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Startseite > Foren > Forum Alzheimer > Schmerzpflaster Fentanyl in Kombi mit Axura?

Forum: Alzheimer

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Liebe Forumsmitglieder,


hat jemand Erfahrung mit dem Schmerzpflaster Fentanyl? Meine Mutter krümmt sich inzwischen bei jeder Bewegung vor Schmerzen. Möchte ständig laufen und muss nach 10 Schritten wieder aufgeben. Was für ein Drama. 2 Orthopäden und Hausarzt können eine direkte Ursache nicht spuren (altersbedingt, alle Knochen defekt...). Das Pflaster hat sie jetzt 2,5 Tage. Morgens sieht es aus, als würde es etwas helfen, ab mittags wieder vorbei. Kann es so lange dauern, bis es wirkt ? Wird es wirken ?


Gestern 4 Stunden weinen, bis sie dann vor lauter Erschöpfung endlich eingeschlafen ist - für 15 Minuten.


Danke für jeden Kommentar.
Lieben Gruß - Marge (verzweifelt und ohnmächtig)





Mein Steckbrief (Stand Jan 2010): Mutter (82) wird betreut von Ehemann (82) und mir (Tochter 54), vollzeitberufstätig. Im März 09 als "mittelschwer" eingestuft. Medikamente in 2009: 1 x wöchentlich Imap-Spritze, morgens und abends eine Piracetam Tablette. Seit Jan 10: Axura 5 mg morgens u. abends + ½ Piracetam abends. Mit Axura deutliche Verbesserung in Wahrnehmung und Wortfindung. Wir werden wieder mit unseren richtigen Namen angesprochen, auch wenn sie nicht weiß, wer wir sind. Sie formuliert ab und zu wieder ganze Sätze, wenn auch kurze. Seit März 10 wieder mehr Stimmungsschwankungen, Weinen, Angst. Es kommen Rückenschmerzen und dadurch eingeschränkte Beweglichkeit hinzu. Ab 23.03. Fentanyl-Pflaster.

Antworten zu diesem Thema:

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  • (134 mal gelesen)
  • Status: Med-Senior SternSternSternStern

Sehr geehrte Marge,


Sie sollten bezüglich Ihrer Mutter dringend einen Neurologen, Gerontopsychiater oder eine Gedächtnissprechstunde aufsuchen.
Die Vormedikation Ihrer Mutter (warum bekam sie Imap?) ebenso wie die aktuell verabreichten Medikamente (wozu erhält sie Piracetam?) werfen verschiedene Fragen auf. Auch beunruhigt, daß man nicht klären kann, woher die Schmerzen kommen. Fentanyl ist ein sehr starkes Schmerzmittel, welches durchaus auch die Symptome der Demenz verschlechtern kann. Ich denke, hier sollte die Diagnostik noch nicht als abgeschlossen betrachtet werden.


Mit freundlichen Grüßen,


Spruth

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