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eine freundin kam letztens vom frauenarzt und erzählte das ihr arzt sie demnächst gegen hepatitis A und B impfen möchte, da sie beruflich viel mit menschen zu tun hat und das der spaß 200€ kosten soll.
würde sie im medizinischen bereich arbeiten würde ich es ja noch verstehen, aber sie arbeitet in einem kaufhaus wo ich eigentlich keinerlei ansteckungsgefahr sehe. wechselnde partnerschaften hat sie auch nicht und reisen in gefährdete gebiete sind ebenfalls nicht geplant somit ist auch dort das risiko sehr gering.
ist wirklich so notwendig sich gegen hepatitis A und B impfen zulassen? 200€ sind schließlich auch ne ganze stange geld...
mfg britta
Hallo Britta,
ganz nachvollziehen kann ich die Empfehlung so nicht, obwohl die Hepatitis-Impfung der einzige Schutz vor dieser Krankheit ist, die lange unerkannt und chronisch verlaufen kann.
Hepatitis A wird vor allem durch Nahrungsmittel und Wasser übertragen, insbesondere in Ländern mit wärmerem Klima; man kann sich jedoch auch hier anstecken.
Hepatitis B wird durch sexuelle Kontakte und durch Kontakte mit Blut übertragen. Die HepatitisB-Impfung gehört zu den unbedingt empfohlenen Impfungen und wird meistens schon im Kindesalter ausgeführt. Bei Erwachsenen ist sie nicht erstattungsfähig, das heißt der Patient muß sie selbst bezahlen.
Die HepatitisA-Impfung wird grundsätzlich nicht von der Krankenkasse übernommen.
Ich würde für Ihre Freundin jetzt keinen zwingenden Grund für eine Impfung sehen, möchte aber nochmals wiederholen, daß es der einzig mögliche Schutz gegen diese Erkrankung ist.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Heike Pipping
Na, Herr Doktor, ganz nachvollziehen kann ich Ihre Ausführungen nicht.
Der Ansteckungsweg bei HVA ist gerade bei Angestellten im Kaufhaus groß. Denn nach neuesten Untersuchungen kann HVA besonders durch Schmierinfektionen auf öffentlichen Toiletten, in Bussen und Bahnen und durch Händeschütteln übertragen werden.
Bei HVB besteht außer denen von Ihnen geschilderten Infektionswegen auch noch der Weg der Schmierinfektion. Niemand hat Hände bei denen kein feiner Hautriss vorhanden ist. Gibt man also jemanden die Hand (der von seiner Infektion nichts weiß), dringen die Viren durch diese feinen Hautrisse in den Körper und man ist infiziert.
HVB ist um 1000mal infektiöser als Aids.
Nur ist die Kranheit Aids interessanter, weil da die sog. Minderheitsverbände der Lesben und Schwulen dahinter stehen.
Leberkranke haben in diesem unserem Land keine Lobby - nur bei HVB eine unsagbar verkürzte Lebenserwartung.
HVB - Zirrhose - Krebs.
Die Doppelimpfung gegen A und B kostet vom Serum her 65,00 Euro. Bei den Gesundheitsämtern braucht man auch kein Impfhonorar zu entrichten - also nur die Kosten für das Serum.
Nach einem Jahr eine Auffrischung und um den gesamten Schutz (für 10 Jahre) zu erlangen, nach drei Jahren nochmal.
Dann hat man 10 Jahre eine ruhiges Gewissen.
Gruß HasPel
Solltest mit Deinem Arzt - oder beim Arzt Gesundheitsamt - sprechen und für A + B den Titer bestimmen lassen.
Hallo Britta,
da ich mich möglicherweise mißverständlich ausgedrückt habe, möchte ich folgendes nachtragen:
Ich sehe keinen Grund zur Panik bzgl Hepatitis, nur weil man in einem Kaufhaus arbeitet. Eine Ansteckung könnte auch bei anderen Gelegenheiten geschehen.
Zweifelsohne ist die Hepatitis-Impfung eine empfehlenswerte und meist gut verträgliche Impfung. Wenn sie beide Impfungen (A und
gleichzeitig mit einem Impfstoff (z.B. Twinrix) vornehmen ließe, würde das auf jeden Fall finanziell beträchtlich günstiger sein.
Die Impfung muß nach Jahren wieder aufgefrischt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Heike Pipping
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
Sie haben sich nicht nur mit Ihrer Überschrift im Ton vergriffen.
Außerdem möchte ich Ihren Bemerkungen zu AIDS und davon betroffenen Patienten widersprechen.
Dr. Heike Pipping
Sehr geehrte Frau Apothekerin,
was ist denn an meiner Meinung zu AIDS und den dazu gehörenden Gruppen der Schwulenverbände falsch?
Die HIV oder AIDS erkrankten anderer Lebensweisen, wie z.B. Bluter oder Übertragung durch Blutkonserven sind doch vom Prozentsatz her vernachlässigbar gering.
Ich habe mir jedenfalls Hepatitis B (jetzt: Zirrhose) beim Zahnarzt eingefangen.
Und wenn Sie die einschlägige Literatur über HBV, das Ansteckungspotential und der unendeckten B-Fälle sich mal vornehmen würden, würden Sie meine Meinung zur "Panikmache" verstehen.
Die Doppelimpfung soll ja z.B. bei den Krebsvorsorgen angeboten werden und für Kleinkinder gehört die A-Impfung ja nun schon fast zur Selbstverständlichkeit.
Gehen Sie doch mal in diese einschlägigen Leber-Vereine oder Selbsthilfegruppen. Jedes zweite Mitglied weiß nicht wo man sich angesteckt hat !!! Sagt doch eigentlich alles.
Beratungen bei Impfungen sollten ja auch nur die Gesundheitsämter und dort die Fachärzte für Impfungen (wie bei Reisen in die Tropen) befragt werden (Empfehlung der Impfkommision).
Gruß aus HH
HasPel (Hassan)
Dr. Pipping schrieb:
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
Sie haben sich nicht nur mit Ihrer Überschrift im Ton vergriffen.
Außerdem möchte ich Ihren Bemerkungen zu AIDS und davon betroffenen Patienten widersprechen.
Dr. Heike Pipping
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 10.10.04 18:41 | britta.m | |
| 10.10.04 19:08 | Dr. Pipping | |
| 12.10.04 18:39 | HasPel | |
| 12.10.04 18:41 | HasPel | |
| 13.10.04 01:21 | reve | |
| 13.10.04 08:18 | HasPel | |
| 13.10.04 16:35 | Dr. Pipping | |
| 13.10.04 19:10 | HasPel | |
| 13.10.04 20:07 | Dr. Pipping | |
| 13.10.04 20:46 | HasPel | |
| 13.10.04 16:21 | Dr. Pipping | |
| 13.10.04 18:42 | HasPel | |
| 14.10.04 20:54 | britta.m | |
| 19.10.04 18:21 | kiwifan |
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