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Mein Vater (74)sitzt seid 5 Jahren nach seinen 2 Schlaganfall im Rollstuhl , vor 10 Jahren haben die Ärzte durch zufall Altersdemenz fest gestellt. Bis Dezember war er vom kopf her noch fit ,Seid Januar fing es an das er mal etwas durch einander war.
Aber seid dieser Woche redet er plötzlch von der Vergangenheit und denkt z.B. er muß zur Arbeit oder er hat noch sein Auto.Zwischen durch fragt er auch mal nach seinen Enkelkindern.Gestern war ich bei Ihn und habe Ihn mit Pudding gefüttert (Er lebt sied 5 J im Pflegeheim) , er hat dabei nur an die Zimmerdecke gestart.Leider habe ich im Heim auch keinen Ansprechpartner mehr ,weil es zum Ende des Jahres soviele Endlassungen gab ,nun sind da 15 neue Pflegekräfte die meinen Vater nicht kannten wo es ihm noch gut ging.Kann es sein das die Demenz wirklich so schnell sich bei meinen Vater verschlechtert hat? Essen und Trinken will er auch nicht mehr
Hallo ang.hoff.
könnte es sein, dass Ihr Vater durch den Wechsel der Bezugspersonen "schlechter" versorgt wurde? Dass er wenig gegessen und vielleicht noch weniger getrunken hat? Flüssigkeitsmangel verschlechtert den Zustand immer ziemlich drastisch. Werden die Medikamente regelmäßig gegeben? Ich weiß, dass ein Personalwechsel immer ein Risiko in der Pflege darstellt. Haken Sie einmal nach und achten Sie besonders auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr.
An und für sich ist eine so abrupte Verschlechterung nicht normal - es muss einen Grund dafür geben. Außer falscher Medikamentengabe, Beruhigungsmitteln und Flüssigkeitsmangel kommt auch noch ein fieberhafter Infekt infrage.Bleiben Sie am Ball! Gute Besserung wünscht Leona



Sehr geehrte/r ang.hoff.,
Leona hat vollkommen Recht: es sollte zunächst nach einer medizinischen Ursache für die rasche Verschlechterung gesucht werden. Auch der Wechsel der Bezugspersonen kann im Übrigen mit einer klinischen Verschlechterung einhergehen. Ebenso gibt es bei der vaskulären Demenz (d.h. der durch "Durchblutungsstörungen" bedingten Demenz) schubartige Verläufe.
Ich empfehle Ihnen, mit dem für das Pflegeheim zuständigen Neurologen, Nervenarzt oder Gerontopsychiater Kontakt aufzunehmen, und ihm Ihre Beobachtungen zu schildern, damit dieser vor Ort über weitere diagnostische Schritte entscheiden kann.
Mit freundlichen Grüßen,
Spruth
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 22.02.10 11:12 | ang.hoff. | |
| 22.02.10 20:25 | leona | |
| 28.02.10 20:11 | Spruth, Charité |
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