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    <title>Alzheimer</title>
    <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/list.html</link>
    <description><![CDATA[Onmeda-Foren: Lesen und beobachten Sie die aktuellsten Beiträge zur Demenzerkrankung Alzheimer aus dem Forum "Alzheimer". Das Gesundheitsportal Onmeda bietet Ihnen in über 40 Diskussionsforen rund um die Themen Gesundheit, Medizin, Krankheiten, Ernährung sowie Kinderwunsch und Schwangerschaft die Möglichkeit zum Austausch unter Betroffenen und Ratschläge von Experten.]]></description>
    <language>de_DE</language>
    <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 19:10:09 +0100</pubDate>
    <lastBuildDate>Sat, 11 Feb 2012 19:10:09 +0100</lastBuildDate>
    <category>Alzheimer</category>
    <generator>Phorum 5.1.15</generator>
    <ttl>600</ttl>
    <item>
      <title>Re: Wir wissen einfach nicht mehr weiter!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2074282/read.html#msg-2074282</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Danke, Maria, fuer die Nachricht!

Gut, dass Sie nun wenigstens die Diagnose haben. Ich hoffe, dass es trotz der pol. Lage für Sie moeglich wird, Physiotherapien und/oder Ergotherapien zu bekommen oder andere foerdernde Moeglichkeiten. Vielleicht laesst sich manches auch im Familienbereich erlernen.

Wuensche Ihnen ganz viel Kraft und einen festen Familenzusammenhalt - wie segensreich, dass Sie sich abwechseln koennen. 

Alles Gute und lieben Gruss, Eva Franziska]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2074282/read.html#msg-2074282</guid>
      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 19:10:09 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Ich fühle mich nicht verstanden ...</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2074278/read.html#msg-2074278</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Hallo liebe Nane,

bezüglich Eurer Situation bin ich an dem Punkt, wo ich sagen muss, dass ich dazu keine Worte habe, denn ich kann mir nicht annähernd vorstellen, was in Euch vorgehen muss, wenn ihr zusehen müsst, wie alle Vitalität auf jeder Ebene verloren geht. 

Obwohl ich weiss, dass meine Mutter nun ja auch schon ein hohes Alter erreicht hat, ist es nur in meinem Kopf, aber nicht in meinem Herzen denkbar, dass sie einmal nicht mehr da sein wird.

Vielleicht ist es nun für Euch so, dass es wichtig ist, ein Ja dazu zu finden, dass die nächste Zeit auch eine Zeit des Abschiednehmens sein könnte. Ihr habt gekämpft um das Beste für die Mutter, man versagt auch dabei, macht Fehler, bereut - doch es wurde auch viel bewegt. Letztendlich liegt die Verantwortung in höherer Hand. 

Ich wünsche  Euch, dass Ihr die Mutter auf dem letztem Wegstück begleiten könnt und bete für sie, dass sie im Frieden gehen kann. 

LG, Eva Franziska]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2074278/read.html#msg-2074278</guid>
      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 19:00:13 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Wir wissen einfach nicht mehr weiter!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2074274/read.html#msg-2074274</link>
      <author>Maria1972</author>
      <description><![CDATA[Hallo Louisianne und Eva Franzisca!
Wir haben endlich eine Diagnose.Es ist Vaskulaere Enzephalopathie einfacher gesagt vasulaere Demenz.Der Arzt hat neben Exelon(die Dosis wird in zwei Monaten erhoet)Risperidon verschrieben.Er hat uns ueber den Verlauf aufgeklaert und so weh es tut muessen wir stark bleiben und unser bestes geben.Seit zwei Tagen ist meine Schwaegerin zusammen mit meiner Schwiegermutter damit ich etwas schlafen kann.Ich wollte es nicht zugeben das ich kaputt(ich hab vor 8 Jahren einen Schlaganfall gehabt) war und so hat mein Mann seine Schwester angerufen.Wir werden uns jetzt abwechseln.
Die Blutuntersuchung machen wir am Montag.
Ich wuensche euch alles Gute!
Liebe Gruesse
Maria]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2074274/read.html#msg-2074274</guid>
      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 18:54:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Demenz und Alzheimer</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2073866/2074222/read.html#msg-2074222</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Hallo mikemi83,

Demenz ist der Oberbegriff, Alzheimer-Demenz, vaskuläre Demenz, Frontotemporale Demenz usw. sind verschiedene Formen. Bei Alzheimer werden z.B. die Informationen nicht richtig transportiert, bei der vaskulären Demenz sind Durchblutungsstörungen die Ursache. Es werden jeweils andere Medikamente und Therapien benötigt, um die Krankheit zu mildern. Alzheimer Demenz z.B. kann man nicht rückgängig machen, aber die Medikamente können fehlende Funktionen eine Zeit lang ersetzen. Das heisst, die Krankheit wird nicht aufgehalten oder geheilt. 
Wenn die Medikamente einmal nicht mehr funktionieren, ist es so, als wären sie nie genommen worden, also der Prozess ging weiter. Ich stelle mir das wie eine kaputte Brücke vor, die mit viel Ausbesserung noch etwas hält, so dass man vorsichtig Dinge hinüber transportieren kann, aber irgendwann ist es dann nicht mehr möglich.

Wenn die Krankheit in jungen Jahren beginnt (50,60 ..), verläuft sie manchmal schnell. Andererseits würde ich sagen, dass die Menschen die heute in jungen Jahren so eine Diagnose bekommen, doch auch hoffen dürfen, dass die Behandlungsmöglichkeiten sich verbessert haben und verbessern werden. Man weiss mehr darüber und es wird viel getan.

Wenn sie spät beginnt, wie bei meiner Mutter mit wahrscheinlich zirka 82 Jahren kann es noch viele gute Jahre geben. Aber eines ist unumgänglich - man braucht Betreuung, ob Familie oder eine Wohngemeinschaft, und das so bald wie möglich. Wenn man bei Diagnosestellung noch so klar ist, das man das realisiert, sollte man schnellstmöglich handeln oder jemanden bitten, für einen im Sinne einer guten betreuten Unterbringung zu sorgen. Wenn man dann in einem gesicherten &quot;Nest&quot; ist und sich nicht mehr um so viele Alltagsangelegenheiten kümmern muss, kann man noch sehr viel Lebensqualität erhalten. 

Bei jeder Demenzform ist es wichtig, dass man damit nicht alleine bleibt. Es gibt viele Beratungsstellen, Vorträge, Selbsthilfegruppen usw., man sollte sich nicht scheuen, Kontakt aufzunehmen - als Betroffener ebenso wie als Mensch, dem andere Schicksale nicht gleichgültig sind.

