Startseite > Foren > Forum Alzheimer > Melatonin und L-Tryptophan


Sehr geehrter Herr Dr. Spruth, liebe ForenschreiberInnnen,
ich hörte, dass Melatonin v.a. in den USA sich einer großen Beliebtheit zur Selbstmedikation bei Schlafstörungen erfreut. Meine Frage daher: Ist es sinnvoll, demenzkranken Patienten Melatonin zu geben, um den oft gestörten Tag-Nacht-Schlafrhythmus zu behandeln?
Tryptophan ist eine Vorstufe zur körpereigenen Synthese des beruhigenden Neuromodulators (Transmitter, Botenstoff im Hirn) Serotonin. Frage: Ist es sinnvoll, das frei verkäufliche L-Tryptophan bei den o.g. Problemen zu verabreichen?
Danke vorab für die Antworten!
Mit freundlichen Grüßen
Egon-Martin



Sehr geehrter Egon-Martin,
mit Tryptophan habe ich keine Erfahrung, da ich es bisher noch nie eingesetzt habe, Melatonin hingegen schon, ohne daß es mich überzeugt hätte. Es gibt aber offentsichtlich immer wieder Fälle, wo es wirkt. So berichteten mir Kollegen erst kürzlich wieder von einem Fall, wo sie es erfolgreich eingesetzt hätten. Im Einzelfall kommt es auf einen Versuch an. Da es aber auch andere Möglichkeiten der Therapie von Schlafstörungen gibt, schildern Sie doch bitte noch einmal den bisherigen klinischen und Behandlungsverlauf.
Mit freundlichen Grüßen,
Spruth
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 10.11.09 11:37 | EgonMartin | |
| 01.12.09 00:06 | Spruth, Charité |
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