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Forum: Brustkrebs

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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(958 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo ich hatte vor kurzem schon hier ein Bericht erfasst, nun hatte ich am 14. Dezember noch einmal ein Termin beim Frauenarzt. Er hatte mich ja zum Brustzentrum mit der Diagnose Birads IV überwiesen. Er hat mich noch einmal untersucht, Tastbefund ja aber beim Ultraschall aufeinmal nichts auffälliges mehr. Was soll ich davon halten????? Kann es sein das ein Knoten wieder so verschwindet??? Verschwunden ist er ja eigentlich nicht da er ja laut Tastbefund noch da ist. Im Bericht vom Brustzentrum stand bei starker Unsicherheit der Patientin kann noch eine Biopsie angfordert werden. Mein Frauenarzt meint aber, man brauche im Moment nichts machen, ich soll halt selber auf Veränderungen achten und im halben Jahr wieder kommen. Ich weiß nicht was ich davon halten soll, zumal mein Frauenarzt es damals als sehr dringlich eingestuft hat und auch selber beim Brustzentrum sofort den Termin gemacht hat. Kann man sich denn so irren??? Eine Frage noch es wurden ja auch Verkalkungen festgestellt, ich habe gelesen das es immer ein erstes Zeichen sein kann und das man dann noch genauer untersuchen sollte. Gibt es dann ein Unterschied bei Verkalkungen und Mikroverkalkungen?????
Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar
LG kerwich

Antworten zu diesem Thema:

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(287 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Die Frage nach den Mikroverkalkungen kann ich dir ev. beantworten.
Es gibt zwei Arten:
Makroverkalkungen-> sind in der Regel größer und absolut guatrtig


Mikroverkalkungen -> kleiner
hier spielt die Anordnung eine Rolle->vereinzeltes Auftreten ist kein Grund zur Sorge (gutartig)
Tritt dieser aber gruppiert auf,dann sollte doch weiter abgeklärt werden,denn es könnte sich um eine Vorstufe handeln.


(bitte korrigieren,wenn es falsch sein sollte)


Im April diesen Jahres wurde in der Mammographie bei mir ebenfalls in beiden Brüsten Mikrokalk festgestellt,aber nur vereinzelt und nach nochmaliger Rückfrage meinerseits von der Radiologin als absolut unverdächtig eingestuft.Eine erneute Kontrolle in zwei Jahren ist ausreichend.


Ich hoffe,das ich dir ein wenig weiter helfen konnte.


LG
Tine :-)

D. Glöckner
(292 mal gelesen)
Status: Experte

Wenn der Befund noch tastbar ist, kann man auch eine Biopsie machen. Schließlich wird man bei jedem Kontakt mit dem Tumor dran erinnert, dass da etwas ist....


Ansonsten hat Tine40 schon den Unterschied zwischen Mikro- und Makrokalk erläutert. Letzterer ist eher zu vernachlässigen.


Man kann natürlich auch sechs Monate abwarten und sehen, wie der Verlauf ist. Auf die Heilungschancen hat das keinen Einfluss, wenn es denn doch mal etwas sein sollte.

(199 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Erstmal vielen lieben dank Dr.Glöckner das sie geantwortet haben. Ich kann leider noch nicht einmal sagen, um welche Verkalkungen es sich bei mir handelt. Der Arzt der die Mammo angesehen hat, wollte eigentlich noch die Aufnahmen vom letzten Jahr anfordern um dann zu sehen, ob sich etwas verändert hat. Aber leider wurde dieses auch nicht gemacht. Da ich schon früh Probleme mit der Brust habe, schon seit meinem 17. Lebensjahr und bei uns in der Familie ( die Schwester meiner Mutter), auch Brustkrebs vorgekommen ist habe ich natürlich Angst. Da ich unter starker Mastophathie leide, ist es für mich auch schwer selber die Brust abzutasten, da sich ja einiges wie Knoten anfühlt. Aber der Knoten um den es sich handelt sitzt oberhalb der Brustwarze und fühlt sich auch viel härter an als die anderen Verdickungen. Leider habe ich auch viele Zysten, so stand es im ersten Bericht(unzählige Zysten) so das sich das Abtasten noch mehr erschwert. Es ist sehr schmerzhaft.
Ich danke ihnen nochmals für ihre Antwort, und kein Problem das es so spät war, ich hoffe ihnen geht es wieder besser.
Mfg Kerstin

