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Liebe LeidensgenossInnen,
hier ein paar heitere Geschichten aus unserem Urlaub letzten Sommer in Südfrankreich.
Wir sind mit dem Wohnmobil bis zum Mittelmeer gefahren, dort haben wir meistens bis ca. 14:00h am Strand verbracht mit Gepäck wie für Familien mit Kleinkindern: Luftmatratze, Stuhl, was zu essen, was zu trinken, Windeln zum wechseln usw. Es war herrlich, der Strand sehr ruhig (Vorsaison), mein Mann hat irgendwas (???) im Sand gesucht, oder auf der Luftmatratze geschlafen, oder ist mit meiner Unterstützung ein paar Zentimeter (!) ins Wasser gegangen. Das will ich dieses Jahr auch wieder probieren. "Generalprobe" ist über Ostern ein paar Tage wegfahren.
Nun zum "Lernen": Mein Mann ging jeden Morgen mit mir in das Lebensmittelgeschäft zum Einkaufen, am 4. o. 5. Tag sagte er deutlich "Bon jour", weil er das immer von mir gehört hatte. Außerdem konnte er äußern, was er zum Frühstück wollte : Kokoron = croissant, toll, was? Allerdings kam das nur 2x oder 3x vor, aber ich habe mich riesig darüber gefreut.
Überhaupt gab es mit ihm keinerlei Probleme auf Campingplätzen, da sie eingezäunt sind und er "frei" laufen konnte und die meisten Mitcamper auch mit "aufgepasst" haben. Wenn ich ihn gesucht habe, wurde mir von den anderen direkt gezeigt, wo er sich gerade aufhält. Viele haben sich mit mir über die Krankheit unterhalten, weil irgendwie auch jeder jemanden kannte mit dieser Krankheit. Allerdings meinten die meisten erst, dass mein Mann einen Schlaganfall hatte, weil er noch so jung ist (und noch viel jünger aussieht!), und seine Hände/Arme etwas steif angewinkelt hält.
Im Januar letzten Jahres bin ich und eine Begleitperson mit ihm zu seiner Mutter nach Bukarest geflogen. Wir haben ihn einige Wochen vorher bereits vorbereitet, in dem wir ihm jeden Tag erzählt haben, dass wir zu seiner Mutter nach Rumänien fliegen. Kurz vorher fragte ihn dann die Nachbarin: du fliegst ja bald nach Rumänien, er als Antwort: ja, zu Mama. Es ist erstaunlich, was sein Gehirn doch noch alles verarbeiten kann.
Im Februar, über Karneval werden wir es wieder probieren, auch jetzt erzähle ich ihm vom Flugzeug, von seiner Mutter,von seinem Geburtstag am Rosenmontag usw. Hoffentlich geht es wieder so gut wie im letzten Jahr (für diese Zwecke nehme ich auch wieder Melperon mit, falls er sehr ängstlich sein sollte).
Frage an die Spezialisten: gibt es zur kurzfristigen Beruhigung andere Mittel?
Dolofana
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
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| 14.01.09 09:07 | dolofana |
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