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Hallo! Ich habe seit ca. 1 Jahr eine Anisokorie, d.h. meine linke Pupille ist wesentlich größer als meine rechte. Vorallem bei Dämmerung sieht man diese Vergrößerung sehr stark. Bei hellem Licht sind beide Pupillen gleich (klein). Ich habe wegen der vergrößerten Pupille sehr hohe Sehschwierigkeiten. Bei Nacht sehe ich auf dem linken Auge alles verschwommen. Eine durchgeführte MRT sowie eine gründliche Augenuntersuchung brachte kein Ergebnis. Diagnose: physiologische Anisokorie.
Jetzt meine Fragen:
1. Ich nehme seit ca. 1,5 Jahren Blutdruckmedikamente (Beta-Blocker und Kalziumantagonisten). Kann es sein, dass sich aufgrund dieser Medikamentation eine derartige Anisokorie entsteht?
2. Kann eine Anisokorie durch einen zu hohen (nicht behandelten) Blutdruck entstehen?
3. Kann eine physiologische Anisokorie durch Stress und/oder anderen psychischen Belastungen etc. entstehen?
4. Kann eine physiologische Anisokorie nach einer gewissen Zeit wieder verschwinden?
Hallo,
eine Zusammenhang mit Bluthochdruck und den angegebenen Medikamenten ist nicht bekannt. Die Anisokorie kann auch wieder rückläufig werden, besteht aber meistens über Jahre. Streß als Ursache ist auch nicht nachgewiesen. Bei zu starken Beschwerden könnten Sie mit Ihrem Augenarzt über eventuelle verengende Augentropfen z.B. zum nächtlichen Autofahren nachdenken.
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. A. Liekfeld.
Ich habe vor auf harte Kontaktlinsen umzusteigen. Kann sich dadurch der Seheindruck bei Dunkelheit verbessern?
MfG
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 19.03.06 16:27 | Typhoon | |
| 20.03.06 12:59 | Liekfeld. | |
| 14.04.06 23:35 | Typhoon |
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