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Forum: Brustkrebs

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (6900 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

hallo herr dr. glöckner,
nach op, chemo 6 x fec und bestrahlung, bk G1 ohne lymphknotenbefall 2007, bin ich jetzt in der antihormontherapie. versuche mit tamoxifen, arimidex, aromasin, femara.. scheiterten an den krassen nebenwirkungen. tamoxifen: starke magenprobleme, starke augenprobleme, ebenso femara und aromasin, dazu kamen dort ständiges übergen. ausserdem war an schlafen überhaupt nicht mehr zu denken. jetzt letzter versuch vom onkologen mit faslodex, das normalerweise nur bei frauen mit metastasierendem bk gegeben wird. ich hatte die erste spritze vor 2 wochen. heute beim arzt, starke venenentzündung, muss heparin spritzen und hochdosiertes ibuprofen nehmen, habe krampfadern, auch schon op beidseits, sind jetzt seit ein paar jahren wieder schlimmer geworden, aber hatte noch nie eine entzündung. habe auch andere entzündungen, dicker vereitertet zeh und dergleichen. ich habe jetzt natürlich angst, die spritzen weiter zu bekommen, wegen der thrombosegefahr, wenn diese nw schon bei der ersten spritze nach 2 wochen auftritt. ich weiss nicht, ob ich mir die zweite wirklich noch geben lassen soll oder ob das bei mir dann kontraindiziert ist. was sagen sie dazu, kann man es verantworten, weiter faslodex zu spritzen oder ist das risiko für eine thrombose zu hoch. ich bin wirklich mittlerweile ratlos. eine andere alternative gibt es wohl nicht mehr in der aht.?


die ratlose und auf ihre antwort wartende fee...

Antworten zu diesem Thema:

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  • (1603 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

achso.. was vergessen, beim arimidex gelenkschmerzen, die meine hände völlig ausser gefecht setzten, ich hab es vor schmerzen einfach nicht mehr ausgehalten und ständige entzündungen, gelenkkapsel u. dgl...

  • (2015 mal gelesen)
  • Status: Experte

Tja, eigentlich wären die Aromatasehemmer das Richtige...


Aber das fällt ja aus. Von daher könnte man nur versuchen, Toremifen auf Antrag als Einzelfallentscheidung von der Kasse bewilligt zu bekommen.

  • (1287 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

danke für ihre antwort, herr dr. glöckner,
also.. ich habe eine heftige venenentzündung in beiden beinen vom faslodex. hat der phlebologe festgestellt. ich muss jetzt aufgrund der krampfadern und der entzündung operiert werden, an beiden beinen. leider werden es auch noch zwei grosse op´s mit vollnarkose.
ich möchte jetzt vor den op´s kein faslodex mehr geben lassen. wegen eh erhöhter thrombosegefahr bei krampfadernop.
wie sieht es mit der gabe ihrer meiung nach überhaupt aus. ist das mittel da jetzt eher kontraindiziert? diese probleme traten bereits 2 wochen nach der 1. spritze auf.
ich rufe leider bei allen nw immer hier. manchmal denk ich auch, ist doch wohl nicht wahr.
ich hab so gehofft, das es jetzt besser funktioniert.
wie ist das mit dem tamoxifen? verursacht das eher thrombosen oder das faslodex?
und das toremifen, wie ist das da mit den thrombosen?


es grüsst sie die fee

  • (1510 mal gelesen)
  • Status: Experte

Ein Vergleich Tamoxifen, Faslodex und Toremifen bezüglich des Thromboserisikos ist mir nicht bekannt.
Tamoxifen ist für sein Risiko bekannt. Faslodex hat das auch in den Warnhinweisen.
Bei Toremifen heißt es: Patienten mit schweren thromboembolischen Erkrankungen in der Anamnese sollten generell nicht mit Toremifen behandelt werden.


Offenbar befürchtet man ein erhöhtes Risiko zumindest...


Was die OP's angeht, so gibt es ja mit Heparin gute Möglichkeiten einer Thromboseprophylaxe. Von daher wäre das nicht so schlimm.

  • (1153 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

ja in den nw,, wird überall darauf hingewiesen, das habe ich auch so gelesen.
was ich noch nicht so richtig verstehe, was ist das faslodex eigentlich für ein wirkstoff?
ist es ein gestagen?
wäre es dennoch nicht sicherer mit der nächsten spritze bis nach der op zu warten?
ich habe auch gelesen, dass das heparin die antihormone beeinträchtigt und die antihormone das heparin verstärken und die spritze deshalb da wohl dann nicht so gut wäre?


danke.. die fee

  • (1700 mal gelesen)
  • Status: Experte

Faslodex ist ein Östrogenrezepotr-Blocker. Durch die Chemische Ähnlichkeit mit Estradiol bindet Faslodex sich an die Östrogen-Rezeptoren. Somit wirkt Faslodex als Östrogen-Antagonist.
Probleme mit Heparin habe ich noch nicht erlebt.

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