Startseite > Foren > Forum Brustkrebs > 2. Mal BK und Lebermetastasen
Hallo !
Hatte im Febr. 2004 brustkrebs mit BET OP, kein Lymphknotenbefall, 33 Bestrahlungen. Jetzt im Okt. 2006 neuer Brustkrebs in anderer Brust, BET OP, 22 Lymphknoten entnommen - alle frei, aber eine 1,3 cm große Lebermetastase und lt. MRT noch ein zweiter Herd in der Leber. Habe am 3.11. meine erste EC Chemo bekommen (leider arge Venenprobleme - spritze Heparin)., soll noch 3 weitere EC bekommen und dann Bestrahlungen. Ich weiß, daß die Aussichten nicht rosig sind, würde gerne mit Frauen die ebenfalls Lebermetastasen haben in Kontakt kommen. Wer kann mir sonst noch Tips geben oder mir Mut zu sprechen ! Langzeitüberlebende sehr erwünscht !!!
Ein solcher Befund ist, wenn es sich tatsächlich um feingeweblich nachgewiesene Lebermetastasen handelt, nicht heilbar im üblichen Sinn.
Allerdings kann man den Befund über lange Zeit im Zaume halten.
Wie lange das im Einzelfall ist, kann niemand vorhersagen.
Wenn die Venen bereits arg mitgenommen sind, ist die Implantation eines PORT-Systems zu erwägen.
Darüber kann dann die Chemotherapie laufen, ohne die Venen zu strapazieren.
Lieber Dr. Glöckner !
Vielen Dank für die Antwort und Gott sei Dank hat jemand diese 2 doofen Einträge von Pudelwohl ´raus geschmissen. Ich bin leider gegen diese Plastik allergisch, das bei einen Port ja auch da wäre. Hatte nach der Narkose dieses "Ding" über Nacht in der Vene lassen müssen und hatte dann eine ganz blau-rote Hand. Hattte das früher auch schon mal . Habe nun gehört, es könnte auch etwas mit meinem SLE zu tun haben, daß meine Venen so stark reagieren. Spritze mir z.Zt. tgl. Fragmin P 2500 i.E. und nehme 3x2 Wobenzym Tbl. Habe jetzt am Freitag meine 2. Chemo und hoffe, daß die Venen gut mit machen werden. Ich weiß, daß ich nun unheilbar krank bin durch die Lebermetastasen, möchte aber trotzdem gerne noch eine halbwegs gute Lebensqualität haben !
Hallo,
ich bin froh, dass endlich auch mal jemand, der betroffen ist, sich klar zu den "Ratschlägen" von Pudelwohl äußert. Ihre Beiträge fliegen hier öfters raus, denn vieles ist einfach Unfug, schlimmstenfalls sind ihre Empfehlungen aber sogar gefährlich. Oftmals haben Herr Glöckner und andere dazu Stellung genommen, sie aber bleibt bei Behauptungen, die nicht haltbar sind - die Beweise bleibt sie allen schuldig. Da es sich als zwecklos herausgestellt hat mit ihr zu diskutieren, ist es mir auch lieber, die Beiträge werden einfach gelöscht.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft für die kommende schwierige Zeit. Und ich hoffe, dass Sie Familie und Freunde zur Seite haben.
Degi
Die Gefahr einer Unverträglichkeit besteht bei allen Dingen, die man implantiert, wenngleich sie eigentlich sehr gering ist.
Aber ausschließen kann man das leider nie.
Man könnte lediglich in Zusammenarbeit mit einem Allergologen versuchen zu testen, inwieweit Sie das PORT-Material vielleicht doch vertragen, wenn die Venen nicht mehr wollen.
Ansonsten haben Sie vollkommen recht: Die Lebensqualität muss jetzt bei Allem im Vordergrund stehen. Das hat sich erfreulicherweise auch unter Ärzten jetzt durchgesetzt.
Hallo Herr Dr. Glöckner !
Vielen Dank für Ihre Antwort ! Ich habe einen sehr guten Prof. in unserem Brustkrebszentrum, der auch auf mich eingeht. In der Tumorkonferenz wurde besprochen, daß in meinem Fall der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht der Tumor, bzw. die Metastasen ! Wir reisen sehr gerne und wir haben eine schöne Wohnung in Florida und das möchte ich noch gerne etwas genießen und nicht nur von Chemo zu Chemo hüpfen. Meine Schwester verstarb mit 45 Jahren an Brustkrebs mit Lebermetastasen (sie hatte schon mit 27 Jahren den ersten Brustkrebs mit Ablatio). Ich bin 51 Jahre und weiß also, was auf mich zukommt, bzw. werde ich das Beste daraus machen !
Dies ist in meinen Augen genau die richtige Einstellung.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihren Weg.
Hallo Herr Dr. Glöckner !
Möchte mal schnell einen kurzen Zwischenstand abgeben und auch 3 Fragen stellen. Also: Am 5.1.07 hatte ich die Letzte von 4 EC-Chemos, am 12.1. hatte ich MRT und die große Lebermetastase ist von 13 mm auf 8 mm geschrumpft ! HURRA ! Jetzt wird mein Fall am 19.1. wieder in der Tumoprkonferenz besprochen, wie es weiter gehen soll. Wahrscheinlich (Vorschlag vom Oberarzt am 5.1.) Umstellung von Tamoxifen auf Aromatasehemmer und 3-Monatsspritze (da ich nach Hormonstatus noch nicht in den Wechseljahren bin mit fast 52 Jahren). Keine Bestrahlung, da die Zeit zwischen OP und Bestrahlung schon weit auseinander liegt und ich ja 2004 die linke Seite auch schon bestrahlt hatte.
Wie würden Sie entscheiden, wenn mein Fall Ihre Frau betreffen würde? Nun meine 3 Fragen:
Welchen Aromatasehemmer(Arimidex oder Aromasin) ?
Bestrahlungen ja oder nein ? Und was halten Sie von einer Leberresektion in einigen Monaten ? Möchte sobald alles geklärt ist mir Medikamentenumstellung nach Florida um meine Batterie wieder aufzuladen und erst so Mitte Mai wieder kommen und dann evtl. die Leber operieren lassen !
Liebe Grüße
lafemina
Ich finde die mögliche Behandlung völlig in Ordnung.
Welcher Aromatasehemmer ist dabei ziemlich egal.
Bislang konnte sich keiner wirklich in den Vordergrund schieben.
Eine Leberteilresektion ist sicherlich machbar, wenngleich man solche Dinge immer im Einzelfall vor Ort beurteilen muss.
Hallo Herr Doktor Glöckner !
Hatte am Montag mit meinem Professor Besprechung und er sagte, daß die Tumorkonferenz beschlossen hat, daß ich keine Bestrahlunge bekommen soll, aber ich soll jetzt noch 4 x Taxan-Chemo anhängen. Ich sagte, daß ich z.Zt. nicht bereit bin gleich noch eine Chemo anzuhängen, da das MRT ja gezeigt hat, das keine neuen Metas dazu gekommen sind. Ich habe jetzt die Enantone Spritze bekommen und werde mich in Florida dann selbst spritzen (3-Monate), soll mein Tamoxifen (noch 40 Tabletten) fertig nehmen und dann mit Aromasin anfangen. Wenn wir im Mai dann von USA zurück kommen, wird ein Restaging gemacht. Was halten Sie von meiner Entscheidung, diese Chemo abzusagen ?
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