:
"Wenn Sie nicht genug Geld haben, um die Versicherungsbeiträge zu bezahlen, bekommen Sie finanzielle Unterstützung vom Staat. Diese Hilfe bekommen Sie aber nur, wenn Sie selbst keine eigenen Ersparnisse mehr haben."
Wir in Österreich hätten nach der Diagnose ebenfalls kostenlose Behandlung.
Einfach erkundigen, weiß nicht wer bei Euch dafür zuständig ist.
Viel Glück und alles Gute
gilian
bitte gehen sie zum sozialamt...
die helfen ganz sicher!
schwerer weg, aber in ihrem fall glaube ich dass es da auf alle fälle eine lösung gibt.
gleich morgen hingehen.
alles gute doreén
Mit diesen Bestimmungen sind wir längst vertraut. Sie erleichtern uns allerdings nicht den Schritt, das Bisschen Restvermögen einschließlich dringend notwendigen Familienwagens abzutreten sowie beispielsweise mein Studium vorzeitig an den Nagel zu hängen.
Was diese Behandlung in Österreich angeht, könnten Sie mich eventuell weiterführend aufklären und mich schon vorab wissen lassen, ob auch eine Nicht-Österreicherin dies Privileg erhält?

Sorgenkinn, für Nichtösterreicher gilt das nur wenn man als Notfall mit der Rettung eingeliefert wird, nach Unfällen oder akuten Krankheiten.
Bei uns ist es nicht so kompliziert da es nur eine Krankenkasse gibt aufgesplittert in Selbständige, Arbeiter, Bauern , Beamte und die ist gesetzlich. Alle anderen Kassen kann man zusätzlich nehmen.
Ich kenn ja Deine Situation nicht aber billiger käme es auf jeden Fall mit dem bisschen Restvermögen in eine Krankenversicherung einzusteigen.
Wie auch immer, der Staat muß in solch einem Fall schon greifen.
Einfach hingehen wie doreen schon sagt.
Alles Gute von gilian
Ich hätte da auch mal ne freage zu.
Und zwar, hatte ich schon den Erreger des Gebärmutterhalskrebs, welcher sich aber Gottseidank wieder abgebaut hat und meine Mutter hatte vor nem halben Jahr knapp ne Brust OP wegwn Krebsgeschwüren , da die Vorsorgeuntersuchungen oder Mamographie nicht von der Kasseetragen werden, wollte ich mal wissen, wie sieht das denn bei Risikopatienten aus?
Sie sollten sich dringend um eine Krankenversicherung bemühen. Die Kassen haben eine Kontrahierungspflicht, müssen Sie also aufnehmen. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zu denen der Mammografie. Wenn man dann noch an die Nachbehandlung denkt, geht das in die Tausende! Das kann man allein nicht stemmen.
Sollten sich Kasse, Sozialamt/ARGE streiten, wer denn nun die Versicherung übernimmt, kann ggf. auch eine Verbraucherberatung helfen.
Hallo,
ich habe ja eine Krankenversicherung, nur die weigern sich diese Untersuchungen trotz Risiko zu übernehmen!
Achso, das hatte ich missverstanden.
Da hilft nur, Widerspruch einzulegen. Im schlimmsten Falle mit Kassenwechsel drohen...
Meist wird es dann doch bezahlt. Es kommt allerdings auch drauf an, wie alt Sie sind.
Die HPV haben mit der Brust übrigens nichts zu tun. Es macht da keinen Sinn, die zu erwähnen.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 27.08.09 15:54 | sorgenkinn | |
| 30.08.09 16:54 | gilian | |
| 31.08.09 13:40 | doreen | |
| 31.08.09 19:53 | sorgenkinn | |
| 01.09.09 05:51 | gilian | |
| 02.09.09 06:28 | Phoebe82 | |
| 05.09.09 09:00 | D. Glöckner | |
| 07.09.09 07:15 | Phoebe82 | |
| 14.09.09 16:42 | D. Glöckner |
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