Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > Behandlung metast.BK in Thirdline?
Sehr geehrter Herr Dr. Glöckner,
ich bitte um Rat zu folgendem Sachverhalt:
ED 1996 ductal invasiv T1c(0,9),N0,M0, Hormon schwach positiv
Alter damals 48Jahre, Behandlung: BET (Segmentresektion), Radiato,5 Jahre Tamoxifen
2006 Zweittumor in derselben Brust, lobulär-invasiv, T1b(1,6),L1(Lymphangiosis ca.), R1
M1(ossär) Herz2neu negativ, Hormonpositiv – Score 9
Behandlung: BET (Lumpektomie),Radiato,Aromasin und Zometa bis heute
Im letzten Szinitgramm wurden verdächtige Bereiche in Wirbelsäule und Becken diagnositziert, die nunmehr durch MRT abgeklärt werden sollen. TM CA 15-3- ist seit Anfang des Jahres leicht steigend (Grenzwert des Labores 40, jetzt TM bei 56)
Sollte sich der Szinitbefund bestätigen – wovon ich leider ausgehe – steht eine Änderung der Behandlung an.
Meine Frage an Sie ist nunmehr, würde nach Ihren Erfahrungen Femara als 3rd-Line-Behandlung noch infrage kommen, d. heisst noch Wirkung zeigen, oder sollte gleich mit Faslodex angefangen werden?
Meine Onkologin tendiert zunächst zu Faslodex. Verschenkt man damit nicht eine Behandlungsoption?
Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.
Ich denke, dass man Zometa sicherlich wieter nehmen sollte.
Ob dann Faslodex oder Femara ist eine schwierige Entscheidung, wobei ich auch eher zu Faslodex neige, da es explizit zur Rezidivbehandlung und im metastasierten Zustand zugelassen ist.
Femara ist eher zur Rezidivprophylaxe gedacht.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 01.08.08 09:17 | BrittK | |
| 01.08.08 10:18 | D. Glöckner |
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