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Hallo liebe Foren Mitglieder,
ich ein 22 Jahre alter Absolvent bin ab und an vergesslich und Stotterer(leicht).
Nun habe ich eine CT hinter mir und es kam folgender Befund:
Supratentoriell:
mittelständiger Interhemisphärenspalt, Symmetrische Konfiguration der Seitenventrikel bds., Regelrechte Mark-Rinden Differenzierung in der T2g-Flash Sequenz erknnt man deutliche Singalauslöschungen i.S von Suszeptibilitätsartefakten symmetrisch im Stammganglienniveau. Des weiteren diskrete Signalanhebungen nativ im Stammganglienniveau rechtsbetont im Caput nucleus caudati sowie im Putamen bds. rechtsbetont. Leichtgradige native Signalanhebung auch im posterionen Thalamus rehts. Unauffällige Konfiguration des Balkens. Die Diffusion zeigt ebenfalls deutliche Suszeptibilitäten im Stammganglienniveau.
Befund:
Bilaterale Suszeptibilitätsartefakte i.S von Stammganglienverkalkungen bds...Nativdiagnostische Dichtealterationen im Stannganglienniveau rechtsbetont unter Einbeziehung des Putamens und Nucleaus caudatus rechtsbetont. Keine tumursuspekten, entzündlichen oder peritoneal ischämischen Veränderungen. Keine erkennbaren Dystrophäen.
Nun meine Frage was widerspielt dieser Bericht? Bin ich wirklich krank? Maßnahmen?Verbesserungen? Meine Neurologin meinte, es wären keine Symptome zu sehen mehr nicht!!!
Ich mache mir als "Junger Kerl" Gedanken....wäre für jeden Beitrag dankbar! MFG


Lieber WIF1988,
zu dieser Diagnose kann ich nichts sagen, das kann nur ein Facharzt richtig einordnen. Offensichtlich liegt aber nichts Auffälliges vor. Ich frage mich auch, ob bei Ihrer Symptombeschreibung (ab und an vergesslich und leichter Stotterer) im Alter von 22 Jahren, tatsächlich schon Verkalkungen zu befürchten sein könnten.
In diesem Forum werden Altersdemenzen besprochen und es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie betroffen sind.
Lassen Sie sich doch die Fremdwörter im Befund noch mal genau erklären. Artefakte sind zum Beispiel Erscheinungen, die nur durch die technischen Rahmenbedingungen der Untersuchungsmethode hervorgerufen werden und haben keinen medizinischen Grund.
Wie wäre es, wenn Sie einmal ihre Alltagsgewohnheiten überprüfen, ob Sie eventuell zu vielen Anreizen ausgesetzt sind und die Vergesslichkeit einfach eine Überforderung darstellt.
Wegen des Stotterns würde ich, wenn es Sie sehr belastet, noch mal die Neurologin fragen, wie Sie das "wegtrainieren" können. Allerdings ist ein wenig Stottern eigentlich nicht so störend. Eine Freundin von mir hat das auch manchmal, aber das ist für den Zuhörer kein Problem zu verstehen, was sie meint.
Vielleicht versuchen Sie mal bewußt, auch Ruhezeiten zu finden (z.B. einen Spaziergang durch den Wald, ohne Musik oder Sonstigem, auf der Bank sitzen und die Leute beobachten ...) und schauen dann, ob es besser wird.
LG, Eva Franziska


Es gibt eine Internetseite einer Uni, welche weiß ich jetzt nicht mehr, auf der ist ein Team, das derartige Hyroglyphen entschlüsselt, kostenlos.
washabich(dot)de
Gruß Marge
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 11.05.11 23:38 | WIF1988 | |
| 13.05.11 08:41 | Eva Franziska | |
| 13.05.11 09:15 | marge09 |
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