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Meine Mutter hat seit Anfang der 80er Jahre Alzheimer, bereits 1986 waren auf einer Computertomographie dramatische Veränderungen des Gehirns zu erkennen. Ich habe sie bis Ende 1996 zuhause gepflegt – über den Zeitpunkt hinaus, an dem sie noch einen Unterschied zwischen Haus- und Heimunterbringung realisieren konnte. Nun liegt sie seit Jahren in einem gut geführten Heim, längst ohne irgendetwas mitzubekommen – und ohne bedrohliche gesundheitliche Probleme. Sie ist 79 Jahre alt, ihr Zustand stabil.
Wir müssen jetzt EUR 180.000,- Heimkosten nachzahlen, dazu kommen monatlich EUR 1.400,-. Das heisst unsere Wohnung verkaufen und mit einer kaum zu bewältigenden Last in die Zukunft gehen – oder eine andere Form der Unterbringung finden, die uns nicht ruiniert.
Meine Mutter ist nicht gestorben, aber sie ist längst nicht mehr auf dieser Welt, längst nicht mehr sie selbst. Gibt es andere Fälle, in denen Alzheimerpatienten ein Vierteljahrhundert mit der Krankheit leben ?
Gibt es alternative Formen der Unterbringung für meine Mutter ?
Ich freue mich über jede Anregung ! Peter Saborowsky
Im Moment tut sich sehr viel - und ich bin perplex über die Möglichkeiten "hier" - die ich bis vor ein paar Tagen nicht kannte. Es wird einige Tage oder Wochen dauern, aber ganz sicher kommt noch eine Meldung von mir ! Und ich danke allen, die sich engagiert haben. Bis bald ! Peter



Sehr geehrter Herr Saborowsky,
auf Ihre medizinische Frage kann ich Ihnen mitteilen, daß ich anekdotische Berichte über sehr lange, bis zu 20 Jahre andauernde Verläufe kenn, aber noch von keinem über 25 Jahre andauernden gehört habe. Auch vor dem Hintergrund, daß Ihre Mutter bei Erkrankungsbeginn erst Mitte 50 gewesen ist, sollte grundsätzlich an der Diagnose einer Alzheimer-Erkrankung gezweifelt werden.
Halten Sie uns bitte bezüglich Ihres Rechtsstreites weiter auf dem Laufenden.
Viel Erfolg im kommenden Jahr,
Spruth
Hallo Frau (?) Spruth !
Nach den Erfahrungen mit dem Bruder meiner Mutter, dessen Vormund ich war, gab es für uns kaum Zweifel, dass auch meine Mutter Alzheimer hatte - was von einer Computertomographie 1986 zweifelsfrei und auch vom Laien erkennbar bestätigt wurde. Unsere Tochter ist 1993 geboren, meine Mutter konnte sie nie wahrnehmen. Als ich sie 1996 ins Heim gab war der Zeitpunkt längst verstrichen, an dem sie hätte unterscheiden können zwischen Heim und Zuhause.
Ich kann nicht wirklich sagen, ob sie "lebt", definitiv ist meine Mutter nicht mehr auf dieser Welt. Ihr Bruder wurde in einem privaten Heim buchstäblich "eingeschläfert" - obwohl ich ausdrücklich klar gemacht hatte, dass Medikamente wenn überhaupt nach Absprache mit mir verabreicht werden dürften. Im Nachhinein muss ich sagen, dass dieses "Einschläfern" "menschlicher" erscheint als das nun jahrzehntelange dahinsiechen meiner Mutter.
Mit größter Freude würde ich ihre letzten zehn Jahre gegen eine Stunde mit ihren Enkelkindern tauschen - und ich weiss zu 100 % dass genau dies der Wunsch wäre den sie wählen würde. Wenn sie könnte.
Ihnen ein frohes neues Jahr ! Es tut gut etwas Anteilnahme zu spüren. Herzliche Grüße, Peter Saborowsky
Hallo Herr Spruth !
Nach den Erfahrungen mit dem Bruder meiner Mutter, dessen Vormund ich war, gab es für uns kaum Zweifel, dass auch meine Mutter Alzheimer hatte - was von einer Computertomographie 1986 zweifelsfrei und auch vom Laien erkennbar bestätigt wurde. Unsere Tochter ist 1993 geboren, meine Mutter konnte sie nie wahrnehmen. Als ich sie 1996 ins Heim gab war der Zeitpunkt längst verstrichen, an dem sie hätte unterscheiden können zwischen Heim und Zuhause.
Ich kann nicht wirklich sagen, ob sie "lebt", definitiv ist meine Mutter nicht mehr auf dieser Welt. Ihr Bruder wurde in einem privaten Heim buchstäblich "eingeschläfert" - obwohl ich ausdrücklich klar gemacht hatte, dass Medikamente wenn überhaupt nach Absprache mit mir verabreicht werden dürften. Im Nachhinein muss ich sagen, dass dieses "Einschläfern" "menschlicher" erscheint als das nun jahrzehntelange dahinsiechen meiner Mutter.
Mit größter Freude würde ich ihre letzten zehn Jahre gegen eine Stunde mit ihren Enkelkindern tauschen - und ich weiss zu 100 % dass genau dies der Wunsch wäre den sie wählen würde. Wenn sie könnte.
Ihnen ein frohes neues Jahr ! Es tut gut etwas Anteilnahme zu spüren. Herzliche Grüße, Peter Saborowsky

Mchte ihnen einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr wünschen und hoffe sie können in ihrer Rechssache etwas bewirken.Wünsche ihnen den Mut und die Kraft alles weiter durchzustehen:-)
Herzlichen Dank !! Und auch Ihnen alles Gute für das frische Jahr. Beste Grüße, Peter Saborowsky
Ich glaube nicht, dass es rechtlich möglich ist, dass das Vermmögen der Kinder in der Art und Weise angegangen wird. Eine Wohnung dient schließlich der eigenen Alterssicherung und soweit ich informiert bin wird nicht verlangt, dass so etwas verkauft werden muss. Auch ist der Zugriff auf Vermögen des Schwiegerkindes meines Erachtens nicht so ohne weiteres möglich. Da sollten Sie sich aber dringend mal von einem Anwalt beraten lassen.
Gruß
Hallo Saborowksy, gibt es in Ihrer Rechtssache etwas Neues? Es würde mich interessieren, ob Sie vorankommen und ob das Schlimmste abgewendet ist? Gruß Leona
Hallo,
habe gerade dein Beitrag gelesen.Schalten sie mal einen Anwalt oder Steuerberater ein.Meine Schwester hat gerade ihr Haus verkauf,das ganze Geld auf dem Konto und muss keinen cent zahlen.Mein Vater ist anfang Januar ins Heim gekommen,die Rente reicht nicht dafür der Rest wird vom Sozialamt getragen und meine Mutter bekommt jetzt auch Sozialhilfe.Meine Schwester sagte solange wir nicht über 100.000.- im Jahr verdienen stellt das Amt keine Ansprüche.Also irgendwas läuft bei ihnen gewaltig schief!Lieben Gruß Conny
Mir ist noch was eingefallen,die einzige Erklärung wäre wenn das Heim 10 Jahre nur das Pflegegeld und die Rente bekam.Die Kosten damit nicht gedeckt wurden und sie versäumt haben einen Antrag auf Beihilfe zustellen.Das Heim Meines Vaters kostet 3300.-im Monat.Würde das Sozialamt nicht aufkommen würden sich in 10 Jahren ca.120.000.-EUR anschulden.Gruß Conny
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