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Forum: Augenheilkunde

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (920 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Vorausbemerkung:
Ich bin 70 Jahre alt, mein rechtes Auge leistet von Kind an nur ca. 30 %, Ursache nicht zu ergründen, Diagnose: angeborener Sehfehler. Dafür war bisher mein linkes Auge sehr gut, noch im vergangenen Sommer 100 %.


Mitte 2006 erschien ein Blitzen (Blau, sehr hell, mondsichelförmig ) im linken bisher gesunden Auge.
Diagnose des Augenarztes "altersbedingte partielle Netzhautablösung durch Schrumpfen des Augapfels". Nach Beobachtungsphase 1 Woche verschwand das Blitzen ohne Laseroperation, es blieb ein schwarzer Fleck zurück.


Doch jetzt das Problem:
Während des Wartens im Wartezimmer und bei der Behandlung am ersten Tag bekam ich von der Schwester und vom Arzt insgesamt 5 mal irgendwelche Betäubungsmittel in das linke Auge. Nach der Behandlung konnte ich nur verschwommen sehen, was mich nicht weiter störte, denn die Betäubung sollte ja erst zurückgehen.
Dieses wiederholte sich bei der Nachkontrolle nach einer Woche.


Die Betäubung ging zurück, aber:
-- bis heute ist die ursprüngliche Sehleistung nicht zurückgekehrt.--


Ich sehe weiter nur verschwommen und mußte mir eine Fernbrille zulegen. Trotzdem sehe ich manchmal nur wie durch einen Schleier (oder wie durch eine verschmierte Brille) und kann dann nur durch starke Konzentration auf das linke Auge wieder für eine Weile scharf sehen (natürlich nun nur mit Brille.)
Zum Augenarzt gehe ich nicht, weil ich befürchte, das dann als erstes wieder die massive Betäubung angewendet wird.


Hat jemand Erfahrungen auf diesem Gebiet?


Kann es sein, daß durch übermäßigen Einsatz von Betäubungsmitteln eine Schädigung des Auges eintritt?


Ich würde mich sehr freuen, mehr darüber zu erfahren und eventuell etwas über eine Behandlung zu hören.


Franz-Josef Niemyt

Antworten zu diesem Thema:

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  • (287 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo Herr Niemyt,
vermutlich handelte es sich gar nicht um Betäubungstropfen sondern um Augentropfen zur Erweiterung der Pupille. Diese Tropfen können länger (Stunden, selten auch Tage) das SEhen beeinträchtigen. Nach einer so langen Zeit allerdings ist eine Nachwirkung (auch durch eventuelle Beträubungstropfen) sehr unwahrscheinlich. Vielleicht hat sich zufällig ein anderer Befund entwickelt. Daher würde ich doch noch einmal eine Kontrolle bei dem selben Augenarzt empfehlen.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. A. Liekfeld.

  • (204 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Herr Niemyt,
wie ist denn jetzt ihr Pupillendurchmesser?
Wenn die Wirkung des Atropins nachgelassen hat, müsste ihre Pupille bei hellem Licht etwa 2 mm Durchmesser haben.
Gruß vom Klaus

  • (232 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Meine Antwort erst heute nach kurzer Abwesenheit.


1. Hallo Klaus, die Pupille rechts ist tatsächlich bei hellem Licht sogar noch etwas kleiner als 2 mm (ist schwer zu messen ! )


2. Hallo Frau Dr. Liekfeld,
ja. es müssen Betäubungstropfen gewesen sein, denn nach meiner Überzeugung hat die Augenärztin ein med. Instrument (wie eine Glasröhre ???) bei der Untersuchung direkt auf den Augapfel aufgesetzt und damit die Netzhautablösung genau untersucht. Ich meine, den Druck deutlich gespürt zu haben.


Ein herzliches Dankeschön für die Antworten.


Franz-Josef Niemyt

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