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Forum: Augenheilkunde

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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(102 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Ist jemandem hier im Forum ein Zusammenhang zwischen dem Augeninnendruck und der Pille (östrogenhaltige) bekannt??


Ich habe seit Jahren ein "Endstadiumglaukom" (in blindem Auge) was mir viele Schmerzen bereitet (Hornhautödeme aufgrund des zu hohen Drucks).


Meine Beschwerden hatten sich vor ca 3 Jahren allerdings verbessert, dies war ungefähr in der Zeit nachdem ich angefangen hatte die östrogenhaltige Pille zu nehmen (vorher hatte ich nicht hormonell verhütet).
Nun hatte ich aber vermutlich aufgrund der Pille Migräne mit Aura bekommen. Es heißt ja überall wenn man Migräne hat,soll man aufgrund des dadurch leicht erhöhten Schlaganfallrisikos die Pille absetzen.
Dies habe ich dann auf Hinraten der Ärzte getan.
Seit ca 5 Monaten nehme ich nun die Minipille (enhält kein Östrogen) und auf einmal sind meine Augenbeschwerden wieder stärker und der Augendruck minimal höher als zuvor.


Ist das nur Zufall oder kann es da eine Verbindung geben??


Falls sich die Östrogene doch positiv auf meinen Augeninnendruck auwirken ich aber dadurch Migräne bekomme weiß ich nun leider gar nicht was ich tun soll!?
Ich persönlich würde die Migräne in Kauf nehmen wenn ich dafür endlich diese wahnsinnigen Augenschmerzen (durch zu hohen Druck um die 32 ) loswerde!
Aber ist dies im Hinblick auf das leicht erhöhte Schlaganfallrisiko doch zu riskant??


Ich wäre jeder Antwort so dankbar!!

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
Liekfeld.
(47 mal gelesen)
Status: Experte

Guten Tag,


einen erwiesenen Zusammenhang gibt es meines Wissens nicht.


Allerdings sollte man auf anderen Wegen versuchen und in der Lage sein, den Augendruck zusenken.
Waren Sie bereits in einer Augenklinik, am besten in einer speziellen Glaukom-Sprechstunde?


Mit freundlichen Grüßen,
Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

(38 mal gelesen)
Status: Med-Beginner Stern

Vielen Dank für Ihre Antwort!


Ich wohne in England, in einer speziellen Glaukomsprechstunde war ich hier allerdings trotzdem.


Der Druck liegt immer so zwischen 32 und 38.
Mir wurde gesagt es handelt sich um ein "Endstadiumglaukom" dass auch nur noch kaum auf drucksenkende Tropfen reagiert. In Deutschland wurde vor Jahren an dem Auge 2 mal eine Cryotherapie durchgeführt und dann ein Moltena Implantat eingesetzt. Dieses scheint nun allerdings verrutscht/verstopft zu sein und dieses wieder durch einen operativen Eingriff in Gang zu bringen,hätte wenig Erfolgschancen.
Die einzigste Therapiemöglichkeit die die Augenärzte in England nun noch sehen,ist eine zyklophotokoagulation welcher ich allerdings (zu unrecht?) noch etwas skeptisch gegenüber stehe.


Könnten Sie mir vielleicht kurz Ihre Meinung zu diesem Laserverfahren darstellen??


Vielen vielen Dank und beste Grüße!!

Liekfeld.
(31 mal gelesen)
Status: Experte

Guten Tag,


die Zyklophotokoagulation ist eine Lasertherapie, die Sie bedenkenlos anwenden lassen könnten. Allerdings bezweifle ich, dass diese Therapie einen ausreichend senkenden Effekt haben wird. Hat das Auge denn überhaupt noch eine Funktion? Sieht es noch und wenn, wie viel?


Mit freundlichen Grüßen,
PRiv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

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