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... und wie finde ich den fachlich richtigen Facharzt für diese Spezialität?? Spezielle Hinweise in den Telefon-Registern kann ich nicht finden, jeder ist Neurologe/Psyschiater.
Gute ärztliche Ratschläge habe ich bekommen. U.a. entsprechende Gehirnnahrung einnehmen?? Kann mir jemand zu beiden Fragen etwas sagen??
Lieber "Alzianfänger"!
Was hat Sie denn veranlasst, sich diesen Benutzernamen auszusuchen?
Wurde die Krankheit Alzheimer bei Ihnen diagnostiziert?
Ich lebe mit der Diagnose einer Vorstufe dieser Krankheit und habe, was die Arztsuche betrifft, die folgende Erfahrung gemacht:
Für die Diagnose der Krankheit und ihre medikamentöse Behandlung gibt es sehr klar beschriebene Vorgangsweisen, sodass jeder Facharzt für Neurologie und Psychiatrie damit zurecht kommen müsste. Auch in Gedächtnissprechstunden müsste man Ihnen weiterhelfen können.
Ich sehe die eigentliche Schwierigkeit weniger darin, Ärzte zu finden, die sich mit der Krankheit auskennen, als solche zu finden, denen man als Betroffener auch vertrauen kann. Wer fürchten muss, den Verstand zu verlieren, braucht einen Arzt an seiner Seite, der Verständnis und Gespür für ihn hat und ihn individuell bestmöglich und ehrlich berät. Solche Ärzte sind schwer zu finden. Leider ist es viel üblicher, den Patienten anzulügen und mit Halbwahrheiten zu überlisten und hinter seinem Rücken die Fäden zu ziehen. Ich kann Ihnen nur raten, sich gut zu informieren und sich zu keiner ungewünschten Untersuchungsmethode drängen zu lassen. Die Hilfe, die von ärztliche Seite dem Alzheimerkranken angeboten werden kann, ist so bescheiden, dass sie keine Kränkung und Demütigung des Patienten rechtfertigt!
Hat Ihnen der Arzt, der Ihnen den Tipp mit der Gehirnnahrung gegeben hat, nicht genauer gesagt, was er damit meint? Es gibt schon allerlei, was angeblich helfen soll, vom grünen Tee angefangen über Ginkgo bis hin zu diversen Anti-Aging-Produkten und speziellen Zuckerarten. Aber die Wirkungsweise dieser Produkte ist sehr umstritten.
Geistige Aktivität (zum Beispiel Beschäftigung mit Fremdsprachen), soziale Kontakte und viel Bewegung in frischer Luft gelten - nach meinem Wissen - als die besseren Schutzmaßnahmen!
Alles Gute und liebe Grüße
Maria55
Liebe "Maria55", danke für die ausführliche Antwort. Meine Gedächtnisschwäche hat so zugenommen und die Selbsttests haben mich davon "überzeugt" das es langsam/schnell bei mir beginnt u.
stehe dazu so das mir dieser Name einfiel. Sorry das ich jetzt erst Antworte, bin nicht immer da.
Die Problematiken mit den Ärzten sind mir aus anderen Bereichen
bekannt (Bin Leistungssportler mit u.a. daher enstandenen Verletzungen u. wenn ich mir nicht selbst geholfen hätte wär ich im Rollstuhl). Anrufe bei einigen Ärzten haben mich veranlaßt auf diese Seiten meine Anfrage zu stellen. Denn das Berufsbild eines Neurologen über Psyschaterie ist überwältigend.
Es gibt eben wie in allen Berufen etwa 10% sehr gute, 10% gute, 15% mittelmäßige und den Rest können wir vergessen.
LG v Anfänger
Achso, hinsichtlich der Gehirnnahrung. Das war eine sehr verständnisvolle Internistin der ich davon erzählte, die mir diesen Hinweis natürlich mit gewissen Zweifeln gab. Aber in meiner Schulzeit hatte ich Schwierigkeiten. Werde ich nie vergessen. Meine Mutter kaufte mir Biocithin, weiß nicht ob es das überhaupt noch gibt, jedenfalls die Schulleistungen verbesserten sich danach erheblich. LG v Anfänger


Lieber Alzianfänger,
wie wäre es, wenn sie einen Neurologen in Ihrer Nähe einmal aufsuchen und um ein Kennenlerngespräch oder einen "Vorstellungstermin" bitten. Fragen vielleicht schriftlich mitbringen und darum bitten, die Antwort gleich aufschreiben zu dürfen (man ist beim Arzt manchmal so beansprucht, dass man beim Herausgehen wichtige Dinge schon vergessen hat). Ich würde auch noch keinen Folgetermin oder Untersuchungen vereinbaren, sondern sagen, dass man später sich meldet. So können Sie zu Hause noch mal überlegen, ob es für Sie der richtig Arzt ist und eventuell noch einen anderen aufsuchen. Auf jeden Fall sollten Sie auch eine Person Ihres Vertrauens mitnehmen, von der Sie sich vorstellen könnten, dass sie auch weiterhin bereit wäre, Sie zu begleiten und die für Sie auch Notizen machen kann.
Schreiben Sie viel auf oder bitten andere, Auffälligkeiten zu nennen, dann kann man die Therapien besser auswählen. Die Areale, die besonders betroffen sind, sind bei jedem anders und Ergo- oder Physiotherapien nützen viel, wenn sie an den richtigen Schwachstellen ansetzen. Je besser man die erkennt, um so eher kann geholfen werden.
Was Ernährung anbelangt, habe ich bei meiner Mutter (die an der Alzheimer-Krankheit leidet) festgestellt, dass viel frische Kost hilft, vor viiiieeeeele frische Kräuter, auch Wildkäuter (haben Sie einen Garten?), gutes Eiweis (kein Schweinefleisch, wenig rotes Fleisch und lieber gutes Fleisch und davon weniger), lieber eher Vollkornnudeln, -reis, -brot, Brot ohne Ausszugsmehl, Nüsse, bes. Walnüsse, und AUSREICHEND Wasser (keine Säfte oder irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel - nur wenn ein Mangel nachgewiesen wurde)und KEINE Sachen mit zig Zusatzstoffen.
Alles Gute, wenn Sie etwas genauer über Ihre Lebenssituation schreiben, können wir vielleicht noch ein paar Anregungen geben.
Liebe Grüße,
Eva Franziska
Liebe Eva Franziska, danke hat mir alles geholfen.
LG Reiner
| Datum/Zeit | von Autor | Thema |
|---|---|---|
| 25.10.11 18:12 | Alzianfänger | |
| 27.10.11 22:35 | Maria55 | |
| 28.10.11 17:20 | Alzianfänger | |
| 28.10.11 17:29 | Alzianfänger | |
| 04.11.11 18:10 | Eva Franziska | |
| 07.11.11 15:12 | Alzianfänger |
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