(145 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo Kerstin,
du solltest auf alle Fälle genauere Auskünfte (Unterlagen) verlangen und notfalls mußt dich selbst darum kümmern! Verlaß dich nicht auf Andere. Natürlich ist es leichter gesagt, wie getan und es ist nicht böse gegenüber den Ärzten gemeint, sie sind vom heutigen Gesundheitssystem nicht gerade begünstigt, aber es geht um deine Gesundheit!
Aus meiner Erfahrung sollte frau sich nicht nur auf eine Untersuchungsmethode verlassen. Ich hatte keinen Tastbefund, die Mammo ergab Mikrokalk, beim sehr ausführlichen Ultraschall wurde nichts gefunden. Eine weitere Mammo ergab wieder Mikrokalk. Auch ich wurde vor die Wahl gestellt, entweder 6 Monate warten und erneut kontrollieren oder Biopsie. Da ich eine Frau bin, die eher mit Tatsachen umgehen kann, habe ich mich für die Biopsie entschieden. Im Ultraschall wurde wieder nichts gefunden, in der Mammo schon. Lange Rede, kurzer Sinn, einfach ausgedrückt: bei mir wurden atypische Zellen gefunden d.h. die Dinger, die dann irgendwann typische Zellen in Krebs verwandeln. Ich kann dir nur raten, geh die Sache an und laß dich aufklären und geh den Weg, der für DICH lebbar ist. Diese Unsicherheit macht dich sonst langsam aber sicher fertig.
Liebe Grüße
Kleiner Wal

(128 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


vielen Dank für deine ausführliche Info, ja ich denke ich werde im neuen Jahr erstmal meinen Bericht anfordern vom Frauenarzt, wenn ich jemand hätte der mich unterstützt wäre es natürlich einfacher, aber leider ist dieses nicht so. Hier stoße ich auf Unverständnis.


Vielen Dank und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Lg kerwich

(147 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo Dr.Glöckner,



Zitat:
D. Glöckner
Man kann natürlich auch sechs Monate abwarten und sehen, wie der Verlauf ist. Auf die Heilungschancen hat das keinen Einfluss, wenn es denn doch mal etwas sein sollte.


Normalerweise sollte eine ev. bösartige Veränderung doch so früh wie möglich erkannt werden.........sind da 6 Monate nicht sehr lang?


Noch eine Frage in eigener Sache.
Sollte man beim Antrag auf Rückerstattung der Kosten für Mammographie und Ultraschall den Befund mit einschicken bzw. würde diese Tatsache die Chancen einer wenigstens teilweisen Übernahme seitens der KK erhöhen?


Danke und viele Grüße


Tine40

D. Glöckner
(182 mal gelesen)
Status: Experte

Da man davon ausgeht, dass man einen bösartigen Tumor bereits einbis zwei Jahre hat, bevor man ihn entdeckt, kann man bei nicht eindeutigem Befund durchaus abwarten und kontrollieren, ohne dass es sich auf die Heilungschancen auswirkt.


Bei Anträgen an die Krankenkasse kann man auf die Befunde verzichten, da sie dem KK-Mitarbeiter sowieso nichts sagen. Geht das Ganze dann zum MDK, sieht das ganz anders aus. Eine Möglichkeit wäre auch, die Befunde gleich in einem verschlossenen Umschlag ''nur durch den MDK zu öffnen'' mitzuliefern. Allerdings provoziert man da eine MDK-Prüfung geradezu, was man sich auch für den Einspruch aufheben kann.

(102 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


bin mal wieder leicht verunsichert. Da wo mein Knoten zu ertasten ist, genau an dieser Stelle bildet sich ein leicht dunkler Fleck auf der Haut. Hat das etwas zu bedeuten???? Zum Frauenarzt muss ich erst wieder im Juni, sollte ich vielleicht doch eher gehen????
Lg Kerstin

(83 mal gelesen)
Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo Kerstin,


Schmerzt dieser leichte dunkle Fleck?
Ich denke,das es nichts schlimmes zu bedeuten hat.Aber was nützt es,wenn du dir jetzt bis Juni Gedanken (unnötige) machst.Also würde ich dir raten es doch abklären zu lassen,lieber einmal öfter,als einmal zu wenig.
Hat sich dieser Knoten in der Zwischenzeit von der Größe her verändert?


LG Tine :-)

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