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Stand: 21. Dezember 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Unter Wundheilung versteht man alle Prozesse, die dazu führen, dass eine Wunde sich wieder schließt. Dabei bildet der Körper neues Gewebe und lässt neue Blutgefäße entstehen.
Um eine Wunde zu verschließen, kann der Körper zwei verschiedene Mechanismen der Wundheilung nutzen – die Regeneration oder die Reparation:
Die Wundheilung läuft dabei in verschiedenen Phasen ab:
Bei den verschiedenen Phasen der Wundheilung ist jedoch zu beachten, dass sich diese überlappen. Sie sind keine zeitlich fest definierten Abschnitte.
Mediziner unterscheiden zwei verschiedene Formen der Wundheilung:
Von einer primären Wundheilung spricht man, wenn die Wundränder glatt sind und dicht beieinander liegen. Ist die Wunde sauber, heilt diese Art der Wunde in der Regel sehr schnell und hinterlässt keine oder eine kaum sichtbare Narbe. Primäre Wundheilung findet man meist bei kleinen Schnittwunden, chirurgischen Operationswunden, aber auch bei Schürfwunden.
Eine sekundäre Wundheilung setzt dagegen bei infizierten Wunden oder bei Wunden ein, deren Wundränder sehr ungleichmäßig sind und weiter auseinander liegen (klaffende Wunde). Dann füllt Granulationsgewebe die Wunde von unten her auf und es bleibt meist eine sichtbare Narbe zurück. Im Vergleich zur primären Wundheilung benötigt die sekundäre Wundheilung mehr Zeit.
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