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Forum: Arzneimittel & Arzneitherapie

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (213 mal gelesen)
  • Status:

Hallo,


ich nehme seit etwa 2 Wochen T3 (Trijodthyronin), auf Verordnung meines Arztes hin, der mir eine Schilddrüsenunterfunktion diagnostiziert hat. Da ich aber extremes Untergewicht habe und mich mittlerweile informiert habe, besteht großer Anlass, die Richtigkeit seiner Diagnose zu bezweifeln.


Könnte ich dieses T3 in kleinen Schritten langsam absetzen oder ist es dafür schon zu spät, ist der Hypophyse-Schilddrüsen-Regelkreis schon zerstört?


Vielen Dank!

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
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Thomas
  • (126 mal gelesen)
  • Status:

"Könnte ich dieses T3 in kleinen Schritten langsam absetzen oder ist es dafür schon zu spät, ist der Hypophyse-Schilddrüsen-Regelkreis schon zerstört?"


Die Frage ist, wie die Unterfunktion diagnostiziert wurde und wo sie herkommt. Das würde ich den Arzt mal fragen, auf keinen Fall Medikamente selbständig absetzen!


Thomas

eze
  • (112 mal gelesen)
  • Status:

Hallo, such einen Endokrinologen auf, die sind spezialisiert auf solche Fragen. Es ist mehr als seltsam, wenn bei einer Schilddrüsenunterfunktion nicht T4 oder ein Kombinationspräparat, sondern nur T3 verordnet wird. T3 nehmen z.B. SchilddrüsenkrebspatientInnen kurzzeitig, die wegen einer bevorstehenden Radiojodtherapie/-diagnostik kein T4 nehmen dürfen. Langfristig sollte man es nicht nehmen. T3 hat eine wesentlich kürzere Halbwertszeit als T4, beim Absetzen passiert gar nichts, außer dass du die gewohnte Wirkung vermisst und die Symptome der Schilddrüsenunterfunktion wieder da sind. (Kann dir jeder Schilddrüsenkrebspatient bestätigen.)
Ob du tatsächlich eine Schilddrüsenunterfunktion hast, kannst du anhand des TSH-Wertes sehen - grob gesagt, kannst du davon ausgehen, dass es sich bei dir um eine Schilddrüsenunterfunktion handelt, wenn dein TSH-Wert > 3 ist. Das muss nicht unbedingt mit einer Gewichtszunahme einhergehen, untypisch sind deine Symptome aber schon, gerade deshalb würde ich mich an deiner Stelle zu einem Endokrinologen oder einer Endokrinologin begeben.

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