Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > Hb-Wert nach Bestrahlung niedrig - nun EPO...
Hallo,
nach der Bestrahlung div. Knochenmetastasen LWS und HWS ist der Hb-Wert bei 8 und meine Mutter neben div. Nebenwirkungen noch total schlapp, nicht belastbar... Nun hat sie gestern die erste von 6 EPO-Spritzen (rey...? = Knochenmarkschonend)?) bekommen. In einer Woche sollte sie zur Kur, aber das ist so undenkbar.
Ich verstehe nicht, warum sie nicht wie schonmal eine Bluttransfusion bekommen hat. Falls Epo nicht anschlage könne sie das immer noch bekommen...
Es zieht sich alles und sie erholt sich einfach nicht, sondern wird eher schwächer. Von der Psyche ganz zu schweigen.
Was meint Ihr dazu und welche Erfahrungen habt Ihr mit zu niedrigem Hb-Wert gemacht? Thrombozyten seien wohl auch etwas niedrig - meinte sie verstanden zu haben.
Liebe Grüße!
Da der Hauptbildungsort der Blutzellen im Knochenmark liegt, ist der Versuch, die Neubildung durch Epo anzuregen, nicht so verkehrt.
Der Effekt dauert etwas länger, hält aber meist länger an, als es eine Transfusion tut.
Dazu besteht keine Infektionsgefahr...
Trotzdem kann man überlegen, ob eine kurzzeitige Hilfe per Transfusion nicht doch möglich und sinnvoll ist, auch im Hinblick auf die Reha.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 27.01.08 18:34 | tochter35 | |
| 28.01.08 16:51 | D. Glöckner |
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