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Liebe Frau Dr. Liekfeld
Ich bin frischgebackene Ärztin und wurde kürzlich im OPs von meiner Anästhesiekollegin erschrocken gefragt, ob ich mir wohl aus Versehen Atropin ins Auge geriebn habe, da ich eine eindrucksvolle Anisokorie hätte. (Hatte ich nicht.)
Mir ist dies schon seit einigen Jahren bekannt. Betroffen ist das linke Auge, das jeweils mydriatischer ist als das rechte. Meist werde ich abends darauf hingewiesen, wenn Müdigkeit oder etwas Alkohol (nicht viel) im Spiel ist. Die Grösse der Pupille verändert sich innerhalb einiger Minuten von gleich gross wie rechts bis einiges grösser (mehr als 1mm Differenz).
Begleitsymptome habe ich keine, ich konnte auch noch nie einen Zusammenhand mit steigendem Sympathikotonus festmachen (jedenfalls nicht bewusst).
Können Sie mir sagen, worum es sich handeln könnte?
Besten Dank
luna
Guten Tag, Luna,
es kann ohne klinische Konsequenz sein, vielleicht handelt es ich um eine Addie-Puplle, wobei wohl nervale Verschaltungen irregulär ablaufen.
Das kann durch Tests in der Augenklinik/ beim Augenarzt festgestellt werden.
Mit freundlichen Grüßen,
Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 24.01.10 18:21 | luna2 | |
| 31.01.10 17:30 | Liekfeld. |
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