LG, Eva Franziska



.............................................................................................................................................................................................................................................
Mein Steckbrief (Stand Januar 2012): Mutter, 88, betreut von mir (Tochter), 54, selbstständig. Keine weiteren Verwandten; Wohnen im selben Haus; Schweregrad: mittleres Stadium; Verstärkte Auffälligkeiten seit zirka 2006 nach Narkose wegen Arm-OP. Therapie nach Diagnose seit August 2009: Citalopram 20mg, Aricept 5mg, 1x/Woche Krankengymnastik wegen Gang-Ataxie; 1x/Woche tiergestützte Ergotherapie mit Hirnleistungstraining; 1x/Woche Begeitung bei kurzen Spaziergängen mit Gesprächaustausch und anschließendem Singen, oder einfache Gymnastikübungen). Ich versuche hauptsächlich mit Hilfe integrativer Validation (Nicole Richard) die Grundstimmung zu stabilisieren.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2073866/2074222/read.html#msg-2074222</guid>
      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 16:43:39 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Ich fühle mich nicht verstanden ...</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2074214/read.html#msg-2074214</link>
      <author>NANE1</author>
      <description><![CDATA[Hallo an alle meine &quot;Vorschreiber&quot;,
ich bewundere Euch für Eure psychologisch einfühlsamen Worte! In denen  kommt ihr so perfekt auf die wunden Punkte dieser grausamen Krankheit. Keiner kann sie nur annähernd so verstehen,wie wir als Angehörige,  die wir täglich mit Herz und Hand versuchen unseren lieben Kranken das Restleben so menschlich erträglich zu machen wie irgendmöglich. Und kommen dabei doch ständig an unsere und deren unüberschreitbare Grenzen. Es ist ein immerwährender 24-stündiger Kampf, der Uninformierte gnadenlos überfordert und auch uns Kräfte raubt.
Meine Hochachtung an Alle, die dies aushalten und leisten.
Meine Mama befindet sich im Stadium des absolutem Nichtverstehens und damit Umsetzenkönnens  einer jeglichen Lebessituation wie Essen,Schlucken, Trinken, Schlafen, Bewegung, Ausscheidungen. Alles ist Schwerstarbeit. So  kann es nach menschlichem Ermessen nicht mehr lange dauern. Mir graust davor und ich kann es trotzdem nicht aufhalten.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2074214/read.html#msg-2074214</guid>
      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 16:19:44 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Feedback vom Seniorenheim durch Fragebogen ?</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2073956/2074208/read.html#msg-2074208</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Äh, sorry Marge, da muss ich mich jetzt mal outen und bekennen, dass ich keinen Fernseher habe und auch keine Zeit, Zeitung zu lesen. So habe ich keine Ahnung, was im Moment &quot;in&quot; ist in Sachen Alzheimer-Reportage. 

Ich hörte von Herrn Fussek im Rahmen der Alzheimer Gesellschaft von Gesprächen mit Frau Zander-Schneider. Das ist aber inzwischen schon 3 Jahre her und da ist Herr Fussek in der Zwischenzeit wohl wegen seines Engagements bekannter geworden.

Sie könnten ihm die Frage ja auch mailen, dann kann er selbst sehen, ob er was damit anfangen möchte.

Ihnen auch schönes Wochenende. Haben gerade die kleine Geburtstagsfeier (3 Besucher) für meine Mutter gut über die Runden gebracht. Sie hat sich gefreut und war doch nicht überfordert - alles optimal. Ja so ist es, wenn alles klappt, ist man sooo erleichtert, wenn nicht, wackeln gleich die Knie. Freut mich, dass Ihre Mutter das Tief wieder überstanden hat.

LG, Eva Franziska]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2073956/2074208/read.html#msg-2074208</guid>
      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 16:05:37 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Feedback vom Seniorenheim durch Fragebogen ?</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2073956/2074196/read.html#msg-2074196</link>
      <author>marge09</author>
      <description><![CDATA[Liebe Eva,

jetzt musste ich lachen und mein erster Gedanke war, Herr Fussek - so viel Zeit hab ich nicht. In den Diskussionen um R Assauer ist ja kaum jemand anderer zu Wort gekommen.

Aber vielen, vielen Dank für den Tipp. Schau ich mir an und überlege ich.

Ich finde ja auch ganz klasse, was er macht. Aber ich sehe auch die Probleme genau, zwischen Pflegepersonal und den Fachkräften für Demenzkranke, täglich, hautnah. Das ist wirklich nicht so einfach. Und ich habe für beide Seiten Verständnis. Und mir fällt auf, dass es nicht unbedingt der Personalmangel in einer Einrichtung ist, sondern die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Kompetenzen. Der eine muss sehen, dass er seine &quot;Bewohner abgearbeitet&quot; bekommt, der andere wird als Sabbeltasche und Nichtstuer abgestempelt.

Ich wollte eigentlich nur ein paar genauere Angaben zum Tagesablauf meiner Mutter und keine neue Gesetzeseingabe machen. Geh ich damit nicht zu weit, mich bei ihm zu melden? Grübel, grübel.

Eine spannende Idee und auch danke für den Link, kenne ich noch nicht.

Ich gehe in mich. Schönes Wochenende, Marge]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
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      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 14:53:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Ich fühle mich nicht verstanden ...</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2074192/read.html#msg-2074192</link>
      <author>marge09</author>
      <description><![CDATA[Danke Ihr Lieben,

für den Zuspruch und die moralische Unterstützung. Ich weiß ja, dass es mir nicht allein so geht.

Mir ist trotz alledem sehr bewusst, dass es für mich eine große Chance ist. Ich habe meine Mutter endlich richtig kennengelernt, ich weiß jetzt mehr über ihre Eltern, was ihre Erziehung ausgemacht hat, ihre Ehe, wie sie selbst ihr Leben erlebt hat, welche Charaktereigenschaften sie am stärksten ausmachen. 

Ich hatte nie eine intensivere und bewusstere Zeit mit ihr und ich habe mich durch die Krankheit auch verändert. Der eigene Horizont weitet sich, die Wahrnehmung wird geschärft, die Empfindungen sind klarer und intensiver. Das bereichert mich. Ich möchte diese Zeit nicht missen (wenn diese Krankheit schon sein muss, meine ich). Ich bin dankbar, dass ich dies alles tun kann, auch wenn ich mir dabei manchmal vorkomme, als wäre ich selbst in Therapie.

Und es war so, wie ich sagte, gestern war sie wieder fröhlich und aktiv.

Außerdem bin ich sehr froh, dass ich dieses Forum gefunden habe.

Beste Wünsche, Gruß - Marge]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2074192/read.html#msg-2074192</guid>
      <pubDate>Sat, 11 Feb 2012 14:41:55 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Ich fühle mich nicht verstanden ...</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2074054/read.html#msg-2074054</link>
      <author>Louisanne</author>
      <description><![CDATA[[quote marge09]Kennt Ihr das auch, dieses Wechselbad der Gefühle, je nach Verfassung Eures Schützlings ?

