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Forum: Arzneimittel & Arzneitherapie

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (1321 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

ist novalgin bzw Metamizol wirklich so gefährlich, wegen Knochenmarksstörungen?
denn es ist ja in einigen Ländern schon verboten deshalb weil diese nebenwirkung häufig auftritt?


und wan nach Einnahme kan diese Knochebmarksstörung auftreten? tritt das sofort auf, oder nach -monaten sogar erst?


danke schön für die Mühe.

Antworten zu diesem Thema:

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Autor
Datum
  • (517 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo,


zu einer möglichen Zerstörung des Knochenmarkes habe ich bisher nichts finden können. Bekannt ist für Novaminsulfon(Metamizol), daß es in seltenen Fällen das Blutbild insbesondere nach längerer Einnahme verändern kann.


Mit freundlichen Grüßen
Dr. Heike Pipping

  • (403 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

ich meinte die agranulozythose.


also ist metamizol eher unbedenklich? warum ist denn der wirkstoff in anderen Ländern verboten?

  • (530 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo,


nein, der Wirkstoff ist nicht unbedenklich.
Zwar wird er von vielen Patienten gut vertragen, aber es gibt seltene ernsthafte Nebenwirkungen. Deshalb ist der Wirkstoff vor vielen Jahren in die Verschreibungspflicht genommen worden. Allergische Reaktionen sind möglich und treten (wenn dann) meist sofort auf. Die Veränderungen im Blutbild treten eher nach längerer Anwendung auf. Da das Medikament bei Schmerzpatienten auch länger eingenommen wird, sind regelmäßige Kontrollen der Blutwerte sehr wichtig.


Mit freundlichen Grüßen
Dr.Heike Pipping

  • (374 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

ich habe das medikament 14 tage eingenommen erst im klinikum infusionen dann tabletten. Mein Hausarzt ist der Meinung das mit den Blutbildschäden tritt nicht auf er hat darüber gelacht.


aber das schmerzmittel wird doch häufig verwendet ist also nicht verboten oder?

  • (446 mal gelesen)
  • Status: Experte

Hallo,


das Schmerzmittel wird häufig verwendet, das stimmt.
Die möglichen Nebenwirkungen soltle man gerade bei Daueranwendung kennen und regelmäßig das Blutbild kontrollieren.


Mit freundlichen Grüßen
Dr. Heike Pipping

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