Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > BI-RADS 0 - Mikrokalk


Hallo,
hat jemand von euch ebenfalls schon einmal so einen Befund erhalten?
Bisher waren die anderen MG unauffällig,kein vereinzelter Mikrokalk o.ä.,das heißt, soweit man es beurteilen konnte,weil das Gewebe bei mir extrem dicht ist (Typ4).
Der anschließende US ergab links BI-RADS 2 und rechts BI-RADS 1.
Mikrokalk ist in vielen Fällen harmlos,kann aber auch schon eine Vorstufe zu einer bösartigen Erkrankung sein,insbesondere wenn dieser gruppiert auftritt,was bei mir nicht der Fall ist.Trotzdem mache ich mir Gedanken...........vor allem ob sich das BI-RADS 0 (kein eindeutiger Befund) nur auf die Gewebdichte bezieht oder ob damit auch der Mikrokalk gemeint ist.
Also versucht man im Internet zu recherchieren,liest sehr viel..........und manchmal mehr als einem lieb ist.
Wenn ich ganz sicher gehen möchte,könnte ich eine Gewebeprobe entnehmen lassen.Aber dies ist mit Bildung von Narben verbunden,die widerum bei späteren Aufnahmen die ohnehin schon eingeschränkte Beurteilbarkeit der Brust in der MG noch weiter verstärken würde.
Leider habe ich von dem Mikrokalk erst im schriftlichen Befund erfahren,sonst hätte ich vor Ort bestimmt nachgehakt und Fragen gestellt.
Nach Aussage der Radiologin soll ich in zwei Jahren wieder kommen,aber ist das nicht ein etwas zu langer Zeitraum?
Wäre schön,wenn ich mich mit jemanden austauschen könnte,der zufällig dieselbe oder eine ähnliche Diagnose hat oder hatte.....
Danke und viele Grüße
Tine


Hallo Dr.Glöckner,
Sie antworteten :
"-> Der Kalk geht leider nicht wieder weg, egal wo er sitzt."
Bedeutet das dann auch zugleich ein höheres Risiko an BK zu erkranken auf lange Sicht hin?
Viele Grüße
Tine
Das bedeutet das nicht automatisch und hängt von der Konfuguration des Mikrokalks ab.
Gruppierter Mikrokalk ist verdächtig, diffus verteilter gilt als eher harmlos.


Hallo Dr.Glöckner,
eine Bekannte von mir war vor einigen Wochen zur MG und US.Aufgrund von Auffälligkeiten empfahl man ihr ebenfalls eine MRT......als Selbstzahler.
Sie war nicht gerade glücklich darüber...........warum wird diese Untersuchung von den Kassen nicht getragen..........sind denn die Behandlungskosten bei einer rechtzeitigen bzw. recht frühen Diagnose nicht geringer,als in einem fortgeschrittenem Stadium?
Klar ist,das man Grenzen setzen muß und nicht alles bezahlt werden kann........trotzdem kann ich sie zumindest etwas verstehen.
Obwohl ich mittlerweile auch der Meinung bin,das alles seine Vor-, und Nachteile hat und jede weitere (Über) Diagnostik nicht unbedingt der eigenen Beruhigung dient.
Danke und viele Grüße
Tine
Man befürchtet offenbar eine Ausweitung der Indikationen. Wenn aufgrund der MG und des US eine MRT empfohlen wird, würde ich in jedem Fall eine Kostenübernahme bei der Kasse beantragen. Bei Ablehnung: Einspruch.


Hallo,
habe per Mail die Info erhalten,das hier ein Beitrag um 2.50Uhr heute eingestellt worden ist.
Aber wo ist der geblieben,etwa gelöscht?
Gruß Tine


Hallo Dr.Glöckner,
1.Sind die gutartigen Läsionen ADH und ALH,LCIS nur beim Grad 3 einer Mastopathie typisch?
ADH->Atypische duktale Hyperplasie
ALH->Atypische lobuläre Hyperplasie
LCIS->Lobuläres Carzinoma In Situ
noch eine vielleicht blöde Frage...
2.Kann man in der Mammographieaufnahme ersehen bzw. unterscheiden,wo sich der Mikrokalk befindet,also in den Milchgängen oder in den Drüsenläppchen?
Wenn ja,unabhängig von der Dichte?
3.Können Phytoöstrogene (Soja) oder Vitamin E die Mastopthie günstig beeinflussen bzw. sogar eine ev. Rückbildung erwirken?
Danke und viele Grüße
Tine
ADH, ALH und LCIS sind nei niedrigeren Mastopathiegraden selten.
Wo sich der Mikrokalk befindet lässt sich meist nicht sagen. Je dichter das Gewebe, desto schlechter ist dazu eine Aussage möglich.
Eine Rückbildung der Mastopathie kriegt man nicht hin.
Beeinflussen kann man sie am ehesten durch Gestagene, entweder als Gel aufgetragen oder auch als Tablette. Auch Antioestrogene kann man gegen die Beschwerden einsetzen.
Da es bei der Mastopathie eher einen Oestrogenüberschuss gibt, wäre eine Zufuhr zusätzlicher Oestrogene eher nicht hilfreich.
Alternativ wurden auch Enzymtherapien eingesetzt.


Hallo Dr.Glöckner,
Danke für die Info.
Wenn eine Rückbildung der Mastopthie nicht möglich ist,dann werden Gestagene,Antiöstrogene oder Enzyme auch nicht die Dichte der Brust positiv beeinflussen können,oder?
So muß man abwarten bis die Natur das eines Tages von sich aus regelt.....
Haben Sie Erfahrung mit Antiöstrogenen (Tamoxifen) auf homöopathischer Basis?
LG Tine
Tamoxifen auf homöpatischer Basis kenne ich gar nicht und in homöopathischer Dosis würde ich es nicht geben.
Gestagene, Antiöstrogene oder Enzyme können die Mastopathie positiv beeinflussen. Ob sie sich auch positiv auf die Dichte der Brust auswirken, ist nicht klar.
Erfahren Sie im Überblick mehr über Symptome, Ursachen und Folgen von Brustkrebs und was Sie tun können, um vorzubeugen. mehr ...
Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.