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Forum: Blasenschwäche & Harninkontinenz

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (759 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo!
Ich leide seit 7 Monaten unter sehr starkem Harndrang, was unglaublich nervt und mir zu schaffen macht.Habe auch ein Brennen im gesamten Genitalbereich, vor allem unter den Hoden und am sog. Dammbereich bis After. Es wird Prostatitis vermutet.War mal wiedr bei meinem Urologen,dieser hatte Blut-und Samenprobe genommen. Samen war in Ordnung,beim Blut waren erhöhte Chlamydien- un Mycoplasmem- Antikörper zu finden was auf eine vergangene Infektion hindeutet. Er würde mir gern Doxycyclin verschreiben, er hällt es aber nicht für nötig, da der Infekt vergangen ist,würde es aber wie gesagt verschreiben wenn ich es wünsche. Beim Kernspin wurde auch eine 6mm große Zyste in der Prostata entdeckt,was laut meinem Urologen Entzündungen auch begünstigt da das Sekret dort nicht abfließen kann. Entstanden evtl. bei einer schweren Beckenprellung vor 2 Jahren.


eine Frage: Mycoplasmem Antikörper waren ja erhöht, soll ich mir Doxyciclin oder ein anderes Antibiotika verchreiben lassen oder nicht weil Antikörper auf eine vergangene Entzündung hindeuten?Oder kann bei einer chronischen Entzündung die Entzündung immert noch vorliegen?Antibiotika wäre mir fast am liebsten,da ich mir dadurch endlich Besserung erhoffe..
Danke, Gruß
Chris

Antworten zu diesem Thema:

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  • (198 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Noch was..mein Urologe hat was gesagt von notfalls die Zyste zu punktieren..was halten Sie davon?
Danke,Gruß


Chris

  • (207 mal gelesen)
  • Status: Experte

Einen Chlamydieninfekt direkt nachzuweisen ist sehr problematisch. Ich würde ganz pragmatisch vorgehen und über einen längeren Zeitraum Doxycyclin einnehmen.
Eine Punktion der Zyste - vermutlich eine Utrikuluszyste - ist technisch nicht einfach. Könnte eine Linderung bringen, es besteht jedoch die große Wahrscheinlichkeit, dass sich die Zyste rasch wieder füllt. Man könnte diese Zyste - wenn es denn eine Utrikuluszyste ist - endoskopisch eröffnen, so dass sie permanent abfließen kann. Diese Operation ist jedoch mit dem Risiko verbunden, dass anschließend die Samenflüssigkeit beim Verkehr in die Harnblase fließt. Dies führt natürlich zu einer Unfruchtbarkeit - zumindest auf natürliche Weise.
Viele Grüße
Dr. H. Hollberg

Derzeit online: Amira27, Dorette
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