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Startseite > Foren > Forum Alzheimer > Nach Lungenembolie und Gabe von Marcumar erhebliche Verschlechterung der Demenz

Forum: Alzheimer

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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  • (906 mal gelesen)
  • Status: Med-Beginner Stern

Meine Mutter hatte vor ca. 3 Wochen eine Lungenembolie aufgrund einer Thrombose am Oberbein. Die ersten Tage im Krankenhaus war sie gut gelaunt und redselig und erstaunlich klar. Seit sie Marcumar erhält, ist sie sehr verwirrt, isst kaum mehr etwas ( Geschmacksveränderung) und ist ruhelos in der Nacht. Ausserdem hat sie Angstzustände und lässt deshalb im ganzen Haus das Licht an. Sie ist sehr aggressiv und akzeptiert keine Pflegerin mehr.
Kann dies mit der Gabe von Marcumar zusammenhängen und welche Lösung gibt es.
Vielen Dank

Antworten zu diesem Thema:

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  • (326 mal gelesen)
  • Status: Senior Moderator

Hallo Leuchtenmüller,
mir ist zwar bislang kein Zusammenhang zwischen Marcumar und demenziellen Erscheinungen bekannt, aber mir fällt spontan ein, dass bei meinem Vater ebenfalls ein Thromboseverdacht und Behandlung mit blutverdünnenden Mitteln voraus ging und dass unmittelbar danach die Verwirrtheitszustände begannen.


Vielleicht können andere Mitglieder hierzu auch etwas sagen.
Überdenkenswert ist es auf jeden Fall.


LG Leona

  • (283 mal gelesen)
  • Status: Senior Moderator

An alle Forumsmitglieder!
Gibt es zu Marcumar und Thrombose Erfahrungswerte in Hinblick auf die beginnende oder bestehende Demenzerkrankung?

  • (288 mal gelesen)
  • Status: Med-Insider SternSternStern

Hallo,


Marcumar (Cumarin) kann in seltenen Fällen eine Hirnblutung auslösen und auch den Blutdruck erhöhen.


Ich halte nichts von dieser Substanz, deren Derivate man u.a. als Rattengift nutzt. Auch halte ich wegend der Inzidenz von HIT 2 nichts von Heparin. Mein Antikoagulantium der Wahl heißt Hirudin, ein leider sehr teurer, aus dem Blutegel gewonnener Stoff, der aber m.E. als sehr sicher einzustufen ist - zumal Blutegel und Mensch schon Millionen Jahre zusammen auf diesem Planeten leben. Heparin (z.B. Embolex) kann man aber auch absichern, wenn man zuvor bestimmte Bluttests macht. Ob das bei Cumarine auch geht, weiß ich nicht.


Mein Vorschlag zur Diskussion mit dem behandelnden Arzt lautet daher: Ausschluß cerebarler Blutungen, Wechsel des Antikoagulantium, Tests auf demenzielle Symptomatik, ggf. MRT, LP usw.


Vielleicht äußert sich der Experte noch dazu - ich bin leider nur Laie.


LG
Egon-Martin

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