Startseite > Foren > Forum Augenheilkunde > Ödem nach operativ beh. epiretinaler Gliose
Hallo,
bei meine Mutter (69Jahre) wurde vor einigen wegen einer epiretinalen Gliose eine Augen-OP durchgeführt. Sie bemerkte nach einiger Zeit eine deutliche Besserung, die Sehverzerrung verschwand jedoch nicht völlig. Nun verschlechterte sich das allgemeine Sehvermögen wieder und es wurde eine Ödem unbek. Ursache diagnostiziert (so habe ich es verstanden). Dringend angeraten wird vom KKH Arzt eine Kortisoninjektion (stationär), die aufgrund ungünstiger Befundkonstellation jedoch nur geringe Erfolgsausichten habe. Meine Mutter ist daher sehr verunsichert und ich stelle mir die Frage ob es da noch andere (erfolgversprechende) Lösungen (ggf. in anderen Fachkliniken) gibt.
Hier noch der Originalbefund:
Fundus RA
"Pap.(r): o.p.B. Mac. (1): epiretinale Gliose und Ödem++ Gefäße (1):Kaliberschwankungen, X-Zeichen Periph. (1):allseitig anliegend.
Fluo-Angio RA
ILM-Fältelung, perifoveolär Mikroaneurysmata und Teleangiektasien massiv, konsektuive Leckage, zystoides Makulaödem, flächig gefelderte Leckage.
....
Berurteilung:.....Versuch eine i.o. Triamcionoloninjektion stationär in TA...ungünstige Befundkostellation..."
Über eine zweite fachliche Meinung wären wir sehr dankbar.
Hallo,
ohne Kenntnisse das Befundes ist eine zweite Meinung immer schwierig. Vielleicht kommt aber auch eine Injektion mit Lucentis in Frage? Das könnten Sie zumindest erfragen. Ansonsten ist die Therpie mit Kortisoninjektion eine durchaus übliche und auch häufig erfolgreich. Falls Sie vorher wirklich noch eine weitere Meinung wünschen, müsste sich Ihre Mutter noch andernorts vorstellen.
Mit freundlichen Grüßen,
Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 11.12.07 11:09 | andreas_s | |
| 11.12.07 12:49 | Liekfeld. |
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