.[/quote]

Ach, Marge, ja ich kenn das auch. Mein Mann guckt mich an, wenn ich von Muttern nach Hause komme, und weiß schon Bescheid.

Wenn meine Mutter fröhlich ist, bin ich auch fröhlich. Wenn sie grantig bis boshaft ist, bin ich auch grantig. Manchmal bin ich auch richtig wütend und blöke sie an, hinterher tut es mir leid, aber ich kann nicht alles lächelnd wegstecken. Ich glaube, manchmal provoziert sie mich auch, so viel Raffinesse hat sie schon noch.

Ich fahre meist mit dem Rad zu ihr. Wenn's wieder mal nervig zuging, fahre ich rückzu eine Extrarunde. Das hilft entspannen.
Herzlichen Gruß, louisanne]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2074054/read.html#msg-2074054</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 22:07:28 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Feedback vom Seniorenheim durch Fragebogen ?</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2073956/2073978/read.html#msg-2073978</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Liebe Marge,

kennen Sie das &quot;Forum zur Verbesserung der Situation Pflegebedürftiger e.V.&quot; ?
Ich würde mit Ihrer Idee einmal mit Claus Fussek Kontakt aufnehmen. Könnte mir vorstellen, dass ihn das interessiert oder er Ihnen weiterhelfen kann.

Telefon: +49 (0)89/89311054
Ansprechpartner: Christiane Lüst, Claus Fussek beide Dipl. Soz. Päd.
Mail: forum(at)verhungern-im-heim.de

LG, Eva Franziska]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2073956/2073978/read.html#msg-2073978</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 16:28:26 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Ich fühle mich nicht verstanden ...</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2073974/read.html#msg-2073974</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Hallo, liebe Marge,

es passt schon zum Thema &quot;Ich fühle mich nicht verstanden&quot;, denn wer - außer Gott - kann wirklich sehen, was in uns vorgeht. 

Ich habe mich manchmal gefragt, warum man z.B., wenn ein Kind oder ein Schwerstkranker oder ein Tier leidet, so ein merkwürdiges erbarmendes Gefühl hat, das anders ist, als die Gefühle, die man hat, wenn andere Menschen einem von ihren Schicksalen erzählen. Bei mir ist es auf jeden Fall so. Ich empfinde dieses Gefühl viel schmerzhafter, als normalerweise. Ich denke, es ist die Hilflosigkeit des Wesens, die einen so &quot;jammert&quot;.
Vielleicht auch die Aussichtslosigkeit, die Situation ändern zu können. Man möchte die Person nur in den Arm nehmen und sagen &quot;sei ruhig, es wird alles gut&quot;. Doch wir wissen ja, dass das - zumindest hier auf Erden - wahrscheinlich nicht der Fall sein wird.

Nun haben wir auch noch die Verantwortung und wissen um unsere eigene Hilflosigkeit. Wir tun und tun und hoffen immer wieder auf einen Lichtblick und einen Trost. Oft werden wir ja auch reich beschenkt, wenn unser Tun tatsächlich zu mehr Freude bei dem Menschen führt.

Das Problem ist, dass diese Freude nicht bleibend sein kann (aber ist das nicht im Grunde bei allen Menschen so?). Der Unterschied ist nur der, dass man sich im gesunden Zustand oft unsterblich fühlt. Aber auch bei uns ist es ja so, dass wir nicht wissen, was in der nächsten Sekunde sein wird - auch wenn wir so tun, als wüssten wir es.

Ich vermute, die Schübe von vielen Demenzpatienten kommen unangemeldet. Es scheint, dass die Dinge auf der &quot;Festplatte&quot; zwar durchaus gespeichert sind, aber der Transport der Informationen falsch funktioniert und dadurch manches komplett durcheinander vermittelt wird. Dann vermischen sich Erlebtes, Gelerntes, Gefühle und die Gegenwart. Auch die Medikamente haben sicher einen Anteil - positiv wie negativ - am Geschehen im Gehirn.

Wir suchen Kontinuität, die gibt es aber nicht bei Demenzkranken. Ich falle immer in ein Loch, wenn meine Planung nicht gelingt. Auch wenn das manchmal nur Kleinigkeiten sind, dass meine Mutter z.B. mal - was sehr selten vorkommt - nicht zu motivieren ist für die geplanten Therapien. Wir sind darauf getrimmt, dass man etwas plant und dann das Geplante mehr und mehr Form gewinnt. Für unsere Angehörigen müssen wir auch planen, aber wir müssen auch damit rechnen, dass die Planung im Sande verläuft.

Und das Schrecklichste ist: die Menschen können sich nicht ausreichend mitteilen. Ob die von uns angenommenen Botschaften wirklich stimmen, wissen wir nicht. Wir wissen nicht, wie groß der Leidensdruck tatsächlich ist. Wir machen uns Sorgen, ob innerlich noch mehr Qual stattfindet, die wir nur nicht mitbekommen.

In all dieses Wirrwarr versuchen wir einzutauchen, wir geben uns mit in diese unfassbare Welt hinein - und sind doch niemals wirklich auf der Ebene des Kranken.

Ich meine, es gibt kaum eine Situation, die einem so deutlich zeigt, wie wenig man wirklich Zugang zum anderen hat, als in dieser Extremmsituation, in der wir Angehörige von Menschen mit einer Demenzkrankheit stecken.

Aber wir haben durch die intensive Beschäftigung mit den Menschen schon eine Art Zugang zu ihnen gefunden, das spielt sich auf vielen Ebenen ab. Man weiss ja, dass das Gefühl bei Demenzpatienten sehr intensiv sein kann. So ist es ja auch sehr wichtig, dass man selbst einen Halt hat und Geborgenheit, das überträgt sich.
Diese innere Verbundenheit haben fremde Pflegende natürlich niemals. 

Vielleicht ist uns selbst gar nicht bewußt, wie weit wir uns schon in diese geheimnisvolle Welt des anderen begeben haben? …
Ich denke, unsere Lieben lehren uns - ohne es zu ahnen - sehr viel über das Leben.

Ich kann mit all dem nur klarkommen, indem ich alle Not in die Hände dessen abgebe, der Himmel und Erde geschaffen hat, und daher auch genau weiß, was in dem kranken Menschen vorgeht. 

Soweit meine - vielleicht etwas unsortierten - spontanen Gedanken zu Ihrem Beitrag.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer wieder ermutigt werden in Ihrem Tun.
Viel Kraft und lieben Gruß, Eva Franziska

P.S.: Haben Sie schon meinen Tipp über die Youtube-Videos gelesen? Wir beide haben uns wirklich köstlich amüsiert. Das Lachen tat so gut. Man könnte diese Videos ja auch abspeichern und gemeinsam auf einem Laptop betrachten.



