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Forum: Augenheilkunde

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  • (1875 mal gelesen)
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Hallo!


Ich bin vor etwa einem Jahr (März 2006) am Glaskörper meines rechten Auges operiert worden. Dabei wurde die Glaskörperflüssigkeit ausgetauscht, weil sich dort vorher wegen einer Uveitis ein sehr starker Grauschleier gebildet hatte, der meine Sehleistung erheblich beeinträchtigte und auch das Sehen mit meinem "gesunden" linken Auge störte.


Die OP und die Heilung verliefen sehr gut. Noch immer gehe ich alle 6-8 Wochen zur Kontrolluntersuchung zu meinem Augenarzt.
Im September schickte dieser mich dann aber zur Augenklinik, um eine Angiographie vorzunehmen, weil sich ein Ödem an der Netzhaut des operierten Auges gebildet hätte.
Als ich jedoch bei der Augenklinik war, sah man sich dort mein Auge an und meinte, eine Angiographie wäre nicht nötig. Es könnte zwar sein, dass dort, wo sich eigentlich eine kleine Vertiefung der Netzhaut befände, ein kleines Ödem wäre - dieses würde aber entweder von alleine oder bei Behandlung mit entzündungshemmenden Augentropfen verschwinden, die ich zu diesem Zeitpunkt auch schon von meinem Augenarzt verschrieben bekommen hatte.


Mein Augenarzt war danach zwar überrascht, dass keine Angiographie vorgenommen wurde, aber trotzdem schien die Sache damit erstmal erledigt, da auch bei den Kontrolluntersuchungen danach immer alles in Ordnung war.


Also ich nun aber im Februar wieder beim Augenarzt war, meinte dieser erneut, er wolle mich zu einer Angiographie in die Klinik schicken, da das Ödem noch immer da wäre.
Im Übrigen hatte ich sonst seit der OP keinerlei Probleme mit meinem Auge, auch der Augeninnendruck, der bei den Kontrollen jedes Mal gemessen wurde, war immer absolut in Ordung.


Daher frage ich mich, ob so eine Angiographie wirklich notwendig ist? Und ist so ein kleines Ödem nach einer OP überhaupt schädlich? Bei meinem letzten Besuch in der Augenklinik meinte der Arzt, sowas wäre nach einer so schwerwiegenden OP vollkommen normal...
Da eine Untersuchung in meiner Augenklinik aufgrund der Wartezeiten immer einen ganzen Tag in Anspruch nimmt, würde ich gerne darauf verzichten - auch aus beruflichen Gründen.


Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir da einen Tipp geben könnten - ich hatte schon überlegt, den Augenarzt zu wechseln. Andererseits kann man meinem Augenarzt ja nicht vorwerfen, dass er vorsichtig ist - ist ja auch in meinem Sinne! ;-)

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
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  • (308 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hmmm...klingt mein Titel so langweilig oder ist mein Problem so unscheinbar, dass niemand mir darauf einen Rat geben kann...? ;-)

  • (386 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo,
ich denke, eine Angiographie ist dann sinnvoll, wenn Sie auch eine Sehverschlechterung erlitten haben. Unter Umständen sind dann auch andere Therapieformen (z.B. eine Kortisonspritze in den Glaskörper) möglich.
Mit freundlichen Grüßen,
Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.

Datum/Zeit von Autor Thema
24.03.07 17:40 gregorAngiographie wirklich nötig?
16.04.07 18:04 gregorRe: Angiographie wirklich nötig?
30.04.07 16:26 Liekfeld.Re: Angiographie wirklich nötig?
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