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Forum: Alzheimer

Eröffnungsbeitrag des Themas:

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Datum
conny4
(1018 mal gelesen)
Status:

Hallo,
habe einen schlimmen verdacht. Weiß nicht, was ich noch denken soll. Meine Mutter glaubt, dass jemand in ihrer Wohnung war als sie weg war und am Küchentisch lagen dann plötzlich 20 Cent als sie zurückkam. Sie hat auch voriges jahr behauptet, dass ihr geld aus der wohnung gestohlen wurde, doch da hatte noch jemand einen Schlüssel zu ihrer Wohnung und ich habe ihr geglaubt. Nun hat sie mir gesagt, dass sie das Schloss gewechselt hat, gleich nachdem das mit den 20 Cent war. Mir macht Sorge, dass sie vor ein paar Wochen behauptet hat, dass ihr einige schriftliche Unterlagen fehlen, ihre Brille weg sei. Ich habe dann in der Wohnung geschaut, die Unterlagen waren da auch die Brille. Sie sagt jemand war in ihrer Wohnung und hat die Sachen wieder zurückgelegt. Sie ist auch fast ein bißchen aggressiv, obwohl wir beim letzten Telefonat gut miteinander gesprochen haben. Sie sagt auch ihr Personalausweis sei weg, sie war angeblich auf der Post und hat ihn in den Mantel gesteckt, er sei jetzt weg.
Sie nimmt Medikamente für das Herz. Man hat auch bei ihr am Gehirn etwas festgestellt. Die Hirnrinde sei zurückgegangen und Schwellungen seien da. Ein Arzt sagte mir von ihr, dass die Veränderungen weit über das Alter hinaus daseien. Sie ist 66 Jahre alt. Nun meine Frage, diese Gedanken, dass ihr etwas gestohlen worden ist, sind das Anzeichen für die Krankheit?
Danke bereits jetzt für Ihre Rückantwort, mache mir ernsthafte Gedanken und Sorgen, was los ist.
Mit freundlichen Grüßen
conny

Antworten zu diesem Thema:

Titel
Autor
Datum
Spruth, Charité
(485 mal gelesen)
Status:

Sehr geehrte Conny,
wahnhafte Überzeugungen, das Verlegen von Dingen (und andere Äußerungen von Vergesslichkeit) sowie Persönlichkeitsveränderungen (Reizbarkeit, Agressivität,...) können Ausdruck eines dementiellen Syndroms sein (ohne daß damit die Ursache klar wäre). Auch der "Rückgang der Hirnrinde" wäre hiermit vereinbar Was es mit den "Schwellungen" auf sich hat, kann ich Ihnen in diesem Zusammenhang nicht sagen.
Sie sollten sich mit Ihrer Mutter an eine Gedächtnissprechstunde, Adressen unter [www.alzheimerforum.de], oder einen spezialisierten Neurologen/Gerontopsychiater wenden, um die Erkrankung, sofern es sich um eine handelt, näher zuzuordnen und therapeutische Optionen zu ermitteln.
Mit freundlichen Grüssen,
Spruth

Datum/Zeit von Autor Thema
06.10.03 09:09 conny4 mutter:demenzkrank?
06.10.03 11:07 Spruth, Charité RE: mutter:demenzkrank?
Derzeit online: herirein
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