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Mein Steckbrief (Stand Januar 2012): Mutter, 88, betreut von mir (Tochter), 54, selbstständig. Keine weiteren Verwandten; Wohnen im selben Haus; Schweregrad: mittleres Stadium; Verstärkte Auffälligkeiten seit zirka 2006 nach Narkose wegen Arm-OP. Therapie nach Diagnose seit August 2009: Citalopram 20mg, Aricept 5mg, 1x/Woche Krankengymnastik wegen Gang-Ataxie; 1x/Woche tiergestützte Ergotherapie mit Hirnleistungstraining; 1x/Woche Begeitung bei kurzen Spaziergängen mit Gesprächaustausch und anschließendem Singen, oder einfache Gymnastikübungen). Ich versuche hauptsächlich mit Hilfe integrativer Validation (Nicole Richard) die Grundstimmung zu stabilisieren.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2073974/read.html#msg-2073974</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 16:20:15 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Feedback vom Seniorenheim durch Fragebogen ?</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2073956/read.html#msg-2073956</link>
      <author>marge09</author>
      <description><![CDATA[An alle, die eine Meinung hierzu haben.

Ich mache mir seit geraumer Zeit Gedanken darüber, wie ich an mehr Feedback über meine Mutter kommen kann. Es gibt kaum eine Möglichkeit, ihr Befinden genau zu hinterfragen. Ich würde gerne wissen, ob sie nachts inzwischen besser schläft, wie oft sie aufsteht, zu welchen Zeiten.... isst sie ihre Mahlzeiten komplett auf..... trinkt sie genug etc. Diese Informationen wären auch hilfreich für den nächsten Neurologentermin.

Ich habe die Möglichkeit, 2-3 Personen zu fragen, die zu meiner Zeit dann vor Ort sind. Aber es kommen immer nur Allgemeinheiten und der Hinweis, dass das die Mittagschicht, Frühschicht, Nachtschicht besser wissen müsste. Ich kann natürlich auch um eine Team-Besprechung bitten, wobei ich denke, dass es vielleicht Mitarbeiter gibt, die nicht ganz objektiv antworten, wenn die Chefin mit am Tisch sitzt. Außerdem wollte ich es nicht so aufbauschen.

Jetzt habe ich einen Fragebogen vorbereitet, in den man nur Kreuzchen machen muss und der natürlich auch anonym ist. Da ich als Angehöriger vom Heim derartige Fragebögen zur Heimqualität auch bekomme dachte ich, ist das vielleicht nicht der schlechteste Weg.

Ist das unverschämt, wenn ich das Personal bitte, diesen auszufüllen ? Hat jemand so etwas schon gemacht ? Gibt es solche Fragebögen vielleicht schon ? Habt Ihr eine Alternative ?

Danke und beste Grüße - Marge


____________________________________________________________________
Mein Steckbrief (Stand Jan 2011): Mutter (83) wurde betreut von Ehemann (83) und mir (Tochter 56), vollzeitberufstätig. Erste Hirnleistungsstörungen diagnostiziert in 1994. Im März 09 als &quot;mittelschwere&quot;  Altersdemenz eingestuft. Medikamente in 2009: 1 x wöchentlich Imap-Spritze, morgens und abends eine Piracetam Tablette. Seit Jan 10: Axura 5 mg morgens. Mit Axura deutliche Verbesserung in Wahrnehmung und Wortfindung. Wir werden wieder mit unseren richtigen Namen angesprochen, auch wenn sie nicht weiß, wer wir sind. Sie formuliert ab und zu wieder ganze Sätze, wenn auch kurze. Seit März 10 wieder mehr Stimmungsschwankungen, Weinen, Angst. Es kommen Rückenschmerzen und dadurch eingeschränkte Beweglichkeit hinzu. Ab 23.03. Fentanyl-Pflaster. Am 28.03. 10 Tage Krankenhaus wegen starker Durchfälle. Ab 06.04. auf mehrmaliges Anraten des Neurologen auf die geronto-psych. Abtlg. Dort bekommt sie Solian. Am 20.04.2010 Umzug in ein Seniorenheim. Weiterhin nur Solian (1/2 morgens und abends), nachts Pipamperonsaft (3 ml), sonst keine Medikamente.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
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      <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:51:54 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Ich fühle mich nicht verstanden ...</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2073952/read.html#msg-2073952</link>
      <author>marge09</author>
      <description><![CDATA[Liebe Eva-Franziska, 
ich missbrauche diesen Thread jetzt mal. Ich weiß sonst nicht wohin, mit meinem Kommentar, für den ich kein eigenes Kapitel eröffnen möchte. Es geht im weiteren Sinne auch um unsere eigenen Befindlichkeiten.

Kennt Ihr das auch, dieses Wechselbad der Gefühle, je nach Verfassung Eures Schützlings ?

Gestern war es einer der schlechten Tage, so dass ich dachte, meine Mutter überlebt die Nacht nicht, weil ihr Kopf jetzt platzt oder sonst was Abstruses passiert. Völlig aufgelöst kam sie mir schon entgegen, unverständlich gestikulierend, erzählend, als wäre etwas Gruseliges passiert. Jammernd an mich geklammert, („wir müssen hier weg, schnell, aber zusammen“) ist sie dann vor Erschöpfung auf dem Sofa neben mir sitzend eingeschlafen, eine volle halbe Stunde. Als sie dann wach wurde, hat sie nicht mehr geweint aber sie hat erzählt und erzählt, und wir sind langsam wieder zum normalen Programm übergegangen, Laufen, Essen, Spielzimmer, Bett etc.

Ich habe ganz oft den Eindruck, dass die Gemütsverfassung tatsächlich in kontinuierlichen Wellen auf und ab geht. Es geht alles prima, sie ist zufrieden, lächelt, küsst und umarmt alle, isst gut, so ungefähr eine Woche, manchmal anderthalb Wochen. 

Dann baut sich langsam etwas auf, sie wird unruhiger, erzählt „schlimme“ Geschichten, bei denen ich mich „sofort um etwas kümmern muss“ und „ich das sofort machen muss“. Ich beruhige sie, dass ich das morgen alles erledigen werde, da jetzt schon dunkel und spät und das ist auch in Ordnung. Ihre Unruhe steigert sich in den nächsten Tagen fast unmerklich noch etwas und dann kommt der Tag, der mich jedesmal umhaut. Sie ist so verzweifelt und erschöpft, dass es eben so läuft wie gestern und wir halten es beide kaum aus. Sie hat vor irgendetwas furchtbare Angst.

Ich bin fertig, wenn sie dann im Bett liegt und ich fahre, ich schlafe nicht und bin völlig gerädert und überdreht. Ich kann aber sicher sein, dass es am nächsten Tag wieder besser geht. (Bisher ist es jedenfalls so. Das wird natürlich auch nicht immer so bleiben.) Es ist fast ein zuverlässig, wiederkehrendes Muster.

Es ist ganz komisch, als müssten Gehirn und Körper einmal durch irgendeine Vorhölle, dann kurze Entspannung, damit sich das Ganze wieder langsam aufbaut und von vorn losgeht.

