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Forum: Brustkrebs

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (4346 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Ihr Lieben, habt ihr Erfahrung, wann der Haarwuchs nach Chemo wieder einsetzt ? Das gleiche gilt für Augenbrauen und Wimpern. Bin sehr traurig, weil ich finde, bei mir geht das zu langsam. Letzte Chemo war 2.12.2008 wegen Brustkrebs rechts. Muss noch für die nächsten 5 Jahre eine Antihormontherapie machen. Sind etwa diese Tabletten schuld? Wer kann mir zu meinem haarigen Problem Auskunft geben?

Antworten zu diesem Thema:

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  • (2117 mal gelesen)
  • Status: Med-Junior SternStern

Ist schon klar Christine das man den Haarwuchs beschleunigen möchte und ungeduldig ist.
Manchen gehen bei einer Antihormontherapie etwas mehr Haare als üblich aus,die Betonung liegt auf etwas mehr, andere merken gar nichts. Wer wie reagiert lässt sich leider nicht sagen
LG
gilian

  • (2031 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo Christine,


mach Dir keine Sorgen ! Du hast im Dezember die letzte Chemo gehabt und jetzt wirst Du ungeduldig. Das ging mir genauso ! Jeden Tag habe ich nach einem Haar gesucht und fand keins ! Aber sie kommen garantiert wieder, es dauert nur etwas. Es fängt ganz langsam an und sieht wie Flaum aus, dann geht es aber stetig voran. Es wird gesagt, daß die Haare ca. 1 cm im Monat wachsen, aber nach einer Chemo geht es wahrscheinlich ein bißchen langsamer. Zumindest war es bei mir so, bzw. hatte ich den Eindruck. Meistens wachsen sie etwas wellig oder lockig nach (weiß ich von anderen Betroffenen und mir), aber das verschwindet irgendwann wieder. Außerdem zeigte sich bei mir ein "Strassenköterblond", aber das habe ich später geändert. wink smiley
Hoffentlich habe ich Dich ein wenig trösten können !


Liebe Grüße
Eosina

  • (1962 mal gelesen)
  • Status: Experte

Es ist ganz unterschiedlich: Bei manchen wachsen die Haare schon unter der Chemo wieder. Bei anderen dauert es länger.
Und die Haare wachsen ja recht langsam. Von daher kann es ganz schön belastend sein, bis man mit seinem Erscheinungsbild wieder zufrieden ist.

  • (1732 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Liebe Christine,
ich kann mich den anderen nur anschließen. Auch wenn's doof ist, hier ist Geduld gefragt. Und es ist wirklich bei jedem anders.... Ich hatte ja auf die "ChemoLocken" spekuliert (weil ich sonst eher Kategorie "SpaghettiHaare" habe) hat leider nicht funktioniert..... Und da ich auch keine Lust auf diese blöden Stoppeln hatte, habe ich sie ständig abrasiert. Und zwar so lange, bis ich das Gefühl hatte, dass die Haare wieder relativ regelmäßig wachsen. Ich habe auch brav die Kopfhaut mit Birkenwasser (hatte ich irgendwo gehört...) massiert... Keine Ahnung ob es etwas genutzt hat, zumindest hat es super gut gerochen und heute habe ich wieder sehr volle, ganz dunkele und (leider) sehr glatte Haare... das hat aber wirklich einige Monate gedauert... Bei mir haben Tamoxifen & Co übrigens jetzt keinen wirklich sehbaren Einfluß auf die Haare, aber auch das soll bei allen unterscheidlich sein....
Laß den Kopf nicht hängen, Du hast doch gerade ganz andere Sachen geschafft!!!!!
Herzliche Grüße
Aewwe

  • (1710 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo !


ja, das mit den Chemolocken haut leider nicht immer hin. Bei mir war es nur ganz kurzfristig etwas wellig, danach zierten, wie vorher auch, wieder die "Stangenlocken" mein Haupt.
Aber Hauptsache war, die Skinhead-Zeit fand endlich ein Ende !
Wie Du siehst Christine, ganz bestimmt und nach etwas Geduld hast Du wieder Deinen "Naturpelz" auf den Kopf !


Liebe Grüße
Eosina

  • (198 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo zusammen,
ich bin neu hier und möchte gern wissen,was die Antihormontherapie ist und wofür?


Lg Birgit

  • (180 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Zitat:
Birgit_70
Hallo zusammen,
ich bin neu hier und möchte gern wissen,was die Antihormontherapie ist und wofür?


Lg Birgit


Hallo Birgit, mal sehen, ob ich das richtig beschreiben kann. Ich hatte 2009 Brustkrebs, einen 6mm hormonbegünstigten Tumor.
Nach der OP bekam ich Bestrahlung, dann für 5 Jahre einen Aromatasehemmer. Ich fing mit FEMARA an, weil die Nebenwirkungen aber sehr schmerzhaft waren, habe ich nach 11/4 Jahr gewechselt auf Tamoxifen, diese bekommt mir besser.
Die Antihormontherapie soll die Wirkung der körpereigenen Östrogene hemmen.
Ich glaube aber, dass die Tabletten nur verschrieben werden, wenn man mit den Wechseljahren schon durch ist. Das müßtest Du noch einmal googlen.
LG Hannekiel

  • (146 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Guten morgen Hannekiel,


ich danke Dir für deine Antwort auf meine Nachricht.
Wünsche Dir alles Gute und hoffe,dass ich es auch bald geschafft habe.


Lg Birgit

  • (202 mal gelesen)
  • Status: Med-Junior SternStern

Hallo Birgit,


ich hatte 2008 Brustkrebs (östrogenpositiv) . OP, 33 Bestrahlungen und nun läuft im 4. Jahr die Antihormontherapie. Da ich noch nicht in den Wechseljahren war (bei Diagnose 48 Jahre), bekam ich Zoladex und Tamoxifen. Zoladex ist ein Medikament in Form einer Depot-Spritze, die ich alle 4 Wochen in den Bauch bekam (2 Jahre lang) und die Tamoxifentabletten nehme ich über einen Zeitraum von 5 Jahren ein. Ein Jahr smiling smiley (bis Mai 2013) Tamoxifeneinnahme liegt noch vor mir. Beide Medikamente habe ich ganz gut vertragen. Nebenwirkungen sind immer vorhanden! Wechseljahresbeschwerden, Knochenschmerzen.... aber alles erträglich.


Liebe Grüße
und alles Gute


Muttilein

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