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Guten Tag,
Seit ich Sortis 20 mg und Ezetrol kombiniert nehme ist das Chol. ges auf 145 gesunken.
Behandlungsbeginn 2004. Erfreuliche Nebenwirkung : keine Nierensteine ( Calc. Oxal.) mehr. Gibt es da Zusammenhänge? Sonst habe ich keinerlei Nebenwirkungen.
Ist es ratsam auf Crestor zu wechseln? Mein Kardiologe drängt dazu. Ev. CRESTEOr und Ezetrol?
69 Jahre, m, Kalkscore ( CAS ) 569 entspr. 82nd percentile (RIVA 308)
Wer gibt mir den Rat?
2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.12.08 09:33.



Hallo Sonnleithner,
angesichts der verheerenden Nebenwirkungen von CSE-Hemmern ist das Drängen Ihres Arztes nach einem anderen Medikament verständlich.
Es fragt sich nur, ob Sie überhaupt Cholesterinsenker einnehmen müssen, da nicht nur die Wirkung umstritten ist, sondern auch der Einfluß auf die Verhinderung befürchteter Krankheitsprobleme.
Frdl. Gruß
Kurt Schmidt
Danke für die Antwort Herr Schmidt,
in Veschiedenen Beiträgen wurden Probleme der Chol.-Senker schon erwähnt.
Aber: bei einem ges. Chol..Wert von 270 und einem inoparablen Verschluß der Carotis interna , sowie erhöhtem Blutdruck muß ich etwas tun. Agaston-Kalk-score 569 = 82. pertzentile ( RIVA 308) mit Abgangsstenose.
Familiäre Belastung vorhanden.
Herzentrum Essen verordnet sotris 20, + Ezetrol, ASS+ Iscover, Betablocker concor 2,5 +Diovan 80 und Maniper.
Ergebnis : ges.chol. 148, Druck 110/72 bei 70/min.
Außer schlechtem Schlaf sind keine Nebenwirkungen bemerkt.
Das Zauberwort heißt nun CRESTOR. Dieses ist in D aber noch nicht zugelassen.
Ich hätte die Wahl Medikamente oder absehbarer Infarkt.
Was ist denn besser?
Mfg
k. sonnleithner




"angesichts der verheerenden Nebenwirkungen von CSE-Hemmern ist das Drängen Ihres Arztes nach einem anderen Medikament verständlich. "
- also verheerende Nebenwirkungen ist ausser Lipobay nichts bekannt!
- Crestor ist auch ein Statin! also kein Drängen nach einem anderen Medikament



Hallo,
Ihre alternativ gestellte Frage ist wohl nicht ganz ernst zu nehmen, eher scheinen Sie, etwas verzweifelt erscheinend, provozieren zu wollen. Mit Recht!
Daher meine Antwort:
Störungen des Cholesterinstoffwechsels sind hauptsächlich auf minderwertige Nahrung und zu wenig Bewegung zurückzuführen, es sei denn, es läge ein genetischer Grund vor.
Das meiste Chol. stammt sowieso nicht aus der Nahrung. Es wird im Körper hauptsächlich von der Leber produziert. Im übrigen hat es lebensnotwendige Aufgaben.
Cholesterinerhöhende Wirkung wird nicht nur durch gesättigte Fettsäuren aus Fleisch usw. erzielt, sondern auch durch pflanzliche Öle, die ungesättigte Fettsäuren beinhalten (Palmöl, Palmkernöl), etwa in Margarinen enthalten.
Viel wichtiger bei Arteriosklerose ist es, Transfettsäuren zu vermeiden, die in die Zellmembranen eingebaut werden und eine abnorme Zellfunktion hervorrufen.
Mein Rat wäre daher:
- Aufnahme von Antioxidantien (Beta Carotin, Vit. E, Coenzym Q 10,
- regelmäßiges Training (mind. 3 x wöch. 30 Min.)
- Aufnahme von ausreichend Ballaststoffen, welches zu "gutem" Chol. führt und überschüssiges Chol. von den Arterienwänden ablöst,
- Vermeidung von Transfettsäuren (vor allem In Backwaren), aber auch hoch erhitztem Fett (Pommes), stattdessen gute unbehandelte Fette (Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäure in richtigem Verhältnis) - fetter Seefisch, Leinöl -, letzteres tägl, Fisch 3 x wöch.,
- Vermeidung verpesteter Luft, pestizidbelasteter Nahrung oder - persönlich zu entscheiden - Einnahme von verschreidbungspflichtigen Medikamenten.
Frdl. Gruß
Kurt Schmidt



Hallo Labersack,
natürlich ist Crestor ein Statin, aber ein anderes Präparat, um es genau zu definieren, wenn Sie denn so großen Wert darauf legen.
Ungeachtet dessen scheinen Sie nicht allzu gut informiert zu sein, wenn Sie davon ausgehen, daß außer bei Lipobay keine verheerenden Wirkungen zu verzeichnen waren.
Abgesehen davon, daß Crestor einen Fehlstart hingelegt hat, weil die Zulassungsbehörden gezögert haben, das Medikament freizugeben, besonders auf dem europäischen Markt, aber auch in den USA selbst, zeigen Untersuchungen über Statine, daß diese kaum eine Wirkung haben. Schimmer noch, manche führen den Tod von mehr Patienten herbei als sie heilen.
Frdl. Gruß
Kurt Schmidt
gutren Tag Herr Schmidt,
die erblichen Belastungen sind bei mir vorhanden; das Lipoprotein A liegt bei 58, die Leberwerte aber alle im Normbereich unauffällig.
Was sind den die verheerenden Folgen, die Sie erwähnen?
Wann treten sie auf und wie?
Mit Grüßen
kl. so.




@Kurt
das für Kritik bekannte arznei-telegramm (AT) schrieb in Ausgabe 7 S.66:
"....Nur drei der fünf angebotenen CSE-Hemmer (Simvasta-
tin, Pravastatin und Lovastatin) sind in randomisierten
kontrollierten Langzeitstudien mit „harten” klinischen End-
punkten wie Herzinfarktrate geprüft. Simvastatin und Pra-
vastatin wirken bei Patienten mit manifesten atheroskleroti-
schen Erkrankungen nachweislich lebensverlängernd (a-t
1998; Nr. 7: 66). ..."
des weiteren
"...Simvastatin kommt eine Sonderstellung
zu, da es in der größten randomisierten Interventionsstudie,
der 2002 veröffentlichten Heart Protection Study (HPS),
nicht nur das Risiko koronarer Ereignisse verringert, sondern
auch die Gefahr ischämischer Schlaganfälle und peripherer re-
vaskularisierender Eingriffe ..."
[www.arznei-telegramm.de]
Weitere Fragen?
Wenn ich ihre Hompage sehe, so kann ich gleich erkennen von welchem "Stern" Sie kommen!
Machen Sie bitte keinen Menschen Hoffnungen auf Dinge, welche nie eintreten werden.
Egal ob man Salze lutscht oder Wasser filtert!
Mit Besten Grüßen
Heiko
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.09 10:04.
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 08.12.08 12:30 | sonnleithner.meerbusch | |
| 24.12.08 08:45 | Kurt Schmidt | |
| 24.12.08 12:18 | sonnleithner.meerbusch | |
| 03.01.09 10:09 | Kurt Schmidt | |
| 03.01.09 09:25 | Labersack | |
| 05.01.09 12:24 | Kurt Schmidt | |
| 05.01.09 18:40 | sonnleithner.meerbusch | |
| 07.01.09 21:42 | Labersack |
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