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Forum: Alzheimer

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (1638 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Hallo,


mein Großvater (91) ist demenzkrank, meine Großmutter (93) sowie meine Eltern betreuen ihn zu Hause, momentan wird noch nicht die Hilfe von Pflegediensten in Anspruch genommen. Mein Großvater ist von Monat zu Monat verwirrter, er steht mitten in der Nacht auf, zieht sich komplett aus, uriniert ins Bett etc.
Meine Großmutter ist soweit noch geistig klar, allerdings nimmt sie die Pflege meines Großvaters extrem mit. Gibt es trotz der Schwere der Krankheit die Möglichkeit, noch einen Urlaub anzutreten, in dem meine Großmutter "aufgepäppelt wird" und mein Großvater rund um die Uhr betreut werden kann? Auch wäre es gut, wenn dort der Umgang mit Demenzpatieten meiner Großmutter erklärt würde, m. E. will sie die Krankheit meines Großvaters nicht wirklich wahrhaben und sie bezieht sein Verhalten sehr stark auf sich, was für beide zu einer sehr starken Belastung im Alltag führt.


Vielleicht kann mir ja jemand seine Erfahrungen schildern. Vielen Dank

Antworten zu diesem Thema:

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  • (618 mal gelesen)
  • Status: Med-Junior SternStern

Hallo, es gibt das Alzheimer Therapiezentrum in Bad Aibling; dort werden Ehepaare aufgenommen. Der Patient bekommt eine Therapie, der Partner hat am Tage ein separates Programm. In Vorträgen und persönlichen Gesprächen gibt es Aufklärung über die Krankheit und Hilfe im Umgang mit dem Patienten. Sie können über Google das Therapiezentum aufrufen und finden dann Adresse und weitere Infos. Grüsse preston

  • (466 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Einem Freund meiner Eltern(57)wurde Alzheimer diagnostiziert-seit September.Nun sind meine Eltern mit ihm und seiner Frau in den Urlaub gefahren und zwar mit dem Wohnmobil, doch in den letzten (circa)zwei Jahren nahm die Krankheit (zwar unerkannt)seinen Lauf. Seine Fahrtüchtigkeit nahm zusehends ab und seine Frau wollte es nicht wahrhaben...nun ist die Situation der Urlaub 2007 steht vor der Tür und die Frau möchte gerne wieder mitreisen, allerdings sind die Befürchtungen stark das das viel zu gefährlich wäre, da er dem Stress gar nicht mehr gewachsen ist.
Sind diese Bedenken berechtigt?lieben gruß Berta

  • (437 mal gelesen)
  • Status: Med-Senior SternSternSternStern

Sehr geehrte Lissi,


möglicherweise nützt es etwas, Kontakt mit einer regionalen Angehörigeninitiative oder Ortsgruppe der Alzheimergesellschaft aufzunehmen, da diese z.T. betreute Urlaube organisieren. Adressen nach PLZ geordnet finden Sie u.a. unter www.deutschealzheimer.de oder www.alzheimerforum.de.


Mit freundlichen Grüssen,


Spruth

  • (438 mal gelesen)
  • Status: Med-Senior SternSternSternStern

Sehr geehrte Berta,


die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine leichtgradige Demenz muss noch nicht gleich einen Verlust der Fahrtüchtigkeit bedeuten. Trotzdem aber sind m.E. die Bedenken durchaus berechtigt. Sofern der Bekannte krankheitseinsichtig ist, gibt es die Möglichkeit die Fahrtauglichkeit freiwillig vom TÜV überprüfen zu lassen.


Mit freundlichen Grüssen,


Spruth

  • (445 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Sehr geehrter Herr Spruth,


vielen Dank für Ihre Antwort.
Allerdings hat sich die Lage meines Großvaters sehr verschlechtert, er möchte nichts mehr essen und trinken und möchte den ganzen Tag nur noch schlafen.


Daher wäre jede Anstrengung, ihn noch aus dem Haus zu bekommen, vermutlich schon zuviel.
Trotzdem vielen Dank, falls es wider Erwarten besser wird, können wir die Adresse bestimmt gut gebrauchen
Grüße Lissi

  • (425 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Liebe Lissi,


kann sein, Sie schauen gar nicht mehr nach Beiträgen, dann schreibe ich es für die Allgemeinheit.


In erster Linie scheint doch die Oma ausgepowert zu sein. Nun steht in der jetztigen Lage kein betreuter Urlaub zur Debatte.


Von BA rate ich ab, wenn es um Erholung geht.
Dort steht der Umgang mit der Krankheit/Verhalten/Stategien im Mittelpunkt.


Dennoch sollten Sie anstreben, dass ihre Oma Urlaub hat. Wie wäre es, ihr Grossvater kommt für 14 Tage in eine Kurzzeitpflege.


Wenn Sie ein Pflegestufe haben, erleichtert das die Kostenseite. Andererseits Urlaub kostet sowieso und wenn der pflegende Angehörige sich nicht pflegt, ist es mit der Pflege zu Hause ganz schnell vorbei.


Die Gesundheit der Oma sollten sie also hüten und für sie eine vermutlich längst überfällige Entlastung vom Alltag anstreben.


Liebe Grüsse
Auguste

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