Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > Aromatosehemmer bei triple neg.??

Hallo und guten Tag.
Nach dem beide Mammas einschl. Mammilla entfernt wurden, wirft sich die Frage auf nach der Weiterbehandlung mit Aromatosehemmern auf!
Der erste Tumor war hormon abhänging Prog 20 % Oestr. 10 %
her2 neu 1,
der zweite war tripl neg.
Trotzdem besteht hier weiter die Gefaht eines erneuten hormonabhängigen Rezidivs? Nochmaliges switchen?
Ist es sinnvoll, weiter mit Aromatosehemmern zu therapieren?
Tamoxifen fällt aus wegen Unverträglich und akuter beinvenentromb. einhergehend mit beidseitiger Lungenaterienembolie, Marcumartherapie
Steht der Nutzen der aromatosehemmer in einem gesunden Verhältnis zu den Nebenwirkungen?
Weitere Frage:
Bei Einsetzen von zwei Prothesen : Ist eine exakte Nachsorge mittesl bildgebender Verfahren ( MRT, Sonographie) möglich?
Kann auch das Restgewebe hinter den Implantaten begutachtet werden?
Vielen Dank und freundlich Grüße
Terazza

was soll ich machen, brauche dringend eine Entscheidungshilfe
LG
Terazza
Besteht weiter die Gefahr eines hormonabhängigen Rezidivs? -
Prinzipiell besteht das Risiko.
Nochmaliges switchen? - Da sehe ich keinen Sinn.
Ist es sinnvoll, weiter mit Aromatosehemmern zu therapieren? - Ich denke schon, da die zweite Seite ja eine Neuerkrankung und kein echtes Rezidiv des hormonrezeptorpositiven Tumors sein dürfte.
Steht der Nutzen der Aromatosehemmer in einem gesunden Verhältnis zu den Nebenwirkungen? - Aus meiner Sicht: Ja.
Bei Einsetzen von zwei Prothesen: Ist eine exakte Nachsorge mittels bildgebender Verfahren (MRT, Sonographie) möglich? - Mit Einschränkungen ist das möglich.
Kann auch das Restgewebe hinter den Implantaten begutachtet werden? - Prinzipiell ja, aber im Ultraschall meist nicht gut.

hallo nochmals,
Das "Rezidiv" war in der gleichen Brust, 2 cm tiefer unter der alten Narbe.
Unser Onkologe sagt , die Leitlinien sehen bei diesem Status keine Antihormonbehandlung vor, 2 Gynäkologen befürworten jedoch die Behandlung, ebenso das jetzt behandelnde Brustzentrum.
ich bin völlig ratlos:
Wenn die Leitlinien für Gynäkologische Onkologie was anderes aussagen.
Ich neige fast eher zu der Mehrheit, unser onkologe sagt glasklar nein
?????
Nachsatz, es wurden beide Mammas entfernt, eine war frei von jeglichem Befall, wurde aber vorsorglich entfernt, vielleicht spielt das noch eine Rolle
Liebe Grüße
Terazza
Ah ja, das war dann ein kleines, aber letztlich unbedeutendes Missverständnis.
Was man macht, hängt davon ab, wie man den zweiten Tumor interpretiert.
Wenn man ihn trotz des unterschiedlichen Profils als In-Brust-Rezidiv ansieht, würde man eine Antihormontherapie eher kritisch sehen.
Spricht man ihn als neuen Tumor an, dann wäre die Hormonbehandlung für den ersten Tumor sinnvoll.
Da in Brustzentren die verschiedenen Meinungen unterschiedlicher Fachrichtungen in Tumorkonferenzen diskutiert werden und so mehrere Meinungen in die Entscheidung einfließen, würde ich mich dem anschließen.

Hallo nochmals, zu unserer Sicherheit.
Sie sehen das also auch so, das es ein Rezidiv ist und somit eine Antihormonbehandlung nicht mehr angezeigt ist, also
Das wäre der Beschluß der Tumorkonferenz, das Aromasin abzusetzen.
Vielen Dank für Ihre Geduld und Mühe
Terazza
Das könnte zumindest sein und ist dann mit Sicherheit in der Tumorkonferenz diskutiert worden. Und dann macht Aromasin weiter keinen Sinn.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 19.10.11 11:47 | terazza | |
| 23.10.11 14:34 | terazza | |
| 09.11.11 22:32 | D. Glöckner | |
| 15.11.11 12:04 | terazza | |
| 18.11.11 17:40 | D. Glöckner | |
| 21.11.11 18:47 | terazza | |
| 25.11.11 15:04 | D. Glöckner |
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