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Hallo,
Frage an das Forum, wer kann von den Betroffenen erzählen, dass diese an Schlaf-Apnoe leiden, und wird dagegen trotz schon aufgetretener Demenz etwas gemacht?
Herr Dr. Spruth, sollte man es probieren noch zu therapieren, oder sieht man es aus ärztlicher Sicht so, dass man damit die Betroffenen nur quält (Maske, Geräusche etc.)? Ich weiss, logischerweise müsste ein Sauerstoffmangel (minutenlange Aussetzer bei meinem Vater) schon besonders schlechte Auswirkungen auf das Gehirn und den Stoffwechsel dort, haben.
Grüsse
Flieder



Sehr geehrte Flieder,
Schlaf-Apnoe-Syndrom ist nicht direkt mein Thema. Ich hatte bisher auch noch keinen Patienten, bei dem dies im Verlauf einer Demenz noch diagnostiziert worden ist, meist ergabt sich die Diagnose eher im Rahmen der Abklärung einer leichten kognitiven Störung. Grundsätzlich kann ein SAS eine Demenz-Symptomatik verschlechtern, eine Therapie wäre daher wünschenswert. Wie sie aber vieleicht wissen, gehört einiges an Training dazu, mit einer Maske gut schlafen zu können. Ob Ihr Vater hierzu ausreichend lernfähig ist vermag ich nicht einzuschätzen. Ich empfehle Ihnen, mit einem Schlafmediziner bezüglich seiner Erfahrungen mit Demenzpatienten zu sprechen.
Mit freundlichen Grüssen,
Spruth
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 28.12.06 00:02 | Flieder | |
| 10.01.07 15:47 | Spruth, Charité |
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