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Forum: Blasenschwäche & Harninkontinenz

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In der vorletzten Woche hatte ich mal wieder von jetzt auf gleich eine Blasenentzündung. Bei mir kommt die quasi aus dem Nichts angeflogen und entwickelt sich extrem schnell zu einer starken Entzündung mit Schmerzen beim Wasserlassen und sofort Blut im Urin.


Im Schnitt hatte ich früher 2-3 x eine Blasenentzündung im Jahr. Dann hat mir ein Urologe zu einer Harnröhrenweitung geraten, obwohl meine Harnröhre durchaus noch im Grenzbereich der normalen Weite lag.


Die Häufigkeit nahm wirklich ab. Jetzt nur noch eine Blasenentzündung 1 x pro Jahr.


Aber es gibt keine erkennbaren Gründe. Ultraschall und MRT von Blase, Niere, Harnleiter hat vor Jahren überhaupt keinen Befund in irgendeine Richtung gegeben. Auch die aktuelle Untersuchung, Ultraschall, hat alles im organischen Bereich als "normal" gezeigt.
Keine Unterkühlung, kein sonstiger Infekt, auch kein GV in den Tagen davor. Keine verschleppte Blasenentzündung, da 1 Monat vorher Vorsorge bei der Gynäkologin. Und ich trinke jeden Tag mind. 2 Liter Tee, Wasser, keinen Kaffee.


Dann hatte der Urologe mir einen Hinweis gegeben, dass evtl. mein Harn zu basisch sein könnte.


Nun, ich bin kein Vegetarier, ernähre mich aber recht fleischarm und esse sonst alles, was ich möchte. Von gesund bis fast food bis hin zu Süßigkeiten. Alles in vernünftiger Mischung und Menge. Ich nehme keine Medikamente, außer der Pille. Ich leider an keiner Krankheit. Ich mache Sport, bin groß und schlank und habe außer dem üblichen beruflichen Stress keine Risikofaktoren. Ich achte allerdings auf Zufuhr einiger zusätzlicher Mineralien und Vitamine, die bei meiner fleischarmen Ernährung vor genau einem Jahr mal fast zu einer Mangelerscheinung geführt haben: Eisen, Zink, Vitamin C und Vitamin B-Komplex. Die Depots sind aufgefüllt, Blutwerte o.k., bis auf erhöhten Homocystein-Wert, den ich weiter beobachte.


Heute habe ich das erste Mal mittels Teststreifen den ph-Wert meines Harns gemessen. Dunkelblau: 7,6
Also viel zu basisch!


Laut Arzt soll ich Acimol (500 mg L-Methionin) 3 x täglich über 3 Monate nehmen.


Das habe ich nun auch einmal vor. Versuch macht klug!


Aber:
- Wer hat Erfahrungen, ob das wirklich hilft?
- Hilft es auf Dauer? Denn letztendlich säuere ich meinen Harn nur für 3 Monate an.


Als Nebenwirkung wird bei dem Medikament beschrieben, dass der Homocystein-Wert nach oben gehen kann, was langfristig zu einer Gefäßschädigung führen kann. Da dieser Wert bei mir eh leicht erhöht ist, nehme ich ja schon ein Vitamin-B-Komplex Präparat "vaso-loges" ein.


- Gibt es andere Möglichkeiten, den Harn auf "natürliche" Weise dauerhaft zu säuern. Hier meine ich nicht, dass ich plötzlich vermehrt eiweißhaltige Produkte und Fleisch essen möchte.
Gibt es Alternativen?


- Und die letzte Frage: Bin ich bei einem Heilpraktiker in diesem Fall besser aufgehoben als bei einem Arzt? Ich denke da an Überprüfung des Säure-Basen-Haushaltes, obwohl der im letzten Jahr laut Heilpraktiker "top" war.


Freue mich auf viele Antworten!

Datum/Zeit von Autor Thema
24.01.12 14:51 marie57078basischer Urin
Derzeit online: Amira27, Dorette
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