Startseite > Foren > Forum Augenheilkunde > plötzliche starke Sehstörungen - Erblindung? Hilfe
Meine Mutter (57 Jahre) leidet seit dem 8. Januar d.J. an starken Sehstörungen, die immer stärker werden. Es fing damit an, dass sie zunächst immer schlechter lesen konnte, jetzt erkennt sie nicht einmal mehr mit der Lupe die Buchstaben. Dann kam hinzu, dass sie Personen erst erkennen kann, wenn sie dicht vor ihr stehen. Beim Fernsehen erkennt sie fast gar nichts mehr, ebenso wie die Farben der Ampel etc. und hat immer einen sehr hellen Lichtschein in den Augen und es verschwimmt alles vor den Augen. Die Augenärztin stellte nur noch eine Sehschärfe von links nicht einmal einem Prozent und rechts ca. 20 % fest. Die Augen selbst seien aber gesund. Sie wurde zum Neurologen und zum Internisten geschickt, die auch nichts feststellen konnten und auch eine Kernspintumographie ist gut ausgefallen (also kein Tumor). Niemand kann helfen und meine Mutter kann leider im weniger sehen und ist schon sehr verzweifelt. Wer weiß Rat oder Hilfe? Ich wäre sehr dankbar für jeden Ratschlag.
Hallo Michaela,
ich würde Ihre Mutter noch einmal bei einem anderen Augenarzt vorstellen. Ich denke schon, dass man eine Erklärung dafür finden sollte.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. A. Liekfeld.
Liebe Frau Dr. Liekfeld,
danke für Ihre schnelle Antwort. Meine Mutter ist von ihrer Augenärztin im Januar gleich in die Augenabteilung einer Klinik überwiesen worden, aber die konnten auch nichts feststellen. Seit diesen Untersuchungen dort, hat sie aber das Problem mit der starken Helligkeit. Meinen Sie, meine Mutter sollte trotzdem noch einen anderen Augenarzt aufsuchen oder besser gleich eine Augenklinik?
Vielen Dank für Ihre Mühe, Ihre Michaela Steinborn
Hallo Frau Steinborn,
sie sollten sich zumindest von den behandelnden Augenärzten noch einmal erklären lassen, welche Ursachen denn möglicherweise in Frage kommen (z.B. Durchblutungsstörungen). Wenn die Antworten sehr unbefriedigend sind, lohnt es sich eventuell, auch noch in einer anderen Klinik vorstellig zu werden, was Sie oder Ihre Mutter natürlich auch mit der behandelnden niedergelassenen Augenärztin besprechen sollten.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. A. Liekfeld.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 06.03.02 11:46 | MichaelaSt. | |
| 07.03.02 15:29 | Liekfeld. | |
| 08.03.02 09:07 | MichaelaSt. | |
| 08.03.02 17:31 | Liekfeld. |
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