Hört sich ein bisschen abgedreht ab, aber so empfinde ich das. Das Pflegepersonal merkt natürlich nix. „Ja, tatsächlich ist uns gar nicht aufgefallen? Sie ist doch wie immer.“ (Das wäre ja noch schlimmer.)

Braucht nicht zu antworten. Ich musste es nur mal jemandem erzählen, der es vestehen wird.

Liebe Grüße - Marge

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Mein Steckbrief (Stand Jan 2011): Mutter (83) wurde betreut von Ehemann (83) und mir (Tochter 56), vollzeitberufstätig. Erste Hirnleistungsstörungen diagnostiziert in 1994. Im März 09 als &quot;mittelschwere&quot;  Altersdemenz eingestuft. Medikamente in 2009: 1 x wöchentlich Imap-Spritze, morgens und abends eine Piracetam Tablette. Seit Jan 10: Axura 5 mg morgens. Mit Axura deutliche Verbesserung in Wahrnehmung und Wortfindung. Wir werden wieder mit unseren richtigen Namen angesprochen, auch wenn sie nicht weiß, wer wir sind. Sie formuliert ab und zu wieder ganze Sätze, wenn auch kurze. Seit März 10 wieder mehr Stimmungsschwankungen, Weinen, Angst. Es kommen Rückenschmerzen und dadurch eingeschränkte Beweglichkeit hinzu. Ab 23.03. Fentanyl-Pflaster. Am 28.03. 10 Tage Krankenhaus wegen starker Durchfälle. Ab 06.04. auf mehrmaliges Anraten des Neurologen auf die geronto-psych. Abtlg. Dort bekommt sie Solian. Am 20.04.2010 Umzug in ein Seniorenheim. Weiterhin nur Solian (1/2 morgens und abends), nachts Pipamperonsaft (3 ml), sonst keine Medikamente.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2040134/2073952/read.html#msg-2073952</guid>
      <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 14:36:11 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Demenz und Alzheimer</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2073866/read.html#msg-2073866</link>
      <author>mikemi83</author>
      <description><![CDATA[Hallo, durch die  Diskussionen in letzter Zeit habe ich mich gefragt, was eigentlich die Unterschiede zwischen Demenz und Alzheimer sind. Hat da jemand eine Ahnung?]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
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      <pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:20:46 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Geeignete Spiele für Demenzkranke?</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/1041137/2073504/read.html#msg-2073504</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Hallo liebes Forum!

Hatte heute die Idee mit meiner Mutter lustige Katzenvideos auf Youtube anzuschauen. Ist super gut angekommen. Überhaupt sind Tierfilme ja für Demenzkranke sehr wohltuend. Ich denke, damit kann man mal die Stimmung etwas aufhellen.

Wollte Euch das als Tipp unbedingt mal weitergeben.

LG, Eva Franziska




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Mein Steckbrief (Stand Januar 2012): Mutter, 88, betreut von mir (Tochter), 54, selbstständig. Keine weiteren Verwandten; Wohnen im selben Haus; Schweregrad: mittleres Stadium; Verstärkte Auffälligkeiten seit zirka 2006 nach Narkose wegen Arm-OP. Therapie nach Diagnose seit August 2009: Citalopram 20mg, Aricept 5mg, 1x/Woche Krankengymnastik wegen Gang-Ataxie; 1x/Woche tiergestützte Ergotherapie mit Hirnleistungstraining; 1x/Woche Begeitung bei kurzen Spaziergängen mit Gesprächaustausch und anschließendem Singen, oder einfache Gymnastikübungen). Ich versuche hauptsächlich mit Hilfe integrativer Validation (Nicole Richard) die Grundstimmung zu stabilisieren.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
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      <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:58:08 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Metformin + Circadin</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/1921966/2073318/read.html#msg-2073318</link>
      <author>tommybonn</author>
      <description><![CDATA[Mit Metformin und Alzheimer ist das so eine Sache. Die Forscher die mit diesem Mittel sogar Mäuse (spezielle Alzheimer-Mäuse) heilen konnten, d. h. die Alzheimererkrankung sogar rückgängig machen konnten, werden von der Pharmaindustrie, aber auch von Universitäten, usw. ignoriert, ja teilweise sogar blockiert.

Derzeit forschen  fast alle Pharmaunternehmen im Verbund mit den Universitäten aber auch privaten Labors weltweit nach einem Mittel gegen Alzheimer. Bei den vielen Millionen Erkrankten wäre ein Heilmittel gegen Alzheimer auf das ein Pharmaunternehmen das Patent hätte, wie Geld selber drucken: eine fast unerschöpfliche Geldquelle. Deswegen steckt die Industrie Milliarden um Milliarden in die Erforschung eines Heilmittels für Alzheimer.

Und nun ist da  Metformin: Ein billiges Medikament das Alzheimer heilen kann und dessen Patent bereits ausgelaufen ist und das praktisch jeder produzieren kann und darf. Das wäre zwar für die Gesellschaft ein unglaublicher Gewinn, besonders für das Gesundheitswesen, aber niemand könnte damit Geld verdienen, weder die Industrie, noch die Universitäten und die Forschungslabore. Und all die Milliarden die die Pharmaindustrie bereits in die Medikamentensuche nach Alzheimer gesteckt hätte, wären umsonst gewesen.

Es hat einfach niemand Interesse an einem billigen, patentfreien Medikament gegen Alzheimer und wer doch Interesse zeigt, kriegt schnell einen über den Deckel. Die Forscher die die Wirkung von Metformin schon vor Jahren entdeckt und veröffentlicht haben, erhalten bis heute weder Gelder vom Staat noch von der Industrie oder öffentlichen Einrichtungen zur weiteren Erforschung. Dabei würden wenige hunderttausend Euro reichen. Universitäten die sich der Idee von Metformin gegen Alzheimer annehmen, erhalten von der Industrie keine Aufträge mehr, Zeitungen und Zeitschriften (normale wie online) die über Metformin und Alzheimer berichten, werden Anzeigen der Pharmaindustrie entzogen, etc. etc.

Ausserdem erhalten viele Universitäten Millionengelder von der Pharmaindustrie oder dem Staat für die Erforschung eines Mittels gegen Alzheimer und Metformin bedroht ihre Studien und eigene Forschung, weshalb sie Metformin als Konkurrenzprodukte betrachten statt als Chance und kleinreden.

Ich fürchte hier wird wie so oft der Profit einiger weniger vor das Gemeinschaftswohl aller gestellt; wie so oft in unseren Zeiten....

