Startseite > Foren > Forum Alzheimer > Hat meine Mutter Demenz?
Meine Mutti ist jetzt 61 Jahre alt und wir machen uns langsam große Sorgen, weil sie fast alles vergisst, was man ihr erzählt. Wenn ich mit ihr ein Gespräch führe, fragt sie mich mind. 3 x die gleichen Sachen, die ich ihr 20 min. vorher ausführlich erzählt habe. Ihre Vergesslichkeit beschränkt sich fast ausschließlich auf Gespräche, aber es ist schon fast auffällig, dass mich ihre Schwestern auch schon angesprochen haben. Depressive Phasen hat sie zwar auch, die sind aber denke ich im normalen Bereich, da sie sich im Moment nicht so wohl fühlt, wo sie momentan wohnt und sie sich in ihrer Beziehung auch nicht mehr so wohl fühlt. Ist das jetzt nur Verwirrtheit oder müssen wir damit rechnen, dass die eine Demenz bekommt bzw. schon hat?
Genauso fing es bei meiner Mutter an, sie war 54 Jahre alt.
Sie fragte meine Freundin bestimmt 4 mal ob sie Geschwister habe, was auch auffällig war das sie den ganzen Tag ihren Geldbeutel ,Schlüssel suchte. Geht frühzeitig zum Arzt ich kann das Zentralinstitiut für seelische Gesundheit in Mannheim empfehlen...wünsche dir das es nur der Streß ist.
Liebe Grüße
Ulrike
Liebe Sandra,
Ulrike schreibt es, ich würde es ebenso empfinden.
Etwas stimmt nicht, aber was ?
Ich finde es sehr lobenswert, dass Sie ihre Mutti so gut kennen, dass es Ihnen auffällt und es nicht abtun.
Es kostet viel Überwindung, solche Verdachtsmomente zumindest an dieses anonyme Forum zu senden, sich damit auseinanderzusetzen zu wollen....
Ganz oft werden solche Defizite lange Zeit übertüncht und man möchte selbst nicht dem Tiger ins Auge schauen..lieber an lapidare Probleme glauben.
Es ist eine normale Abwehr, weil wir Menschen sind, die allesamt lieber Friede, Freude, Eierkuchen möchten..........nicht hässliche Krankheiten.
Nutzen tut es nichts.
Wenn Sie das Gefühl haben, da ist eine merkbare Verhaltensänderung, dann sollten Sie und der Partner von Mutti einen Besuch beim Neurologen zur Abklärung anstreben..oder den ersten Schritt machen über einen guten Hausarzt, dem Sie aber bitte in einem persönlichen Gespräch, das mitteilen, was sie beobachten und der Partner bestimmt auch...gehen Sie zusammen...vorher hin ....Ihre Mutter wird wahrscheinlich Arzt erzählen, alles ist okay...und dann wird sie mit Antidepressiva und auf Kindheitstraumata behandelt...wenn man nicht den richtigen Arzt erwischt.
Nein, finden Sie es heraus, was es ist...
Wie gesagt, kann harmlos sein, vielleicht ist es auch eine
AD. Selbst wenn sich das herausstellt, aber dann kann man was tun und man weiss, womit man es zu tun hat.
Das ist ein riesengrosser Unterschied...weil man dann auch anders damit umgehen lernen wird.
Ich glaube mal forsch, dass die Unstimmigkeiten in der Beziehung vielleicht daher kommen, weil ihre Mutti
aufgrund der Kurzzeitgedächtnisstörungen sich kritisiert fühlt, in eine Ecke gedrängt, beleidigt ist, sich ungerecht behandelt fühlt...das kann gut sein.
Liebe Grüsse
Auguste D.
Sehr geehrte Frau S.,
es ist richtig, was die anderen Forenteilnehmer Ihnen raten. Eine Abklärung der Beschwerden ist unbedingt zu empfehlen, insbesondere, wenn es sich wie bei Ihrer Mutter um solch "ausgestanzte" Defizite handelt.
Mit freundlichen Grüssen,
Spruth
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 22.01.05 14:45 | Sandra S. | |
| 22.01.05 17:36 | Ulrike38 | |
| 23.01.05 22:58 | Auguste D. | |
| 24.01.05 20:00 | Spruth, Charité |
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