Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > Endometrium baut sich nicht auf

Sehr geehrter Herr Dr. Glöckner!
Ich habe fast 4,5 Jahre Nolvadex (und 3 Jahre Zoladex) bekommen. Vor einem Monat durfte ich Nolvadex absetzen.
Was mich beunruhigt ist, daß sich laut Gynäkologen kein Endometrium aufbaut (oder so). Dh. es kommt zu keiner Regelblutung, sehr wohl aber zu Eisprüngen, die zu Zysten führen.
Laut Gynäkologen und Onkologen dürfte ich versuchen schwanger zu werden (ab Oktober).
Würde das überhaupt funktionieren, wenn sich das Endometrium nicht aufbaut? Könnte das negative Auswirkungen auf das Kind haben?
Ich möchte zum frühestmöglichen Zeitpunkt versuchen, schwanger zu werden - aber das wird ohne Blutung nicht klappen, oder doch bzw. schädlich für das Kind sein??
Wie lange dauert es, bis sich das Endometrium aufbaut nach Nolvadex? Warum baut sich das bei mir nicht auf - könnte da was kaputt gegangen sein?
Vielen lieben Dank für Ihre Hilfe im voraus!
Liebe Grüße,
Sonja!
Unter Tamoxifen war der Hormonspiegel offenbar ziemlich konstant. Jetzt schwankt er und macht Hitzewallungen...
Die Chance auf einen Zyklus sehe ich durchaus noch. Die Chance auf eine Schwangerschaft ist aber reduziert.
Durch eine hormonelle Stimulation könnte man vielleicht die Chancen verbessern. Allerdings sprechen die Werte dafür, dass die Eierstöcke vielleicht nicht so gut drauf ansprechen, man also vielleicht eine höhere Dosis braucht.
Ich denke, wenn Sie es unbedingt wollen, dann sollten Sie vielleicht noch bis zum Sommer abwarten und dann ggf. professionelle HIlfe in Anspruch nehmen, wenn sich nichts getan hat.

Sehr geehrter Herr Dr. Glöckner,
Möchte Ihnen nur kurz mitteilen: Ich bin SCHWANGER :-)!!!! Ich hatte im März eine Blutung und anscheinend 2 Wochen später wieder einen Eisprung - BINGO :-)! Mittlerweile befinde ich mich schon in der 11. SSW und das Kind entwickelt sich laut Gyn völlig normal! Herzerl schlägt bestens und das Baby ist seeeeeeeeeeeeeeehr aktiv :-)!!!
Wie auch immer das jetzt möglich ist...
Wunder geschehen...!
Vielen Dank für Ihre Begleitung und Hilfe!
Liebe Grüße,
Sonja!
Herzlichen Glückwunsch!
Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Alles ohne jegliche Probleme läuft (wovon ich ausgehe).

Es gibt also auch immer wieder gute Mitteilungen.
Ich wünsche alles Gute und toi toi toi.
Muttilein

Sehr geehrter Herr Dr. Glöckner!
Ich bin ab morgen in der 24 SSW und alles verläuft bis jetzt bestens :-)!!!
Nun hab ich noch eine andere Frage: Im Februar wurde der AMH Wert gemessen und er lag bei 1. Können sie mir sagen, wie lange ich noch ungefähr mit einem Zyklus zu rechnen habe (nach der Schwangerschaft und Stillzeit - falls es mit einer Brust klappt)? Man muss ja auch schon an die Zukunft denken ;-)...!
Liebe Grüße,
Sonja!
Den zeitlichen Rahmen für den Zyklus kann man leider nicht eingrenzen. Das kann noch etliche Jahre dauern...

Aber auch nach ein paar Monaten bis einem Jahr vorbei sein, oder?
DANKE für Ihre Antwort!
Kann, kann nicht...
Das ist eher Kaffeesatzleserei... Man kann es leider wirklich nicht vorhersagen, sondern nur abwarten.

Sehr geehrter Herr Dr Glöckner,
Eigentlich passt die Frage jetzt nicht gerade in dieses Forum. Da sie mich aber immer sehr gut beraten haben, würde ich es sehr schätzen, Ihre Meinung dazu zu hören bzw. lesen.
Ich bin mittlerweile in der 31 SSW und unendlich dankbar für dieses Wunder!!!! Alles verläuft "nach Plan" :-)!
Nun zu meiner Frage:
Mir sind in letzter Zeit einige Artikel über Stammzellenkonservierung in die Hände gefallen. Da ja anscheinend eine Behandlung mit eigenen Stammzellen bei vielen Krankheiten helfen kann (u.a. Krebs), überlege ich mir nun, Stammzellen aus dem Nabelschnurblut für mein Kind zu konservieren.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob das wirklich sinnvoll ist (oder vielleicht nur WErbung von irgendwelchen Firmen).
Können Sie das empfehlen?
Vielen lieben Dank für Ihre Antwort!
Liebe Grüße,
Sonja!
Nabelschnur-Stammzell-Spenden als Fremdspende sind sinnvoll. Als kostenpflichtige Eigenvorsorge würde ich es selbst derzeit nicht machen. Der Nutzen ist bislang eher fraglich.
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