Beste Grüße 
Tom]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/1921966/2073318/read.html#msg-2073318</guid>
      <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 22:45:54 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>NACHTRAG: Sehenswert: 6.2.2012 um 22Uhr25 in 3sat</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/1782896/2072186/read.html#msg-2072186</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[&gt;&gt;&gt;&gt; Übrigens: 
Wenn man in Youtube eingibt: 
&quot;Ein Film über den Pflegealltag im Verborgenen&quot;, kann man als Vorschau einen 4minütigen Trailer anschauen.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/1782896/2072186/read.html#msg-2072186</guid>
      <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 23:33:25 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sorry, falsch abgesendet ...</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2072184/read.html#msg-2072184</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[... wollte das eigentlich bei dem Filmtipp absenden. Entschuldigung!]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2072184/read.html#msg-2072184</guid>
      <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 23:32:29 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Nachtrag: Wir wissen einfach nicht mehr weiter!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2072182/read.html#msg-2072182</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[&gt;&gt;&gt;&gt; Übrigens:
Wenn man in Youtube eingibt:
&quot;Ein Film über den Pflegealltag im Verborgenen&quot;, kann man als Vorschau einen 4minütigen Trailer anschauen.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2072182/read.html#msg-2072182</guid>
      <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 23:30:19 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Wir wissen einfach nicht mehr weiter!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2072062/read.html#msg-2072062</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Danke, Maria, für die Info. Hoffentlich finden Sie weiterführende Informationen. Alles, alles Gute, liebe Grüße, Eva Franziska.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2072062/read.html#msg-2072062</guid>
      <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 18:14:09 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Wir wissen einfach nicht mehr weiter!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2071902/read.html#msg-2071902</link>
      <author>Maria1972</author>
      <description><![CDATA[Hallo Louisianne und Eva Franzisca!
Ich werde mich morgen mit dem Arzt in Verbindung setzten.Vielleicht ist es Delirium und nict Demenz.Ich hab mich Nach deinem Hinweis im Internet durchgelesen und viele Symptome des Deliriums hat meine Schwiegermutter.Hoffentlich wird endlich eine richtige Diagnose gestellt damit wir sofort mit der Therapie anfangen koennen.
Ich werd euch vom Ergebnis berichten.Ich danke euch noch einmal recht herzlich das ihr an unserem Problem teilnehmt und uns dadurch Kraft und Hoffnung gebt.
Ich wuensche euch alles Gute
Liebe Gruesse
Maria]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2071902/read.html#msg-2071902</guid>
      <pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:40:04 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Wir wissen einfach nicht mehr weiter!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2071714/read.html#msg-2071714</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Hallo Louisanne (hallo Maria)!

Das ist vielleicht ein wichtiger Hinweis von Ihnen, Louisanne. Vielleicht könnte Maria das bei den Ärzten ins Gespräch bringen.

Auf der Seite von neuro24.de wird unter dem Link &quot;Allgemeines&quot; -&gt; Glossar -&gt; Delirium oder Delir eine - wie mir scheint - verständliche Erklärung zu dem Thema Delirium gegeben.

Auf jeden Fall ist es bei der Schwiegermutter wohl wichtig, eine gesicherte Diagnose zu bekommen. Es tut mir so leid, dass es in Griechenland so schwierig ist und ich hoffe, dass trotzem ein Weg gefunden wird zur richtigen Behandlung.

LG, Eva Franziska]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2071714/read.html#msg-2071714</guid>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:44:33 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Wir wissen einfach nicht mehr weiter!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2071700/read.html#msg-2071700</link>
      <author>Louisanne</author>
      <description><![CDATA[Hallo, Franziska,
ich finde es sehr ungewöhnlich, dass Alzheimer /Demenz bei einer fiebrigen Erkrankung plötzlich auftritt.

Die Symptome hören sich nach einem delirösen Zustand an. Möglicherweise haben sie sich dann durch die Aufregung (Krankenhaus, Untersuchungen) noch verstärkt.
Erscheinungen wie z. B. stundenlanges Beschäftigen mit dem Muster einer Decke erscheinen mir für eine Demenz im Frühstadium untypisch.
Herzlichen Gruß, louisanne]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2071700/read.html#msg-2071700</guid>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 15:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sehenswert: 6.2.2012 um 22Uhr25 in 3sat</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/1782896/2071310/read.html#msg-2071310</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Eine sehr interessante Dokumentation über pflegende Angehörige.

MEHR ALS ICH KANN
Ein Film über den Pflegealltag im Verborgenen

Montag, 6. Februar 2012
um 22.25 Uhr in 3sat
Ein Film von Herbert Link, Österreich 2011



Zitat aus der Programmvorschau:
&quot;In diesem Film kommen Menschen zu Wort, die einen anderen Menschen pflegen - ein oft jahrelang währender Pflegealltag, zum überwiegenden Teil von Frauen geleistet, der viele an die Grenzen des Möglichen bringt. Wie organisieren sich diese Menschen ihren Alltag? Mit welchen Problemen kämpfen sie? Gibt es ausreichend Hilfe für sie und die zu betreuenden Personen? Erfahren sie Anerkennung? Oder fühlen sie sich bei dieser Aufgabe allein gelassen? Was waren die Motive, eine Pflege zu übernehmen? Welche Gefühle können zugelassen werden und welche Bedürfnisse kommen zu kurz? Kann die Pflege neben allen Einschränkungen des Lebens auch ein Gewinn für Zwischenmenschliches sein? Oder frisst der Pflegealltag die Seele auf? Anhand von thematisch ausgesuchten InterviewpartnerInnen wollen wir den Fokus auf das Unsichtbare lenken, das in der Debatte um den Pflegenotstand oftmals ausgeblendet wird. Dabei werden auch die Erfahrungen von pflegenden Jugendlichen miteinbezogen.&quot;]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/1782896/2071310/read.html#msg-2071310</guid>
      <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 21:09:58 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Auf den Tod vorbereiten?!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2070198/2071032/read.html#msg-2071032</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Lieber Markus,
es ist wirklich traurig, von einem Arzt, der ja eine Vertrauensperson sein soll, so behandelt zu werden. Es ist sicher nicht bewußt böse gemeint gewesen, man könnte aber vermuten, dass er entweder so ausgepowert ist, dass er nur noch medizinisch denken kann, oder dass er grundsätzlich Menschen so sieht.

Ich würde diese Ansage aber andererseits als Hinweis nutzen, dass ein Abschied bald kommen kann und tatsächlich versuchen, die Zeit gut zu füllen mit Wesentlichem. Wenn es dann doch nochmals aufwärts geht, was ja auch möglich ist, um so besser.

Ich wünsche Ihrem Vater, dass er Frieden findet. Ich denke, der Zeitpunkt unseres Sterbens liegt in Gottes Hand und Gott kann Ihrem Vater begegnen, wo wir als Menschen nicht mehr durchdringen können. Ich werde ihn ins Gebet einschließen.

Viel Kraft für Sie und Ihre Mutter,
LG, Eva Franziska]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2070198/2071032/read.html#msg-2071032</guid>
      <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 22:35:36 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Wir wissen einfach nicht mehr weiter!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2071026/read.html#msg-2071026</link>
      <author>Eva Franziska</author>
      <description><![CDATA[Liebe Maria!

