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Forum: Augenheilkunde

Eröffnungsbeitrag des Themas:

Titel
Autor
Datum
Engelmann Helmut
(520 mal gelesen)
Status:

Ich möchte mich gerne einer LASIK Behandlung unterziehen,bin aber weitsichtig mit einem Astigmatismus.Hier sind die Augenwerte aufgeführt:
Links: Rechts:
+1,25 +2,25
Zyl.-2,5 -3,25
Achse 9° 178°
ist eine solche OP möglich?
Ich wäre Ihnen sehr dankbar auf die Beantwortung meiner Frage.


MfG
Helmut Engelmann

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
OrthoptistinWien
(160 mal gelesen)
Status:

Ich denke nicht, dass hier das hauptproblem im Verlust im Brillenverkauf liegt. Sie mögen vielleicht Recht haben, wenn Sie sagen, dass sich die Technologie der LASIK immer weiter verbessert. Ist schon richtig. Aber der Punkt dieses Forumeintrages des Interessenten (siehe oben) ist eigentlich der, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine LASIK sicher noch nicht zu empfehlen ist.
Abgesehen davon denke ich aber trotzdem nicht, dass die LASIK die Ametropiekorrektur der Wahl werden wird, da sie sicher nicht von der Krankenkasse bezahlt werden wird. Und die meisten Normalsterblichen können sich die OP nicht leisten.
lg

bimbes
(118 mal gelesen)
Status:

hallo zusammen,
tatsache ist vor allem, dass nur etwa 10-15% der brillenträger fuer eine lasik op physiologisch in frage kommen.
es hilft andersherum wenig zu erzaehlen, das postoperativ viele menschen sehr trockene augen haben, nachts schlecht autofahren, der kontrast gemindert wurde.
wenn so mancher fehlsichtige etwas sensibler mit seinen augen bzgl der korrektur(hier lasik oder prk) umgegangen waere, wuerde dem patienten(kunden?) so einige nachbehandlungen erspart bleiben. die sozialisierung der kosten ueber die krankenkasse muss ich hier auch mal ansprechen. die therapeutischen maßnahmekosten fuer die versemmelten augen wird dann wieder auf die gesellschaft abgewaelzt. dies kann bei einer brillen oder kontaktlinsenkorrektion nicht passieren. die wenigsten halten dies fuer eine kruecke. selbst wenn es so waere, sieht man damit immer noch besser als nach einer op.
gruss bimbes

Liekfeld.
(237 mal gelesen)
Status: Experte

Sehr geehrter Herr Engelmann,
das Hauptproblem Ihrer Fehlsichtigkeit liegt vor allem in Ihrer relativ hohen Hornhautverkrümmung. Prinzipiell ist vielleicht eine Lasik möglich, das hängt aber auch sehr stark von den bei einer gründlichen Untersuchung erhobenen Befunden ab. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie tatsächlich mit einem Eingriff auskommen und letztendlich komplett ohne Brille zufriedenstellend sehen können, geringer als bei einer mittleren Kurzsichtigkeit (ohne große Hornhautverkrümmung). Eventuell stehen auch alternative Verfahren zur Verfügung (periphere Schnitte in die Hornhaut zur Korrektur der Hornhautverkrümmung). Ich würde Ihnen eine ausgiebige Untersuchung und Beratung in einer Klinik empfehlen, die alle Möglichkeiten in der refraktiven Chirurgie (Linsen, Laser, Schnitte) anbieten. Und dann müssen Sie sich tatsächlich gründlich überlegen, ob Sie all die Einschränkungen und Risiken tragen wollen. Das ist dann eine persönliche Entscheidung und hängt natürlich auch vom Leidensdruck bezüglich des Brillentragens ab.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. A. Liekfeld.

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