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Autor: Onmeda-Redaktion
Die Wundversorgung bei kleinen Verletzungen, die höchstens mit geringer Blutung einhergehen, ist einfach: Bei solchen Wunden reicht ein Pflaster. Wenn Sie eine Wunde mit einem Pflaster versorgen, gehen Sie am besten wie folgt vor:
Zur Wundversorgung bei größeren, aber oberflächlichen Wunden mit geringer Blutung ist ein einfacher Schutzverband ausreichend. Soweit vorhanden, verwenden Sie dafür am besten steriles Verbandsmaterial. Fusselndes, nicht steriles Material (wie Papiertaschentücher) ist für den Wundverband nicht geeignet. Auch Wundsalben, Pasten, Gelees, Puder oder Ähnliches darf man bei der Erstversorgung niemals auf eine Wunde auftragen.
Befindet sich die Verletzung an Kopf, Hals, Bauch oder Rücken, können Sie die sterile Wundauflage mit ausreichend langen, parallel aufgebrachten Heftpflasterstreifen fixieren; an den Armen oder Beinen ist zur Fixierung eine Mullbinde geeignet. Sobald der Verband zur ersten Wundversorgung angelegt ist, ist es ratsam, dass er an Ort und Stelle bleibt, bis sich medizinisches Personal um die weitere Versorgung der Wunde kümmert. Außerdem ist es wichtig, dass der Verband möglichst fest sitzt, damit sich die Wundauflage auf der Wunde nicht verschiebt.
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