Sie müssen sich nicht entschuldigen! Hier im Forum wissen wir alle, wie sehr man als Angehöriger gefordert ist, so dass man oft die üblichen Dinge nicht mehr schafft. Trotzdem freue ich mich immer sehr, wenn jemand auf meine Gedanken antwortet.
 
Wie geht es denn weiter? Soweit ich es lese, bekommt Ihre Schwiegermutter ja nichts gegen die Demenz. Ist Parkinson sicher diagnostiziert. Es ist, glaube ich, anfangs nur sehr schwer zu diagnostizieren. Demenz beim Parkinson-Syndrom kommt auch vor.

Da, denke ich, wird dann auch unterschiedlich behandelt. Es wäre also wohl eine sichere Abklärung wichtig. Ich hoffe, sie finden die Möglichkeit.

Es ist ja ganz toll, wie Sie sich bemühen. Wenn es Demenz ist, ist übrigens wichtig zu bedenken, dass es immer besser ist, dem Kranken in allem Recht zu geben und ihn zu bestärken. Jede Kritik führt bei ihm zu weiterer Unsicherheit und Überforderung und dann auch schnell zu Aggressionen. 
Es ist sehr hilfreich, sich auszutauschen und von anderen zu hören. Mir haben da ein paar Gute Bücher und Videos im Internet sehr geholfen. Man lernt und wächst hinein. Es ist ein Umdenken in eine andere Welt und es kann auch schön sein, einem Menschen helfen zu können. Man lernt so viel über den Wert des Lebens.

Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn die Umgebung sie nicht versteht. Einerseits kann es niemand verstehen, der es nicht selbst erlebt hat, andererseits haben viele auch Angst und wollen es nicht wahrhaben. Wegen der Berichte in den Medien meinen manche, sie hätten eine Ahnung, haben aber in der Tiefe nichts begriffen. Es ist zu facettenreich als dass Unkundige uns verstehen können. Ich habe es selbst bei einer guten Pflegeleiterin auf einer Abteilung für Schwerstdemenzkranke festgestellt, mit der wir befreundet sind. Sie hat unwahrscheinlich viele Kenntnisse und Verständnis, aber immer wieder in den Gesprächen macht sie Vorschläge, die bei Demenzkranken einfach nicht durchführbar sind. Selbst sie kann es sich nicht vorstellen, was diese Krankheit fordert. Sie ist uns aber trotzdem sehr hilfreich, und sie glaubt mir wenigstens. Das ist selten.

Vielleicht gibt es bei dieser Griechischen Vereinigung eine Informationsmöglichkeit?
Greek Association of AD and Related Disorders
Petrou Sindika 13
Thessaloniki
Hellas
Greece
Tel/Fax : +30 2310 810 411
Helpline: +30 2310 909 000
Email: info(at)alzheimer-hellas.gr
Web: alzheimer-hellas.gr

Ich wünsche Ihnen beiden ganz viel Kraft und trotz allem auch Freude für diesen Dienst.
Lieben Gruß,
Eva Franziska




.............................................................................................................................................................................................................................................
Mein Steckbrief (Stand Januar 2011): Mutter, 88, betreut von mir (Tochter), 54, selbstständig. Keine weiteren Verwandten; Wohnen im selben Haus; Schweregrad: mittleres Stadium; Verstärkte Auffälligkeiten seit zirka 2006 nach Narkose wegen Arm-OP. Therapie nach Diagnose seit August 2009: Citalopram 20mg, Aricept 5mg, 1x/Woche Krankengymnastik wegen Gang-Ataxie; 1x/Woche tiergestützte Ergotherapie mit Hirnleistungstraining; 1x/Woche Begeitung bei kurzen Spaziergängen mit Gesprächaustausch und anschließendem Singen, oder einfache Gymnastikübungen). Ich versuche hauptsächlich mit Hilfe integrativer Validation (Nicole Richard) die Grundstimmung zu stabilisieren.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2071026/read.html#msg-2071026</guid>
      <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 22:06:36 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Wir wissen einfach nicht mehr weiter!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2070954/read.html#msg-2070954</link>
      <author>Maria1972</author>
      <description><![CDATA[Hallo Franziska!
Erstmal bitte ich dich tausend mal um Endschuldigung fuer meine verspaetete Antwort.Seit zwei Wochen lebt meine Schwiegermutter mit uns.Es geht ihr jetzt besser.Sie hat kein Fieber mehr,gestern hat sie sogar alleine gegessen.Also koerperlich geht es ihr gut,aber wir haben am Sonntag mit Exelon angefangen da sie verwirrt und sehr vergesslich ist.Zwichendurch wird sie sogar aggresiv und schimpft und ist sehr bockig.Oft weiss sie nicht wer wir sind und fragt wo ihre Mutter ist(die logisch schon lange gestorben ist)Sie kann sich an viele Sachen nicht erinnern .Nachts steht sie oft auf und deshalb schliessen wir die Haustuer zu.Ich schlafe zwar mit ihr zusammen im Zimmer aber  manchmal schlafe ich ein weil ich total kapput bin.
Alles deutet auf Demenz hin,so schwer es auch fuer uns einzusehen.Mein Mann und ich geben unser bestes damit es ihr gut geht aber zwichendurch hat sie Phasen sie schlimm sind.Aber das kennen alle hier im Forum besser als wir .
Ich wuensche dir alles Gute!
Vielen Dank nochmals fuer deine Antwort!
Liebe Gruesse
Maria]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2059860/2070954/read.html#msg-2070954</guid>
      <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:31:32 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Re: Auf den Tod vorbereiten?!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2070198/2070742/read.html#msg-2070742</link>
      <author>marge09</author>
      <description><![CDATA[Und ich dachte, mich könnte nichts mehr schrecken. Was für ein unsensibler Ignorant. Da kann ich nicht anders als zu wünschen, dass es ihm später ebenso ergeht. So etwas macht mich wirklich wütend. (Vorausgesetzt, Sie nehmen Ihre Mutter sehr wörtlich, denn sie ist sicher ziemlich erschöpft und verzweifelt und wird in eigenen Worten wiedergeben, wie sie es empfunden hat.)

Und &quot;die&quot; bekommen meist eine Lungenentzündung, weil man beim Essenreichen zu hektisch ist und Essensreste in die Lunge geraten sind, da der Schluckmechanismus nicht mehr sauber funktioniert, und das kommt eher bei einer Heimunterbringung vor und nicht zu Hause.

Mich wundert auch, dass der Neurologe bei einer so rasanten Verschlechterung den Patienten nicht sehen möchte.

