Startseite > Foren > Forum Arzneimittel & Arzneitherapie > Frage zu Novaminsulfon-ratiopharm Tropfen
Hallo!
Ich bin vor zwei Monaten an einem Leistenbruch operiert worden. Da ich bis jetzt noch Schmerzen habe, hat mir mein Arzt "Novaminsulfon-ratiopharm Tropfen" verschrieben. Nachdem ich jetzt die Packungsbeilage gelesen habe, habe ich doch Angst bekommen sie zu nehmen. Mehrmals wird darauf hingewiesen, dass durch den Inhaltstoff "Metamizol" zwar selten aber das lebensbedrohliche Risiko des Schocks und der Agranulozytose besteht. Gibt es Erfahrungswerte mit diesem Medikament? Muß ich irgendetwas beachten?
Danke im voraus für Antworten!
Hallo!
Also, die Gefahr eines Schocks wird als "sehr selten" eingestuft, d.h. weniger als 1 Person von 10.000 Behandelten diese Nebenwirkung erfahren, bzw. noch weniger.
Bei einer Agranulozytose geht die Anzahl bestimmter Immunzellen zurück. Aber der Beginn einer Agranulozytose ist leicht zu merken, nämlich dann, wenn Halsschmerzen unter der Therapie auftreten (v.a. wenn dabei keine weiteren Erkältungssymptome hinzu kommen).
Sollten Halsschmerzen auftreten, sollten die Tropfen abgesetzt werden und nochmal Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden.
Gruß, Shannon




Hi
Ich nehme Novaminsulfon bei Kopfschmerzen . Mir helfen 10 Tropfen sofort . Keine Angst ,du mußt sie ja nicht ständig nehmen .Deine Schmerzen werden ja mit weiterer Heilung deiner OP - Wunde weniger werden .
Lb Gruss

wg bauchproblematik habe ich immer 30 tropfen genommen, das hat super geholfen.
probiers erstmal mit 20 tropfen.
ich bin auf alles mögliche allergisch (paracetamol, allemöglichen antibiotika..) und novalgin vertrage ich wirklich gut.
Also ich hab die auch ne Weile genommen gegen stärkere einseitige Kopfschmerzen (keine Migräne). Seit einiger Zeit kann ich diese irgendwie nicht mehr ab. Nach Einnahme fühle ich mich total seltsam, bekomme Schüttelfrost und mir wird übel. Ich habe die Tropfen komplett abgesetzt und nehme jetzt IBU 800. Allerdings soll Metamizol, wenn auch in England und Österreich, ich glaube auch in Amerika verboten, ein sehr gutes zuverlässiges Schmerzmittel sein.
Hallo,
wegen der möglichen seltenen Nebenwirkungen ist der Wirkstoff vor vielen Jahren in die Verschreibungspflicht genommen worden. Er wird häufig bei mittelstarken Schmerzen, z.B. auch nach OPs verordnet.
Von den möglichen Nebenwirkungen sollte man wissen und dann ggf. schnell reagieren, falls sie auftreten sollten.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Heike Pipping
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 29.01.08 21:01 | kleine21976 | |
| 30.01.08 08:50 | Shannon.7 | |
| 31.01.08 22:12 | SteelDeer | |
| 30.01.08 12:30 | Bamb1 | |
| 31.01.08 20:34 | Wuseline | |
| 31.01.08 23:54 | Dr. Pipping |
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