Kann man sich auf den Tod des liebsten Menschen vorbereiten ? Ich könnte vielleicht Trost finden in einzelnen noch schönen Momenten. Ich möchte rückblickend sagen können, wir haben die Zeit, die uns blieb, wirklich voll ausgeschöpft, wir waren zusammen, der Angehörige hat das gespürt, er hat kein Schmerzen gehabt. Sie beide haben Ihr Bestes schon gegeben und es geht Ihrem Vater in seiner Situation besser als den meisten. Ich wünsche mir jeden Abend, ich könnte meine Mutter mit nach Hause nehmen. 

Sie sind da, das ist das Wichtigste für Ihre Eltern. Viel Mut und viel Kraft.

Beste Grüße - Marge

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Mein Steckbrief (Stand Jan 2011): Mutter (83) wurde betreut von Ehemann (83) und mir (Tochter 56), vollzeitberufstätig. Erste Hirnleistungsstörungen diagnostiziert in 1994. Im März 09 als &quot;mittelschwere&quot;  Altersdemenz eingestuft. Medikamente in 2009: 1 x wöchentlich Imap-Spritze, morgens und abends eine Piracetam Tablette. Seit Jan 10: Axura 5 mg morgens. Mit Axura deutliche Verbesserung in Wahrnehmung und Wortfindung. Wir werden wieder mit unseren richtigen Namen angesprochen, auch wenn sie nicht weiß, wer wir sind. Sie formuliert ab und zu wieder ganze Sätze, wenn auch kurze. Seit März 10 wieder mehr Stimmungsschwankungen, Weinen, Angst. Es kommen Rückenschmerzen und dadurch eingeschränkte Beweglichkeit hinzu. Ab 23.03. Fentanyl-Pflaster. Am 28.03. 10 Tage Krankenhaus wegen starker Durchfälle. Ab 06.04. auf mehrmaliges Anraten des Neurologen auf die geronto-psych. Abtlg. Dort bekommt sie Solian. Am 20.04.2010 Umzug in ein Seniorenheim. Weiterhin nur Solian (1/2 morgens und abends), nachts Pipamperonsaft (3 ml), sonst keine Medikamente.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2070198/2070742/read.html#msg-2070742</guid>
      <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:12:56 +0100</pubDate>
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      <title>Auf den Tod vorbereiten?!</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2070198/read.html#msg-2070198</link>
      <author>Markus72</author>
      <description><![CDATA[Meine Mutter war beim Monatlichen Neurologenbesuch,(sie geht alleine hin,und schildert das &quot;Verhalten&quot; meines Vaters). Der Neurologe hat ihr wohl ziemlich direkt gesagt: &quot;Er ist jetzt jetzt in einem Stadium wo er jeden Tag sterben könnte. Es kann gut sein das sie morgens aufwachen,und er liegt Tod neben ihnen. Meistens bekommen &quot;die&quot; dann eine Lungenentzündung,und dann.....
Eine ziemlich direkte und &quot;krasse&quot; Ansage finde ich. Muß man das so machen? Ist der Arzt schon so abgestumpft?

Ich lebe mit meinen Eltern alleine im Haus,getrennte Haushalte. Mein Vater ist 79. Seit 52 Jahren Verheiratet. Seit ca.10 Jahren Alzheimer. Richtig schlimm seit ca 1,5 Jahren. Hat sich sehr schnell,sehr stark verschlechtert.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2070198/read.html#msg-2070198</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 22:48:35 +0100</pubDate>
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      <title>Re: Demenz</title>
      <link>http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2069372/2070014/read.html#msg-2070014</link>
      <author>lohmar1</author>
      <description><![CDATA[Dies ist mir auch rätselhaft - habe in fast 20jähriger Bausanierung in Heimen gleichfalls dieses Phänomen beoabachtet. 

In der von mir geführten WG für demenzkranke Menschen sind seit April 2009 (Eröffnung) lediglich zwei Stürze feststellbar 
a) von der Bettkante nachts gegen 1.00 Uhr - hatte geträumt, springen zu müssen - Ergebnis ein &quot;herrliches Veilchen&quot; für fast drei Wochen - sonst keine Verletzungen - mittlere Demenz - Alter 89 Jahre
b) beim Hinsetzen auf die Toilette - morgens vca. 5.30 Uhr (wahrscheinlich, war noch nicht benutzt) vornüber hingefallen - Ergebnis: Nasenbein gebrochen. 
anfängliche Demenz - vermutlich Kreislaufschwäche - Alter 88 Jahre.

Beide Fälle während meiner Nachtschicht.

Aufgrund der bekannten Sturzgefahr (Stabilierung des Kreislaufs) haben wir ein umfassendes Seniorensport- und Physiotherapieangebot plus viel Gehen / Treppensteigen einschl. Laufband (an mind. drei Tagen der Woche jew. 1 Stunde).

Aus meinen aktiven Sportzeiten (Kunstturnen mit vielen Stürzen) würde ich zunächst schlußfolgern, dass die Extremitäten nahezu &quot;spannungs- und kraftlos&quot; und daher extrem beweglich / ausweichend sind und der Kopf dann als letztes auf den Boden aufschlägt. 

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Parkinson-Patienten oder Menschen mit epileptischen Anfällen; sie fallen oftmals, ohne sich ernstlich zu verletzen. Die Gliedmaßen sind entspannt - lediglich der Schulter-/Kopfbereich sind stark gefährdet. 

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass aufgrund ruhigstellender Medis das Reaktionsvermögen stark eingeschränkt war (Stürze insbesonder beim Treppen laufen). 

Aber: nicht immer sind Stürze die Ursache von blauen Flecken - in einem Fall &quot;rannte&quot; hier jemand gegen eine offen stehende Tür. War wohl sehr schmerzhaft; ein blaues Auge, dicke Nase waren die Folge.

Die hohe Häufigkeit von Stürzen könnte auf zu wenig Betreuung und mangelnde Sicherheitsvorkehrungen zurückzuführen sein. Aber da müßte man sich die Örtlichkeiten sehr genau ansehen. Manche Vorkehrung gegen Stürze ist in anderen Fällen &quot;kontraproduktiv&quot; und bedeutet eine erhebliche Erhöhung des Risikos. 

Ich bin wirklich kein Befürworter von Heimen - aber bei Stürzen könnte es für die Heimleitungen schon ziemlich &quot;heiß&quot; werden. Es gibt Krankenhäuser, die die Staatsanwaltschaft bei einer zu hohen Häufigkeit von Stürzen schon mal ansprechen oder das Verletzungsbild schon gravierend ist. Daher wird eigentlich viel getan (gebäudetechnisch, am Mensch selbst mit Protektoren, Bettgitter, Matten vor dem Bett, etc..), um STürze zu vermeiden. 

Ein Patentrezept gibt es nicht.]]></description>
      <category>Alzheimer</category>
      <guid isPermaLink="true">http://www.onmeda.de/foren/forum-alzheimer/2069372/2070014/read.html#msg-2070014</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:40:01 +0100</pubDate>
    </item>
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